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  • Eine Welt in Aufruhr – wie kann man Stabilität finden?
    Erwachet! 2022 | Nr. 1
    • Eine Frau schaut sorgenvoll auf ihr Smartphone. Auf Bildern sieht sie Unruhen, Natur­katastrophen, eine verzweifelte Mutter mit Kind im Arm, Coronaviren und einen Krankenpfleger.

      Eine Welt in Aufruhr – wie kann man Stabilität finden?

      Haben Sie auch das Gefühl, dass die Probleme dieser Welt einen immer größeren Einfluss auf Ihr Leben haben? Womit sind Sie schon in Berührung gekommen?

      • Bewaffnete Konflikte

      • Epidemien

      • Natur­katastrophen

      • Armut

      • Vorurteile

      • Gewaltverbrechen

      Viele Betroffene geraten in einen Schockzustand und wissen nicht mehr weiter. Bei einigen stellt sich sogar eine gewisse emotionale Taubheit ein. Doch gerade in Krisenzeiten kann ein anhaltender Zustand der Lähmung die Lage noch verschlimmern.

      Je schwieriger die Verhältnisse werden, desto wichtiger ist es, dass Sie entschlossen handeln, um das zu schützen, was Ihnen wichtig ist – Ihre Lieben, Ihre Gesundheit, Ihren Lebensunterhalt und Ihre Zufriedenheit.

      Wie kann man dem lähmenden Einfluss dieser Welt aktiv entgegenwirken?

  • 1 | Die Gesundheit schützen
    Erwachet! 2022 | Nr. 1
    • Ein Tisch, auf dem viele gesunde Speisen stehen.

      EINE WELT IN AUFRUHR

      1 | Die Gesundheit schützen

      WARUM WICHTIG

      Eine Krise oder ein Unglück kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken – direkt oder indirekt.

      • Schwierigkeiten erzeugen Stress, und dauerhafter Stress macht anfälliger für Krankheiten.

      • Krisen können das Gesundheitssystem belasten und zu Engpässen in der medizinischen Versorgung führen.

      • Finanzielle Schwierigkeiten, die oft aus Krisen resultieren, machen es schwer, für Lebensnotwendiges aufzukommen, wie gesunde Nahrung und Gesundheits­versorgung.

      Das sollte man wissen

      • Schwere Krankheiten und Stress können das Urteilsvermögen trüben und dazu führen, dass man seine Gesundheit vernachlässigt. Dadurch kann sich der Zustand noch verschlechtern.

      • Unbehandelt können sich Gesundheits­probleme verschlimmern und sogar lebensbedrohlich werden.

      • Je gesünder man ist, desto bessere Voraussetzungen hat man, in Krisenzeiten gute Entscheidungen zu treffen.

      • Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun – unabhängig von der finanziellen Situation.

      Das kann man tun

      Potenzielle Gefahren zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu treffen ist nur vernünftig. Das gilt auch beim Thema Gesundheit. Durch eine gute Hygiene kann man Krankheiten oder zumindest schwere Krankheitsverläufe oft vermeiden. Vorsorgen ist besser als Heilen.

      „Wir achten auf eine gute Hygiene, auch was unser Zuhause angeht. Dadurch sparen wir viel Geld, das wir sonst für Arztbesuche und Medikamente ausgeben würden.“ (Andreas)a

      a Einige Namen in dieser Zeitschrift wurden geändert.

      WAS STABILITÄT GIBT – Praktische Tipps

      So kann man in Krisenzeiten die Gesundheit schützen

      GUTE HYGIENE

      [Bild auf Seite 5]Ein Mann, der sich die Hände mit Wasser und Seife wäscht.

      Gute Hygiene

      Die Bibel sagt: „Der Kluge sieht die Gefahr und weicht ihr aus“ (Sprüche 22:3). Versuchen Sie, Gesundheits­risiken zu erkennen und frühzeitig vorzubeugen.

      • Regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife waschen – gerade vor dem Umgang mit Lebensmitteln und nach dem Toilettengang.

