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  • g95 22. 2. S. 28-29
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  • Wir beobachten die Welt
  • Erwachet! 1995
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  • Rätsel um „Selbstmordwelle“ unter Hunden
  • Tragbare Alarmgeräte
  • Gesundheitsrisiken für Landwirte
  • Anglikanische Priester und ihr selbstgemachter Gott
  • Globale Unsicherheit
  • Streunende Pitbulls
  • Neuer ökumenischer Kirchenbund in Australien
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Erwachet! 1995
g95 22. 2. S. 28-29

Wir beobachten die Welt

Rätsel um „Selbstmordwelle“ unter Hunden

In Rosario (Argentinien) sucht man nach einer einleuchtenden Erklärung für die scheinbare „Selbstmordwelle“ unter den Hunden in der Stadt. Dieses Phänomen ist hauptsächlich in dem berühmten Park von Rosario beobachtet worden, dem Parque de España. Eine Promenade im Park verläuft 27 Meter oberhalb des Flusses Paraná. Im Lauf eines Jahres gab es rund 50 Fälle, in denen sich Hunde plötzlich von ihrem Herrchen oder Frauchen losrissen und direkt auf den Rand der Promenade zuliefen, wo sie in den so gut wie sicheren Tod sprangen. Wie Experten sagen, können Hunde jedoch nicht beschließen, Selbstmord zu begehen. Tierärzte sind vielmehr der Ansicht, daß die Hunde durch Ultraschall, durch die Bewegungen von Vögeln oder durch Boote auf dem Fluß angezogen werden. Sie rasen auf den Abhang zu und stürzen in die Tiefe, ehe sie sich dessen gewahr werden.

Tragbare Alarmgeräte

Gemäß dem Toronto Star kaufen sich immer mehr Kanadier zum Schutz tragbare Alarmgeräte. Beliebt sind unter anderem „Krachmacher“ und „Kreischer“ — tragbare Alarmgeräte, die Hochfrequenzsignale aussenden. Außerdem gibt es kleine Fläschchen mit übelriechenden Chemikalien, die den Angreifer vertreiben sollen, sowie grüne Farbsprays, die die spätere Identifizierung des Täters erleichtern. Wie der Star jedoch einräumt, können „tragbare Alarmgeber nicht gewährleisten, daß man kein Opfer eines Gewaltverbrechens wird. Vernünftige Vorsichtsmaßnahmen können nach Aussage der Polizei wichtiger sein als alle Technik.“

Gesundheitsrisiken für Landwirte

Mit Hilfe von Fungiziden, Herbiziden und Pestiziden konnten die Landwirte Ernteverluste eindämmen. In einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation hieß es allerdings, daß die in der Landwirtschaft eingesetzten Chemikalien jedes Jahr für den Tod von rund 40 000 Landarbeitern unmittelbar verantwortlich sind. Außerdem wird die Gesundheit von schätzungsweise 3,5 bis 5 Millionen Menschen durch diese Chemikalien schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Anglikanische Priester und ihr selbstgemachter Gott

Unlängst wurde ein Geistlicher von seiner Kirche — der Kirche von England — des Amtes enthoben. Der Priester bezweifelte in aller Öffentlichkeit die Existenz eines übernatürlichen göttlichen Wesens, die Autorität der Bibel und die Rolle Jesu als Erlöser. Trotz seiner offenen Mißachtung von biblischen und kirchlichen Lehren löste seine Amtsenthebung bei anderen Priestern Unverständnis aus. 75 anglikanische Geistliche unterzeichneten einen öffentlichen Brief, in dem sie darum baten, daß der fragliche Mann sein Priesteramt weiter ausüben darf. Einige Priester meinten, es gebe Hunderte von anglikanischen Geistlichen, die nicht an ein übernatürliches göttliches Wesen glauben würden.

