Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Rbi8 Richter 1:1-21:25
  • Richter

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Richter
  • Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
Richter

RICHTER*

1 Und nach dem Tod+ Jọsuas geschah es, daß die Söhne Israels dann Jehova befragten+, indem [sie] sagten: „Wer von uns wird zuerst zu den Kanaanịtern hinaufziehen, um gegen sie zu kämpfen?“ 2 Hierauf sprach Jehova: „Juda wird hinaufziehen.+ Siehe! Ich werde das Land bestimmt in seine Hand geben.“ 3 Da sagte Juda zu Sịmeon, seinem Bruder: „Komm mit mir hinauf in [das Gebiet] meines Loses,+ und laß uns gegen die Kanaanịter kämpfen, und ich meinerseits will mit dir in [das Gebiet] deines Loses+ ziehen.“ Demgemäß zog Sịmeon mit ihm.+

4 Da zog Juda hinauf, und Jehova gab die Kanaanịter und die Perisịter in ihre Hand,+ so daß sie sie in Bẹsek besiegten, zehntausend Mann. 5 Als sie Ạdoni-Bẹsek in Bẹsek fanden, da kämpften sie gegen ihn und besiegten die Kanaanịter+ und die Perisịter+. 6 Als Ạdoni-Bẹsek die Flucht ergriff, da gingen sie daran, ihm nachzujagen, und faßten ihn und hieben ihm die Daumen seiner Hände und die großen Zehen seiner Füße ab. 7 Daraufhin sprach Ạdoni-Bẹsek: „Siebzig Könige sind es gewesen, denen die Daumen ihrer Hände und die großen Zehen ihrer Füße abgeschnitten worden waren, die Speise unter meinem Tisch auflasen. Geradeso wie ich getan habe, so hat Gott mir vergolten.“+ Danach brachte man ihn nach Jerusalem+, und dort starb er.

8 Des weiteren führten die Söhne Judas Krieg gegen Jerusalem+ und nahmen es schließlich ein, und sie schlugen es dann mit der Schärfe des Schwertes, und sie steckten die Stadt in Brand. 9 Und danach zogen die Söhne Judas hinab, um gegen die Kanaanịter zu kämpfen, die die Berggegend und den Nẹgeb+ und die Schẹphela+ bewohnten. 10 So marschierte Juda gegen die Kanaanịter, die in Hẹbron+ wohnten (der Name Hẹbrons nun war vordem Kịrjath-Ạrba+), und sie schlugen dann Schẹschai und Ạhiman und Tạlmai nieder.+

11 Und sie marschierten von dort weiter gegen die Bewohner von Dẹbir+. (Der Name Dẹbirs nun war vordem Kịrjath-Sẹpher.+) 12 Dann sprach Kạleb+: „Wer Kịrjath-Sẹpher schlägt und es tatsächlich einnimmt, dem will ich Ạchsa+, meine Tochter, zur Frau geben.“+ 13 Und Ọthniël+, der Sohn des Kẹnas+, Kạlebs jüngerer Bruder,+ nahm es schließlich ein. Daher gab er ihm Ạchsa, seine Tochter, zur Frau.+ 14 Und es geschah, als sie nach Hause ging, daß sie ihn fortwährend anreizte, von ihrem Vater ein Feld zu erbitten. Dann klatschte sie, während sie auf dem Esel [saß], in die Hände.*+ Hierauf sagte Kạleb zu ihr: „Was möchtest du?“ 15 Da sprach sie zu ihm: „Gewähre mir doch einen Segen,+ denn du hast mir ein Stück Land im Süden gegeben, und du sollst mir Gụlloth-Mạjim* geben.“ Somit gab Kạleb ihr Ober-Gụlloth+ und Unter-Gụlloth*.