      • Zu Hause regelmäßig putzen und desinfizieren – besonders Oberflächen und Gegenstände, mit denen man häufig in Berührung kommt.

      • Wenn möglich, engen Kontakt mit Personen vermeiden, die ansteckend sind.

      GESUNDE ERNÄHRUNG

      Ein Tisch, auf dem viele gesunde Speisen stehen.

      Gesunde Ernährung

      Die Bibel sagt: „Noch nie hat jemand seinen eigenen Körper gehasst, sondern er ernährt und pflegt ihn“ (Epheser 5:29). Wir zeigen, dass wir unseren Körper schätzen, wenn wir bewusst darauf achten, was wir in uns aufnehmen.

      • Genügend Wasser trinken.

      • Unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten essen.

      • Nur begrenzt Fette, Salz und Zucker zu sich nehmen.

      • Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Tabakkonsum unterlassen.

      „Wir wollen nicht krank werden, also achten wir auf eine gesunde Ernährung. Unser geringes Einkommen investieren wir lieber in gesunde Lebensmittel als in Arztbesuche und Medikamente.“ (Carlos)

      BEWEGUNG UND AUSREICHEND RUHE

      Ein Mann joggt auf einem Feldweg.

      Sport und Bewegung

      Die Bibel sagt: „Besser ist eine Handvoll Ruhe als eine doppelte Handvoll harter Arbeit und den Wind einfangen zu wollen“ (Prediger 4:6). Es ist wichtig, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung zu schaffen.

      • Körperlich aktiv sein. Man könnte mit regelmäßigen Spaziergängen beginnen. Bewegung fördert die Gesundheit und hilft auch, wenn man mit dem Alter, einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit zu kämpfen hat.

      • Eine junge Frau macht einen Mittagsschlaf.

        Ruhe und Erholung

        Für genügend Ruhe sorgen. Kurzfristig kann Schlafmangel Stress fördern und die Konzentration beeinträchtigen. Langfristig können ernste Gesundheits­probleme auftreten.

      • Eine realistische Schlafenszeit festlegen und sich daran halten. Möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen und ins Bett gehen.

      • Im Bett keine elektronischen Geräte benutzen und nicht fernsehen.

      • Vor dem Schlafengehen auf schweres Essen, Koffein und Alkohol verzichten.

      „Ich hab gemerkt, dass sich mein Schlaf auf meinen kompletten Gesundheits­zustand auswirkt. Wenn ich nicht genug schlafe, habe ich manchmal Kopfschmerzen und alles tut mir weh. Aber wenn ich genügend schlafe, fühle ich mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Ich stecke voller Energie und werde viel seltener krank.“ (Justin)

      Eine Szene aus dem Video „Was tun, wenn ein Virus ausbricht?“: Eine Frau macht einem Virus die Tür auf.

      MEHR DAZU? Sehen Sie sich das Video an Was tun, wenn ein Virus ausbricht? und lesen Sie den Artikel „So bleiben Sie gesund“.

  • 2 | Den Lebensunterhalt sichern
    Erwachet! 2022 | Nr. 1
    • Ein Handwerker schlägt einen Nagel ein.

      EINE WELT IN AUFRUHR

      2 | Den Lebensunterhalt sichern

      WARUM WICHTIG

      Für viele Menschen ist es ein täglicher Kampf, über die Runden zu kommen. Die Unruhen dieser Welt können den Kampf zusätzlich erschweren. Wieso kann man das sagen?

      • Krisen lassen die Lebenshaltungs­kosten steigen, zum Beispiel die Preise für Nahrung und Wohnraum.

      • Schwierige Umstände führen oft zu Entlassungen oder Einkommens­verlusten.

      • Katastrophen beschädigen oder zerstören häufig Geschäfte, Wohnhäuser und anderen Besitz; oft ist Armut die Folge.

      Das sollte man wissen

      • Je besser man mit seinem Geld haushaltet, desto leichter fällt es einem, in einer Krise zurechtzukommen.