Globale Unsicherheit

In Verbindung mit dem für März 1995 geplanten Weltgipfel für soziale Entwicklung hat das UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) ein Rundschreiben veröffentlicht, in dem es seiner Sorge um die menschliche Sicherheit Ausdruck verleiht. In dem Schreiben, das sich auf den Bericht über die menschliche Entwicklung 1994 stützt, hieß es, daß „zu Beginn unseres Jahrhunderts ungefähr 90 Prozent der Kriegsopfer Soldaten waren. Heute sind rund 90 Prozent der Kriegsopfer Zivilisten — eine katastrophale Verschiebung!“ Das UNDP räumt ein, daß die menschliche Sicherheit überall, ganz gleich, wo man wohnt, bedroht ist. In dem Bericht über die menschliche Entwicklung 1994 war zu lesen: „Hungersnöte, ethnische Konflikte, Zerfall sozialer Strukturen, Terrorismus, Umweltverschmutzung und Drogenhandel sind keine isolierten Ereignisse mehr, die innerhalb nationaler Grenzen bleiben. Ihre Folgen weiten sich über die ganze Erde aus.“

Streunende Pitbulls

Gemäß der New York Times haben viele Städte im Osten der Vereinigten Staaten zunehmend mit gefährlichen Pitbulls zu tun, die durch die Straßen streunen. Wie Tom Simon, ein Vertreter des Hundekontrollamts, erklärte, ist nicht jeder Pitbull zwangsläufig gefährlich. Er sagte: „Wenn sie richtig dressiert werden, können sie wirklich sehr sanft sein und wunderbare Haustiere abgeben.“ Die rauhe Wirklichkeit sieht jedoch so aus, daß bei den obenerwähnten gefährlichen Hunden Inzucht herrscht und sie darauf abgerichtet sind, angriffsfreudige Kampfhunde zu sein. Einige Hunde werden grausam gequält, damit sie „noch aggressiver werden“, meinte ein Experte. Viele Hunde sind nach heftigen und brutalen Hundekämpfen kampfunfähig. Oft werden sie dann von ihren Besitzern einfach ausgesetzt, so daß sie durch die Straßen streunen.

Neuer ökumenischer Kirchenbund in Australien

Im Jahr 1946 gründete eine Reihe von Kirchen in Australien den Australischen Rat der Kirchen. Die katholische Kirche trat dem Rat damals nicht bei, hatte aber viele Jahre lang einen Beobachterstatus inne. Jetzt, nach knapp 50 Jahren, hat der Rat einen neuen Namen erhalten — Nationaler Rat der Kirchen in Australien. Nur ein einziges neues Mitglied ist dazugekommen: die katholische Kirche. Die lutherische Kirche wurde ebenfalls eingeladen, sich dem neuen Kirchenbund anzuschließen, lehnte aber ab, weil sich innerhalb der eigenen Reihen nicht genug Mitglieder für diesen Schritt erwärmen konnten. Wie in der Zeitung The Sydney Morning Herald zu lesen war, sagte David Gill, der zum Generalsekretär des neuen Rats gewählt wurde, man würde im neuen Rat „wie verrückt beten“, und erklärte dann weiter: „Ich nehme an, daß das an und für sich schon eine kleine Veränderung ist.“ Damit spielte er auf das „politisch angehauchte Image“ des früheren Rats an. „Der Schwerpunkt“, so hieß es, „wurde wohl eher auf soziale Gerechtigkeit gelegt als auf die Verkündigung der Frohen Botschaft.“ Die Zeitung schrieb weiter: „Da man versäumt hat, sich auf die ‚Evangeliumskernfragen‘ zu konzentrieren, wie Evangelische sie nennen, kam es zu einem größeren Bruch, der bis heute nicht geheilt ist.“