16 Und die Söhne des Kenịters+, dessen Schwiegersohn Moses war,*+ kamen mit den Söhnen Judas aus der Palmenstadt+ zur Wildnis Juda hinauf, die im Süden von Ạrad+ [liegt]. Dann gingen sie und nahmen Wohnsitz bei dem Volk.+ 17 Juda aber marschierte mit Sịmeon, seinem Bruder, weiter, und sie gingen daran, die Kanaanịter zu schlagen, die Zẹphath bewohnten, und es der Vernichtung zu weihen.+ Daher wurde der Stadt der Name Họrma*+ gegeben. 18 Danach nahm Juda Gạsa+ ein und sein Gebiet und Ạskalon+ und sein Gebiet und Ẹkron+ und sein Gebiet. 19 Und Jehova war weiterhin mit Juda, so daß er die Berggegend in Besitz nahm, doch konnte er die Bewohner der Tiefebene nicht aus ihrem Besitz vertreiben, weil sie Kriegswagen+ mit eisernen Sicheln* hatten.+ 20 Als man Kạleb Hẹbron gab, so wie es Moses versprochen hatte,+ da trieb er die drei Söhne Ẹnaks von dort aus.+

21 Und die Söhne Bẹnjamins trieben die Jebusịter, die Jerusalem bewohnten, nicht aus;+ sondern die Jebusịter wohnen weiterhin bei den Söhnen Bẹnjamins in Jerusalem bis auf diesen Tag.+

22 Unterdessen zog auch das Haus Joseph+ seinerseits gegen Bẹthel+ hinauf, und Jehova war mit ihnen.+ 23 Und das Haus Joseph begann Bẹthel auszukundschaften+ (übrigens war vordem der Name der Stadt Lus+), 24 und die Wachen sahen schließlich einen Mann aus der Stadt herausgehen. Da sagten sie zu ihm: „Zeig uns bitte den Zugang zur Stadt, und wir werden dir bestimmt Güte erweisen.“+ 25 Demzufolge zeigte ihnen der Mann den Zugang zur Stadt; und sie schlugen dann die Stadt mit der Schärfe des Schwertes,+ aber den Mann und seine ganze Familie ließen sie gehen.+ 26 Daraufhin zog der Mann in das Land der Hethịter+ und baute eine Stadt und gab ihr den Namen Lus. Das ist ihr Name bis auf diesen Tag.

27 Und Manạsse+ nahm nicht Besitz von Beth-Schẹan+ und seinen abhängigen Ortschaften und Taanach+ und seinen abhängigen Ortschaften* und den Bewohnern von Dor+ und seinen abhängigen Ortschaften und den Bewohnern von Jịbleam+ und seinen abhängigen Ortschaften und den Bewohnern von Megịddo+ und seinen abhängigen Ortschaften; die Kanaanịter jedoch waren entschlossen, in diesem Land zu bleiben.+ 28 Und es geschah, daß Israel stark wurde+ und den Kanaanịtern dann Zwangsarbeit auferlegte;+ und sie trieben sie nicht vollständig aus.+

29 Auch Ẹphraim trieb die Kanaanịter nicht aus, die in Gẹser wohnten, sondern die Kanaanịter wohnten weiterhin mitten unter ihnen in Gẹser.+

30 Sẹbulon+ trieb die Bewohner von Kịtron und die Bewohner von Nạhalol+ nicht aus, sondern die Kanaanịter wohnten weiterhin mitten unter ihnen+ und wurden der Zwangsarbeit unterworfen.+

31 Ạscher+ trieb die Bewohner von Ạkko* und die Bewohner von Sịdon+ und Ạchlab und Ạchsib+ und Hẹlba und Ạphik+ und Rẹhob+ nicht aus. 32 Und die Ascherịter wohnten weiterhin inmitten der Kanaanịter, die das Land bewohnten, denn sie trieben sie nicht aus.+

33 Nạphtali+ trieb die Bewohner von Beth-Schẹmesch und die Bewohner von Beth-Ạnath+ nicht aus, sondern sie wohnten weiterhin inmitten der Kanaanịter, die das Land bewohnten;+ und die Bewohner von Beth-Schẹmesch und von Beth-Ạnath wurden ihnen zur Zwangsarbeit eigen.+

34 Und die Amorịter drängten die Söhne Dans+ ständig in die Berggegend, denn sie gestatteten ihnen nicht, in die Tiefebene herabzukommen.+ 35 So waren die Amorịter entschlossen, im Gebirge Hẹres und in Ạjalon+ und in Schaalbim+ zu bleiben. Doch wurde die Hand des Hauses Joseph schließlich so schwer, daß sie Zwangsarbeit leisten mußten.+ 36 Und das Gebiet der Amorịter ging von der Steige Akrạbbim+, von Sẹla an* aufwärts.