      • Finanzielle Sicherheit ist nicht unbedingt von Dauer – Einkommen, Ersparnisse und Besitz können an Wert verlieren.

      • Es gibt Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann, zum Beispiel echtes Glück und Familienfrieden.

      Das kann man tun

      Die Bibel sagt: „Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, werden wir damit zufrieden sein“ (1. Timotheus 6:8).

      Zufrieden sein bedeutet, nicht immer noch mehr Wünsche zu haben, wenn die Bedürfnisse bereits gedeckt sind. Das ist besonders wichtig, wenn man mit weniger Geld auskommen muss.

      Vielleicht ist es nötig, den Lebensstil anzupassen. Lebt man über seine Verhältnisse, wird das die finanzielle Situation noch verschlechtern.

      WAS STABILITÄT GIBT – Praktische Tipps

      So kann man in Krisenzeiten den Lebensunterhalt sichern

      AUSGABEN REDUZIEREN

      • Eine ältere Dame erntet Karotten aus ihrem Gemüsegarten.

        Ausgaben reduzieren

        Kleidung und technische Geräte möglichst lange nutzen, bevor man sie ersetzt. Sich fragen: „Geht es auch ohne Auto? Kann ich selbst Gemüse anbauen?“

      • Sich vor einem Kauf fragen: „Brauche ich das wirklich? Kann ich es mir leisten?“

      • Wenn möglich, staatliche Unterstützung oder andere Hilfen in Anspruch nehmen.

      „Wir haben als Familie unseren Lebensstil überdacht. Freizeit­gestaltung, die Geld kostet, haben wir gestrichen oder reduziert. Außerdem haben wir angefangen, kostengünstigere Mahlzeiten zuzubereiten.“ (Isaac)

      EINEN HAUSHALTSPLAN FÜHREN

      Eine Frau pflegt mithilfe eines Taschenrechners Daten von einem Kassenzettel in ihren Haushaltsplan ein.

      Einen Haushaltsplan führen

      Die Bibel sagt: „Die Pläne des Fleißigen führen sicher zum Erfolg, aber jeder Hastige wird bestimmt verarmen“ (Sprüche 21:5). Ein Haushaltsplan hilft dabei, dass die Ausgaben nicht die Einkünfte übersteigen.

      • Die monatlich zu erwartenden Einkünfte auflisten.

      • Als Nächstes die monatlichen Ausgaben in Kategorien aufteilen und analysieren, wofür man Geld ausgibt.

      • Dann überprüfen, ob die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, und wenn ja, überlegen, an welchen Stellen man Kosten vermeiden oder reduzieren kann.

      „Wir machen jeden Monat eine Liste aller Einnahmen und Ausgaben. Außerdem versuchen wir, etwas für Notfälle oder anstehende Anschaffungen zurückzulegen. So haben wir alle unsere Ausgaben im Blick und machen uns weniger Sorgen.“ (Carlos)

      SCHULDEN VERMEIDEN / GELD SPAREN

      • Eine Mutter wirft gemeinsam mit ihrer Tochter etwas in eine Spardose.

        Schulden vermeiden / Geld sparen

        Gut planen, um vorhandene Schulden abzubauen. Wenn möglich keine Schulden machen, sondern für notwendige Anschaffungen sparen.

      • Jeden Monat etwas Geld zur Seite legen, damit man erwartete oder unerwartete Kosten decken kann.

      EINSATZ ZEIGEN / DEN ARBEITSPLATZ HALTEN

      Die Bibel sagt: „Jede harte Arbeit bringt Gewinn“ (Sprüche 14:23).

      • Ein Handwerker schlägt einen Nagel ein.

        Einsatz zeigen / den Arbeitsplatz halten

        Sich auf die positiven Seiten der Arbeit konzentrieren. Selbst wenn es nicht Ihr Traumjob ist, sichert er doch Ihr Einkommen.

      • Engagiert arbeiten und zuverlässig sein. Das macht es leichter, die Arbeitsstelle zu halten oder wenn nötig eine neue Arbeit zu finden.