Herrenloses Gepäck

Was geschieht mit all dem herrenlosen Gepäck, das bei größeren US-Fluggesellschaften liegenbleibt? Es wird an eine Firma in Scottsboro (Alabama), die sogenannte Sammelstelle für herrenloses Gepäck, verkauft. Dort wird das Gepäck geöffnet, nach Geld durchsucht, gereinigt und wieder verkauft. „Ein Blick in die Sammelstelle genügt, um sogar den vertrauensseligsten Fluggast davon zu überzeugen, in Zukunft nur noch ein Bordcase mitzunehmen“, schrieb das Wall Street Journal. „Auf vier riesigen Verkaufsetagen findet man alles, von Pelzmänteln über Angelruten zu T-Shirts und Fotoapparaten. ... Außerdem gibt es dort Toaster, Kosmetika, Elchgeweihe, Tonbandkassetten mit ungarischer Volksmusik und sogar einen Sarg.“ Die Fluggesellschaften fertigen täglich rund 2 Millionen Gepäckstücke ab; obwohl ungefähr 10 000 bis 20 000 dieser Gepäckstücke an einen falschen Ort geschickt werden, finden unter dem Strich weniger als 200 Stücke nicht wieder zu ihrem Besitzer zurück. Fluggäste müssen ihr Gepäck innerhalb von drei Monaten als vermißt melden, wenn es nicht zur Sammelstelle verfrachtet werden soll. „Die Fluggesellschaften behaupten zwar, daß sie die Besitzer der Sachen, die sie nach Scottsboro schicken, nicht ausfindig machen können, aber die Verkäufer dort sagen, sie würden Stunden damit verbringen, von der Ware Namen und Adressen abzurubbeln oder abzukratzen, bevor sie zum Verkauf angeboten wird“, hieß es im Journal.

Der Glücksschrein

Eine kleine, verhältnismäßig unbekannte Insel im Süden Japans ist durch den Namen eines Schintoschreins urplötzlich berühmt geworden. Der Name des Schreins — Hoto — bedeutet soviel wie „Glückstreffer“ und wird im Rahmen einer städtischen Werbeaktion mit derartigem Erfolg benutzt, daß es die kühnsten Träume aller übertrifft. Am Schrein werden Beutel verkauft, in die die Leute ihre Lotterielose legen können. Diese am Schrein gekauften „Glücksbeutel“, so heißt es, würden einen Lotteriegewinn garantieren. Inzwischen sind „ganze Trauben von Menschen zum Hoto-Schrein gepilgert in der Hoffnung, das große Los zu ziehen“, schrieb die Zeitung Asahi Evening News. Das große Los gezogen haben jedoch nicht die „Trauben von Menschen“, sondern die Initiatoren dieser Aktion, die die Beutel am Schrein für 10 beziehungsweise 30 Dollar pro Stück verkaufen.

Älteste gepflasterte Straße in Ägypten

Geologen haben in der Wüste, und zwar 69 Kilometer südwestlich von Kairo, eine 12 Kilometer lange gepflasterte Straße ausgemacht. Die alte Straße, die mit Kalk- und Sandsteinplatten und sogar mit versteinertem Holz gepflastert ist, wird auf 2600 bis 2200 v. u. Z. datiert, die Zeit des Alten Reichs. Sie ist im Durchschnitt 2 Meter breit. Die Straße wurde gebaut, um den Transport schwerer Steine von einem großen Basaltsteinbruch zum Ufer eines Sees zu erleichtern, der mit dem Nil verbunden war, wenn dieser Hochwasser führte. Der See existiert heute nicht mehr. Die altägyptischen Herrscher zogen das dunkle Gestein für ihre Sarkophage und für Pflasterungen innerhalb der Totentempel von Gise vor. „Ein weiterer Triumph der Technik, den man dem alten Ägypten zuordnen kann“, sagte der Geologieprofessor Dr. James A. Harrell. Als älteste gepflasterte Straße galt bis dahin eine Pflasterstraße auf Kreta, die auf das Jahr 2000 v. u. Z. datiert wird.

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