2 Dann ging Jehovas Engel+ von Gịlgal+ nach Bọchim+ hinauf und sprach: „Ich ging daran, euch aus Ägypten heraufzuführen und euch in das Land zu bringen, das ich euren Vorvätern zuschwor.*+ Ferner sagte ich: ‚Niemals werde ich meinen Bund mit euch brechen.+ 2 Und ihr eurerseits sollt keinen Bund mit den Bewohnern dieses Landes schließen.+ Ihre Altäre solltet ihr niederreißen.‘+ Aber ihr habt nicht auf meine Stimme gehört.+ Warum habt ihr das getan?+ 3 So habe ich meinerseits gesagt: ‚Ich werde sie nicht vor euch vertreiben, und sie sollen euch zu Schlingen werden,+ und ihre Götter werden euch als Köder dienen.‘ “+

4 Und es geschah, sobald Jehovas Engel diese Worte zu allen Söhnen Israels geredet hatte, daß das Volk seine Stimme erhob und zu weinen begann.+ 5 Folglich gaben sie jenem Ort den Namen Bọchim*. Und sie brachten dann dort Jehova Opfer dar.

6 Als Jọsua das Volk wegsandte, da gingen die Söhne Israels ihrer Wege, ein jeder in sein Erbe, um das Land in Besitz zu nehmen.+ 7 Und das Volk diente weiterhin Jehova alle Tage Jọsuas und alle Tage der älteren Männer*, die ihre Tage nach Jọsua verlängerten* und die das ganze große Werk Jehovas gesehen hatten, das er für Israel tat.+ 8 Dann starb Jọsua, der Sohn Nuns, der Knecht Jehovas, im Alter von hundertzehn Jahren.+ 9 Und sie begruben ihn im Gebiet seines Erbes in Tịmnath-Hẹres*+ in der Berggegend von Ẹphraim, nördlich vom Berg Gaasch.+ 10 Und auch jene ganze Generation wurde zu ihren Vätern versammelt,+ und eine andere Generation begann nach ihnen zu erstehen, die Jehova nicht kannte noch das Werk, das er für Israel getan hatte.+

11 Und die Söhne Israels begannen zu tun, was böse war in den Augen Jehovas,+ und dienten* den Baalen.+ 12 So verließen sie Jehova, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hatte,+ und gingen dazu über, anderen Göttern aus den Reihen der Götter der Völker, die rings um sie her waren, nachzufolgen,+ und sie begannen sich vor ihnen niederzubeugen, so daß sie Jehova kränkten.+ 13 Auf diese Weise verließen sie Jehova und nahmen den Dienst für Baal und die Aschtọret-Bildnisse*+ auf. 14 Da entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel,+ so daß er sie in die Hand der Plünderer gab, und sie begannen sie zu plündern;+ und er verkaufte* sie dann in die Hand ihrer Feinde ringsumher,+ und sie konnten vor ihren Feinden nicht mehr standhalten.+ 15 Überall, wo sie auszogen, erwies sich Jehovas Hand gegen sie zum Unglück,+ so, wie es Jehova geredet, und so, wie es Jehova ihnen geschworen hatte;+ und sie gerieten in große Bedrängnis.+ 16 Da erweckte Jehova jeweils Richter,+ und sie retteten sie stets aus der Hand ihrer Plünderer.+

17 Und auch auf ihre Richter hörten sie nicht, sondern sie hatten unsittlichen Verkehr*+ mit anderen Göttern+ und beugten sich dann vor ihnen nieder. Sie wichen rasch von dem Weg ab, auf dem ihre Vorväter gegangen waren, als sie den Geboten Jehovas gehorchten.+ Sie taten nicht ebenso. 18 Und als Jehova ihnen Richter+ erweckte, erwies es sich, daß Jehova mit dem Richter war, und alle Tage des Richters rettete er sie aus der Hand ihrer Feinde; denn Jehova empfand jeweils Bedauern+ wegen ihres Stöhnens über ihre Bedrücker+ und die, die sie umherstießen.