      „Wenn ich eine Arbeit kriegen kann, nehme ich sie an, auch wenn sie mir nicht so viel Spaß macht oder ich eigentlich mehr Gehalt erwarten würde. Ich bin immer gewissenhaft und leiste gute Arbeit, so als würde ich die Arbeit für mich selbst machen.“ (Dmitriy)

      Wenn man auf der Suche nach Arbeit ist …

      • Die Initiative ergreifen. Bewerben Sie sich auch bei Firmen, die gerade keine Stellen ausgeschrieben haben. Informieren Sie auch Freunde und Familie, dass Sie Arbeit suchen.

      • Flexibel sein. Es ist unwahrscheinlich, eine Arbeit zu finden, die allen persönlichen Vorstellungen entspricht.

      Ein Elternpaar bespricht den Haushaltsplan; ihre Kinder spielen im Garten.

      MEHR DAZU? Lesen Sie den Artikel „Wie man mit weniger Geld auskommt“.

  • 3 | Das Miteinander schützen
    Erwachet! 2022 | Nr. 1
    • Ein älteres Ehepaar umarmt sich voller Glück.

      EINE WELT IN AUFRUHR

      3 | Das Miteinander schützen

      WARUM WICHTIG

      Die zunehmende Angst vor den Krisen in der Welt führt bei vielen dazu, dass sie zwischen­menschliche Beziehungen vernachlässigen.

      • Einige ziehen sich von ihren Freunden zurück.

      • Ehepartner streiten häufiger miteinander.

      • Eltern gehen wenig oder gar nicht auf die Ängste ihrer Kinder ein.

      Das sollte man wissen

      • Freundschaften tragen maßgeblich zur körperlichen und emotionalen Gesundheit bei – besonders in schwierigen Zeiten.

      • Krisensituationen führen zu Stress und das kann die Familie vor unerwartete Heraus­forderungen stellen.

      • Beunruhigende Nachrichtenbeiträge können sich stärker auf Kinder auswirken, als man denkt.

      Das kann man tun

      Die Bibel sagt: „Ein echter Freund zeigt immer Liebe und ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17).

      Gibt es einen Menschen in Ihrem Umfeld, der hilfsbereit ist und guten Rat geben könnte? So einen Freund an seiner Seite zu wissen gibt Kraft für die Heraus­forderungen des Alltags.

      WAS STABILITÄT GIBT – Praktische Tipps

      So kann man in Krisenzeiten das Miteinander schützen

      DIE EHE STÄRKEN

      Ein älteres Ehepaar umarmt sich voller Glück.

      Die Ehe stärken

      Die Bibel sagt: „Zwei sind besser als einer allein … Denn wenn einer von ihnen fällt, kann der andere seinem Partner aufhelfen“ (Prediger 4:9, 10). Ehepartner sollten sich wie Pilot und Co-Pilot verhalten, die das gleiche Ziel anfliegen, und nicht wie zwei Kampfjet-Piloten auf Kollisionskurs.

      • Den Stress nicht am Partner auslassen. Versuchen Sie stattdessen, ruhig und geduldig zu bleiben.

      • Mindestens einmal pro Woche Zeit reservieren, um über Sorgen und Probleme zu sprechen. Versuchen Sie dabei, Vorwürfe zu vermeiden und konstruktiv zu sein.

      • Zeit für gemeinsame Aktivitäten einplanen, die beiden Spaß machen.

      • Gemeinsam schöne Erinnerungen wachrufen. Schauen Sie sich zum Beispiel Fotos von Ihrer Hochzeit oder von anderen schönen Erlebnissen an.

      „Auch wenn man sich als Ehepaar nicht immer in allem einig ist, kann man trotzdem als Team zusammen­arbeiten. Man kann gemeinsam eine Entscheidung treffen und dann auch gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung arbeiten.“ (David)

      FREUNDSCHAFTEN PFLEGEN

      • Einige Frauen unterschiedlicher Herkunft genießen gemeinsame Stunden.

        Freundschaften pflegen

        Unterstützung von Freunden annehmen, aber umgekehrt auch andere unterstützen. Für jemanden da zu sein tut uns selbst gut.

