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Erwachet! 1987
g87 8. 4. S. 31

Woher kommt der Brauch?

ES WAR eine Überraschung für mich, in Broadway, einem englischen Dorf in den Cotswold Hills, unbekannte Klänge von Schellen und einer Geige zu hören und Leute vor einem alten Gasthaus tanzen zu sehen. Als ich näher kam, erkannte ich Gruppen tanzender, weißgekleideter Männer mit Strohhüten auf dem Kopf, die mit Blumen und Bändern verziert waren. An den Schienbeinen klingelten im Takt kleine Schellen. Die Männer waren Morristänzer. Ich war Zeuge eines Brauches, der Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückreicht. Voller Wißbegier machte ich mich daran, über diesen fremdartigen Männertanz mehr herauszufinden.

Ein Nachschlagewerk sagt, daß der Name von dem spanischen Wort morisco abstammt, was „maurisch“ bedeutet. Einige glauben, der Volkstanz gehe auf den Moriskentanz oder Fandango zurück. In England reicht der Brauch zwar bis in die Zeit Heinrichs VII. (1457 bis 1509) zurück, er wurde aber erst bei Gemeindefeierlichkeiten während der Regierungszeit Heinrichs VIII. (1509 bis 1547) populär. Ähnliche Volkstänze kennt man in anderen Teilen Europas, im Nahen Osten, in Indien und in verschiedenen Gegenden Mittel- und Südamerikas. Was wird durch den Morristanz dargestellt?

Wie in der New Encyclopædia Britannica erklärt wird, ist ein allgemeines Merkmal vieler dieser Tänze eine Gruppe tanzender männlicher „Diener eines heidnischen Gottes, der seine Rückkehr vom Tod feiert. Die Tänzer sind meist weiß gekleidet und tanzen mit Schellen, die an den Beinen oder am Körper befestigt werden. Überall, wo diese Tänze Tradition sind, meint man, es gehe eine geheimnisvolle Kraft davon aus oder sie würden Glück bringen.“

Eine Spielart des Morristanzes ist der jährliche Hörnertanz zu Abbots Bromley in Staffordshire (England). Die gleiche Enzyklopädie sagt: „Zu dieser Tanzprozession gehören sechs mit Hirschgeweihen geschmückte Tier-Menschen, ... ein als Frau verkleideter Mann, Maid Marian genannt, und ein Narr, die beide Phallussymbole tragen“.

Der Morristanz ist für viele vielleicht ein harmloses Vergnügen, dennoch ist es für Christen, die ein gutes Gewissen bewahren möchten, angebracht, seinen Ursprung nicht zu übersehen. (Von einem Mitarbeiter der Erwachet!-Redaktion.)

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