19 Und es geschah, wenn der Richter starb, daß sie jeweils umkehrten und verderblicher handelten als ihre Väter, indem sie anderen Göttern nachgingen, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzubeugen.+ Sie ließen nicht ab von ihren Handlungen und ihrem störrischen Benehmen.+ 20 Schließlich entbrannte Jehovas Zorn+ gegen Israel, und er sprach: „Weil diese Nation meinen Bund übertreten hat,+ den ich ihren Vorvätern gebot, und nicht auf meine Stimme gehört hat,+ 21 werde auch ich meinerseits keine einzige mehr von den Nationen, die Jọsua, als er starb, zurückließ, vor ihnen her austreiben,+ 22 um durch sie Israel auf die Probe zu stellen,+ ob sie den Weg Jehovas einhalten werden, indem sie darauf wandeln, so wie ihre Väter ihn eingehalten haben, oder nicht.“ 23 Demgemäß ließ Jehova diese Nationen [dort], indem er sie nicht schnell austrieb,+ und er gab sie nicht in Jọsuas Hand.

3 Dies nun sind die Nationen,+ die Jehova [dort] ließ, um durch sie Israel auf die Probe zu stellen,+ das heißt alle die, die keine der Kriege Kạnaans erlebt hatten;+ 2 es war nur, damit die Generationen der Söhne Israels Erfahrung bekämen, um sie Krieg zu lehren, das heißt nur die, die solche Dinge zuvor nicht erfahren hatten: 3 die fünf Achsenherren*+ der Philịster+ und alle Kanaanịter+, auch die Sidọnier+ und die Hiwịter+, die das Gebirge Lịbanon+ bewohnten, vom Berg Baal-Hẹrmon+ an bis zum Eingang nach Hạmath*+. 4 Und sie dienten fortgesetzt als Werkzeuge, Israel auf die Probe zu stellen,+ damit [man] erkenne, ob sie Jehovas Geboten, die er ihren Vätern durch Moses geboten hatte, gehorchen würden.+ 5 Und die Söhne Israels wohnten inmitten der Kanaanịter,+ der Hethịter und der Amorịter und der Perisịter und der Hiwịter und der Jebusịter.+ 6 Und sie nahmen sich dann deren Töchter zu Frauen,+ und ihre eigenen Töchter gaben sie deren Söhnen,+ und sie nahmen den Dienst für ihre Götter auf.+

7 So taten die Söhne Israels, was böse war in Jehovas Augen, und sie vergaßen Jehova, ihren Gott,+ und gingen daran, den Baalen+ und den heiligen Pfählen* zu dienen.+ 8 Darauf entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel,+ so daß er sie in die Hand Kụschan-Rischathạjims, des Königs von Mesopotạmien*+, verkaufte+; und die Söhne Israels dienten Kụschan-Rischathạjim acht Jahre lang. 9 Und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen.+ Da erweckte Jehova den Söhnen Israels einen Retter+, damit er sie rette, Ọthniël+, den Sohn des Kẹnas,+ des jüngeren Bruders Kạlebs.+ 10 Der Geist+ Jehovas kam nun über ihn, und er wurde der Richter Israels. Als er zur Schlacht auszog, da gab Jehova Kụschan-Rischathạjim, den König von Syrien*, in seine Hand, so daß seine Hand Kụschan-Rischathạjim überwältigte+. 11 Danach hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Schließlich starb Ọthniël, der Sohn des Kẹnas.