      • Jeden Tag ein paar Freunde fragen, wie es ihnen geht.

      • Freunde fragen, wie sie mit Heraus­forderungen umgegangen sind, vor denen man selbst steht.

      „Wenn Probleme auf uns einstürmen, können Freunde einem Halt geben. Und durch einen kleinen Schubs können sie dich wieder auf den richtigen Kurs bringen – selbst wenn sie dich einfach nur an etwas erinnern, das du bereits weißt. Freunde sind für dich da und wissen, dass du auch für sie da bist.“ (Nicole)

      AUF DIE KINDER EINGEHEN UND SIE UNTERSTÜTZEN

      Ein Elternpaar mit zwei Kindern sitzt auf einem Steg; die Familie genießt gemeinsam die Natur.

      Auf die Kinder eingehen und sie unterstützen

      Die Bibel sagt: „Jeder soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden“ (Jakobus 1:19). Kindern fällt es vielleicht nicht immer leicht, über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Aber wenn die Eltern ihnen geduldig zuhören, helfen sie ihnen, sich zu öffnen.

      • Eine Atmosphäre schaffen, in der sich das Kind frei fühlt, über seine Gefühle zu sprechen. Manche Kinder können sich eher öffnen, wenn sie entspannt sind. Statt ihnen direkt gegenüber zu sitzen, könnte man eine Autofahrt oder einen Spaziergang nutzen.

      • Darauf achten, dass die Kinder nicht mit zu vielen beunruhigenden Nachrichten­meldungen konfrontiert werden.

      • Den Kindern sagen, welche Sicherheits­vorkehrungen man getroffen hat, um die Familie zu schützen.

      • Einen Plan für Notfälle erstellen und mit den Kindern den Ablauf üben.

      „Es ist wichtig, mit den Kindern zu reden und ihnen zu versichern, dass sie sich frei äußern können. Vielleicht verbergen sie ihre Ängste, Sorgen oder ihren Ärger. Es ist gut, wenn sie wissen, dass man mit denselben Gefühlen zu kämpfen hat und was einem hilft, damit zurechtzukommen.“ (Bethany)

      Eine Szene aus dem Video „Glücksrezept für Ehe und Familie“: Ein glückliches Ehepaar geht Hand in Hand spazieren.

      MEHR DAZU? Schauen Sie sich das Video an Glücksrezept für Ehe und Familie.

  • 4 | Die Hoffnung bewahren
    Erwachet! 2022 | Nr. 1
    • Eine aufgeschlagene Bibel neben einer Blumenvase.

      EINE WELT IN AUFRUHR

      4 | Die Hoffnung bewahren

      WARUM WICHTIG

      Die Angst vor dem, was auf der Welt geschieht, kann sich stark auf die körperliche und emotionale Gesundheit auswirken. Viele, die von Unruhen oder Krisen betroffen sind, überkommt eine gewisse Hoffnungs­losigkeit. Wozu führt das?

      • Manche wollen sich über ihre Zukunft gar keine Gedanken mehr machen.

      • Andere flüchten sich in Alkohol oder Drogen.

      • Einige verlieren sogar ihren Lebensmut und fragen sich, wofür es sich noch lohnt weiterzuleben.

      Das sollte man wissen

      • Einige der Probleme, vor denen man steht, sind vielleicht nur vorübergehend. Umstände können sich unerwartet zum Besseren wenden.

      • Selbst wenn sich die Situation nicht verändert, kann man etwas tun, um besser damit zurechtzukommen.

      • Die Bibel bietet eine echte Hoffnung – eine dauerhafte Lösung für alle Probleme der Menschheit.

      Das kann man tun

      Die Bibel sagt: „Macht euch deshalb niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag hat seine eigenen Sorgen. Jeder Tag bringt genug eigene Probleme mit sich“ (Matthäus 6:34).

      Versuchen Sie, einen Tag nach dem anderen anzugehen. Lassen Sie nicht zu, dass Sie vor lauter Sorgen um morgen vergessen, was heute wichtig ist.