12 Und wieder einmal gingen die Söhne Israels dazu über, zu tun, was böse war in Jehovas Augen.+ Darauf ließ Jehova Ẹglon, den König von Mọab+, gegen Israel stark werden,+ weil sie taten, was böse war in Jehovas Augen.+ 13 Außerdem sammelte er die Söhne Ạmmons+ und Ạmaleks+ gegen sie. Dann zogen sie hin und schlugen Israel und nahmen Besitz von der Palmenstadt+. 14 Und die Söhne Israels dienten Ẹglon, dem König von Mọab, achtzehn Jahre lang.+ 15 Und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen.+ Da erweckte Jehova ihnen einen Retter, Ẹhud+, den Sohn Gẹras, einen Benjaminịter+, einen linkshändigen Mann.*+ Nach einiger Zeit sandten die Söhne Israels durch seine Hand Tribut* an Ẹglon, den König von Mọab. 16 Unterdessen machte sich Ẹhud ein Schwert, und es hatte zwei Schneiden,+ eine Elle* war seine Länge. Dann gürtete er es unter sein Gewand an seine rechte Hüfte.+ 17 Und er überreichte dann Ẹglon, dem König von Mọab, den Tribut.+ Ẹglon nun war ein sehr fetter Mann.

18 Und es geschah, als er mit dem Überreichen des Tributs fertig war,+ daß er die Leute, die Träger des Tributs, sogleich wegsandte. 19 Und er selbst kehrte bei den Steinbrüchen*, die zu Gịlgal+ waren, um, und er sagte dann: „Ich habe ein geheimes Wort für dich, o König.“ Da sprach er: „Still!“ Darauf gingen alle, die bei ihm standen, von ihm hinaus.+ 20 Und Ẹhud kam zu ihm, als er in seinem kühlen Dachgemach saß, das er für sich allein hatte. Und Ẹhud sagte weiter: „Ein Wort von Gott habe ich für dich.“ Darauf erhob er sich von seinem Thron. 21 Dann fuhr Ẹhud mit seiner linken Hand hinein und nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch. 22 Und auch der Griff fuhr nach der Klinge hinein, so daß sich das Fett um die Klinge schloß, denn er zog das Schwert nicht aus seinem Bauch heraus, und die Fäkalien begannen herauszukommen.* 23 Und Ẹhud ging dann durch das Luftloch* hinaus, doch schloß er die Türen des Dachgemachs hinter sich zu und verschloß sie. 24 Und er seinerseits ging hinaus.+

Und seine Diener kamen und begannen zu schauen, und da waren die Türen des Dachgemachs verschlossen. Da sprachen sie: „Er verrichtet gerade die Notdurft*+ in der kühlen Innenkammer.“ 25 Und sie warteten so lange, bis sie sich schämten, und siehe, niemand öffnete die Türen des Dachgemachs. So nahmen sie den Schlüssel und öffneten sie, und siehe, ihr Herr* war zur Erde gefallen, tot!

26 Was Ẹhud betrifft, er entrann, während sie zögerten, und er seinerseits ging an den Steinbrüchen+ vorüber und entrann nach Seịra. 27 Und es geschah, als er schließlich dorthin kam, daß er in der Berggegend von Ẹphraim+ das Horn* zu blasen begann;+ und die Söhne Israels begannen mit ihm aus der Berggegend hinabzuziehen, er an ihrer Spitze. 28 Dann sagte er zu ihnen: „Folgt mir,+ denn Jehova hat eure Feinde, die Moabịter, in eure Hand gegeben.“+ Und sie folgten ihm nach und nahmen schließlich die Furten+ des Jordan gegen die Moabịter ein, und sie gestatteten niemandem hinüberzugehen. 29 Und zu jener Zeit gingen sie daran, Mọab niederzuschlagen, etwa zehntausend Mann,+ jeder ein Stämmiger*+ und jeder ein tapferer Mann; und kein einziger entrann.+ 30 Und Mọab wurde an jenem Tag der Hand Israels unterworfen; und das Land hatte fortan Ruhe, achtzig Jahre lang.+

31 Und nach ihm war Schạmgar+, der Sohn Ạnaths, und er ging daran, die Philịster niederzuschlagen,+ sechshundert Mann, mit einem Rinderstachel; und auch er rettete schließlich Israel.+

4 Dann begannen die Söhne Israels wieder zu tun, was böse war in Jehovas Augen, jetzt, da Ẹhud tot war.+ 2 Deshalb verkaufte+ Jehova sie in die Hand Jạbins, des Königs von Kạnaan, der in Hạzor+ regierte; und sein Heeroberster* war Sịsera,+ und er wohnte in [dem] Hạroscheth+ der Nationen*. 3 Und die Söhne Israels begannen zu Jehova zu schreien,+ weil er neunhundert Kriegswagen mit eisernen Sicheln*+ hatte, und er seinerseits bedrückte die Söhne Israels+ zwanzig Jahre lang mit Härte.

4 Debọra* nun, eine Prophetin+, die Frau Lạppidoths, richtete Israel zu jener besonderen Zeit. 5 Und sie wohnte unter der Palme Debọras zwischen Rạma+ und Bẹthel+ in der Berggegend von Ẹphraim; und die Söhne Israels gingen jeweils zu ihr hinauf zum Gericht. 6 Und sie sandte nun hin und ließ Bạrak+ rufen, den Sohn Abinọams aus Kẹdesch-Nạphtali+, und zu ihm sagen: „Hat nicht Jehova, der Gott Israels, den Befehl gegeben? ‚Geh hin, und du sollst dich auf dem Berg Tạbor+ ausbreiten, und du sollst zehntausend Mann von den Söhnen Nạphtalis+ und von den Söhnen Sẹbulons+ mit dir nehmen. 7 Und ich werde Sịsera+, den Obersten des Heeres Jạbins+, und seine Kriegswagen und seine Menge bestimmt zu dir ins Wildbachtal Kịschon+ ziehen,+ und ich werde ihn gewiß in deine Hand geben.‘ “+

8 Darauf sprach Bạrak zu ihr: „Wenn du mit mir gehen wirst, werde auch ich bestimmt gehen; aber wenn du nicht mit mir gehen wirst, werde ich nicht gehen.“ 9 Hierauf sagte sie: „Ich werde ganz bestimmt mit dir gehen. Dennoch wird die schöne Auszeichnung nicht dein werden auf dem Weg, den du gehst, denn Jehova wird Sịsera in die Hand einer Frau+ verkaufen*.“ Damit stand Debọra auf und ging mit Bạrak nach Kẹdesch+. 10 Und Bạrak begann Sẹbulon+ und Nạphtali nach Kẹdesch zusammenzurufen, und zehntausend Mann zogen hinauf, indem sie seinen Fußstapfen folgten;+ und Debọra ging mit ihm hinauf.

11 Übrigens hatte sich Hẹber+, der Kenịter, von den Kenịtern, den Söhnen Họbabs, dessen Schwiegersohn Moses war,*+ getrennt,+ und er hatte sein Zelt in der Nähe des großen Baumes in Zaanạnnim aufgeschlagen, das bei Kẹdesch [liegt].

12 Dann berichteten sie Sịsera, daß Bạrak, der Sohn Abinọams,+ auf den Berg Tạbor hinaufgegangen war.+ 13 Sogleich rief Sịsera alle seine Kriegswagen zusammen, die neunhundert Kriegswagen mit eisernen Sicheln,+ und das ganze Volk, das mit ihm war, aus [dem] Hạroscheth der Nationen zum Wildbachtal Kịschon.+ 14 Debọra sprach nun zu Bạrak: „Mache dich auf, denn dies ist der Tag, an dem Jehova Sịsera bestimmt in deine Hand geben wird. Ist nicht Jehova vor dir her ausgezogen?“+ Und Bạrak stieg dann vom Berg Tạbor hinab und zehntausend Mann ihm nach. 15 Und Jehova begann Sịsera und alle seine Kriegswagen und das ganze Lager durch die Schärfe des Schwertes vor Bạrak her in Verwirrung+ zu bringen. Schließlich stieg Sịsera vom Wagen und ergriff die Flucht zu Fuß. 16 Und Bạrak jagte den Kriegswagen+ und dem Lager nach+ bis nach [dem] Hạroscheth der Nationen, so daß das ganze Lager Sịseras durch die Schärfe des Schwertes fiel. Auch nicht e i n e r blieb übrig.+