      Sich auszumalen, was alles passieren könnte, vergrößert den Stress und man verliert vielleicht seine Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

      WAS STABILITÄT GIBT – Praktische Tipps

      SICH AUF DAS POSITIVE KONZENTRIEREN

      Eine Frau schaut zufrieden aus dem Fenster.

      Die Bibel sagt: „Für einen Nieder­geschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest“ (Sprüche 15:15). Eine negative Einstellung kann für mögliche Lösungen blind machen. Mit einer positiven Einstellung hat man dagegen eher ein Auge für Lösungsansätze.

      • Ein Limit für den Nachrichtenkonsum festlegen.

      • Jeden Abend bewusst über zwei oder drei Dinge nachdenken, für die man dankbar sein kann.

      • Eine To-do-Liste erstellen, auf die nur Punkte kommen, die man am selben Tag erledigen kann. Dazu könnten Sie größere Projekte in kleinere Arbeitsschritte einteilen. So sehen Sie am Ende des Tages, was Sie geschafft haben.

      HILFE ANNEHMEN

      Ein älterer Herr redet einem jüngeren Mann beruhigend zu.

      Die Bibel sagt: „Wer sich absondert, … [lehnt] alle praktische Weisheit … ab“ (Sprüche 18:1). Man kann nicht allein aus einer tiefen Grube klettern, aber wenn jemand einem hilft, schafft man es.

      • Familien­angehörige oder Freunde um Hilfe bitten.

      • Auch nach Möglichkeiten Ausschau halten, wie man selbst anderen helfen kann. Das hilft, die eigenen Probleme im richtigen Licht zu sehen.

      • Wenn man keinen Ausweg mehr sieht und das Leben nicht mehr lebenswert scheint, sollte man darüber nachdenken, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gefühle der Nieder­geschlagenheit können eine gesundheitliche Ursache haben, wie zum Beispiel Depressionen. Vielen hat in diesem Fall eine Therapie geholfen.a

      a Erwachet! empfiehlt keine bestimmte Behandlungs­methode.

      Die Bibel bietet eine echte Hoffnung

      Ein Psalmenschreiber sagte in einem Gebet zu Gott: „Deine Worte sind eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht für meinen Weg“ (Psalm 119:105). Die Bibel – Gottes Wort – ist genau das.

      In einer dunklen Nacht kann uns eine Taschenlampe dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen. Genauso kann uns der praktische Rat der Bibel helfen, wenn wir vor einer schwierigen Entscheidung stehen.

      Ein Licht kann den Weg ausleuchten, sodass man sehen kann, was vor einem liegt. Auf ähnliche Weise kann die Bibel Licht darauf werfen, was die Zukunft für uns bereithält.

      Die Bibel ist ein heiliges Buch, das nicht nur Aufschluss über die Geschichte der Menschheit gibt, sondern auch eine echte Hoffnung für die Zukunft vermittelt. Sie erklärt:

      Wie?

      Wie alles Leid begann. Aus der Bibel erfahren wir, dass „durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich der Tod so unter allen Menschen ausgebreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Römer 5:12).

      Warum?

      Warum menschliche Regierungen es nicht schaffen, unsere Probleme zu lösen. Die Bibel erklärt: „Es steht dem Menschen nicht zu, auf seinem Lebensweg auch nur seinen Schritt zu lenken“ (Jeremia 10:23). Ein Blick auf die Probleme dieser Welt bestätigt diese Aussage.

      Was?

      Was Gott tun wird, um die Probleme zu lösen. Die Bibel kündigt an: „Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und den Tod wird es nicht mehr geben. Auch wird es weder Trauer noch Aufschrei noch Schmerz mehr geben. Was früher war, ist vorbei“ (Offenbarung 21:4).

      Eine Szene aus dem Video „Was nur in der Bibel steht“: Eine Frau zeigt ihrem Mann, was sie gerade in der Bibel gelesen hat.

      MEHR DAZU? Sehen Sie sich das Video an Was nur in der Bibel steht.

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