17 Was Sịsera+ betrifft, er floh zu Fuß zum Zelt Jạels+, der Frau Hẹbers, des Kenịters,+ denn es war Frieden zwischen Jạbin, dem König von Hạzor,+ und dem Hause Hẹbers, des Kenịters. 18 Dann kam Jạel heraus, Sịsera entgegen, und sagte zu ihm: „Wende dich hierher, mein Herr, wende dich hierher zu mir. Fürchte dich nicht.“ Da bog er zu ihr ab in das Zelt. Später deckte sie ihn mit einer Schlafdecke zu. 19 Nach einiger Zeit sprach er zu ihr: „Gib mir bitte ein wenig Wasser zu trinken, denn ich habe Durst.“ Somit öffnete sie einen Milchschlauch+ und gab ihm zu trinken,+ wonach sie ihn zudeckte. 20 Und er sagte weiter zu ihr: „Steh am Eingang des Zeltes, und es soll geschehen, wenn irgend jemand kommt und dich fragt und spricht: ‚Ist ein Mann hier?‘, daß du dann sagen sollst: ‚Nein!‘ “

21 Und Jạel, die Frau Hẹbers, ging daran, einen Zeltpflock zu ergreifen und den Hammer in ihre Hand zu nehmen. Dann ging sie heimlich zu ihm hin und stieß den Pflock durch seine Schläfen+ und schlug ihn in die Erde, während er fest eingeschlafen* und ermattet war. So starb er.+

22 Und siehe, da war Bạrak, der Sịsera nachjagte. Jạel kam jetzt heraus, ihm entgegen, und sagte zu ihm: „Komm, und ich werde dir den Mann zeigen, den du suchst.“ Da ging er zu ihr hinein, und siehe, da war Sịsera, tot hingefallen, mit dem Pflock in seinen Schläfen.

23 So unterwarf+ Gott an jenem Tag Jạbin, den König von Kạnaan, vor den Söhnen Israels. 24 Und die Hand der Söhne Israels wurde immer härter gegen Jạbin, den König von Kạnaan,+ bis sie Jạbin, den König+ von Kạnaan, [vom Leben] abgeschnitten hatten.

5 Und an jenem Tag stimmten Debọra+ und Bạrak+, der Sohn Abinọams,+ ein Lied an+ und sprachen:

 2 „Dafür, daß man in Israel das Haar frei wallen läßt [zum Krieg],

Dafür, daß das Volk sich freiwillig stellte,+

Segnet Jehova.+

 3 Hört zu, ihr Könige;+ leiht das Ohr, ihr hohen Amtspersonen:

Ich, ja ich, will Jehova singen.

Ich werde Jehova, dem Gott Israels,+ Melodien spielen.+

 4 Jehova, als du auszogst von Sẹir,+

Als du hinausschrittest aus dem Feld Ẹdoms,+

Da bebte die Erde,+ auch troffen die Himmel,+

Auch troffen die Wolken von Wasser.

 5 Berge flossen* hinweg von dem Angesicht Jehovas,+

Dieser Sịnai+ hinweg von dem Angesicht Jehovas,+ des Gottes Israels.+

 6 In den Tagen Schạmgars+, des Sohnes Ạnaths,

In den Tagen Jạels+ war kein Verkehr auf den Pfaden*.

Und die auf Wegen Reisenden reisten gewöhnlich auf Umwegen.+

 7 Die Bewohner des offenen Landes hörten auf zu bestehen, sie hörten auf zu bestehen in Israel,+

Bis ich, Debọra+, aufstand,

Bis ich aufstand als eine Mutter in Israel.+

 8 Man ging dazu über, sich neue Götter zu erwählen.+

Dann gab es Krieg* in den Toren.*+

Nicht Schild noch Lanze konnte gesehen werden

Unter vierzigtausend in Israel.+

 9 Mein Herz ist mit den Befehlshabern Israels,+

Denen, die sich freiwillig stellten unter dem Volk.+

Segnet Jehova.+

10 Die ihr auf gelblichroten Eselinnen reitet,+

Die ihr auf Prunkteppichen sitzt*

Und die ihr auf der Straße wandert,

Bedenkt!+

11 Einige der Stimmen der Wasserverteiler zwischen den Schöpfrinnen,+

Dort begannen sie die gerechten Taten Jehovas aufzuzählen,+

Die gerechten Taten seiner Bewohner des offenen Landes in Israel.

Dann zog Jehovas Volk seines Weges hinab zu den Toren.

12 Erwache, erwache, o Debọra;+

Erwache, erwache, trag ein Lied vor!+

Steh auf, Bạrak,+ und führe deine Gefangenen* hinweg, du Sohn Abinọams+!

13 Damals kamen die Überlebenden herab zu den Majestätischen;

Jehovas Volk kam herab zu mir gegen die Starken.

14 Aus Ẹphraim war ihr Ursprung in der Tiefebene*+,

Mit* dir, o Bẹnjamin, unter deinen Völkern.

Aus Mạchir+ zogen die Befehlshaber hinab,

Und aus Sẹbulon die, die das Gerät eines Schreibers handhaben.+

15 Und die Fürsten in Ịssachar+ waren mit Debọra.

Und wie Ịssachar, so war Bạrak+.

In die Tiefebene wurde er zu Fuß gesandt.+

Unter den Abteilungen Rụbens gab es große Erforschungen* des Herzens.+

16 Warum saßest du zwischen den beiden Sattelkörben,

Um den Pfeifentönen für die Herden zu lauschen?+

Für die Abteilungen Rụbens gab es große Erforschungen des Herzens.+

17 Gịlead blieb an seinem Wohnsitz jenseits des Jordan;+

Und Dan, warum blieb er in der Zeit auf Schiffen wohnen?+

Ạscher saß müßig am Gestade des Meeres,

Und bei seinen Landeplätzen verweilte er.+

18 Sẹbulon war ein Volk, das seine Seele bis an den Rand des Todes verachtete;+

Auch Nạphtali+, auf den Höhen des Feldes.+

19 Könige kamen, sie kämpften;

Damals kämpften die Könige Kạnaans+

In Taanach+ an den Wassern Megịddos+.

Gewinn an Silber holten sie nicht.+

20 Vom Himmel her kämpften die Sterne,+

Von ihren Bahnen aus kämpften sie gegen Sịsera.

21 Der Wildbach Kịschon wusch sie hinweg,+

Der Wildbach der alten Tage,* der Wildbach Kịschon.+

Du tratest dann Stärke nieder,+ o meine Seele.

22 Damals stampften der Rosse Hufe+

Vom Galopp, Galopp seiner Hengste.

23 ‚Flucht+ Mẹros‘, sprach der Engel Jehovas+,

,Flucht seinen Bewohnern unaufhörlich,

Denn sie sind nicht zum Beistand Jehovas gekommen,

Zum Beistand Jehovas mit den Starken.‘

24 Jạel+, die Frau Hẹbers, des Kenịters,+ wird unter Frauen überaus gesegnet sein,

Unter Frauen im Zelt wird sie überaus gesegnet sein.+

25 Um Wasser bat er, Milch gab sie;

In der großen Festmahlschale für Majestätische reichte sie geronnene Milch.+

26 Ihre Hand streckte sie dann zum Zeltpflock aus

Und ihre Rechte zum Hammer der Schwerarbeiter.+

Und sie hämmerte auf Sịsera, sie durchbohrte sein Haupt,+

Und sie zerschlug und zerhieb seine Schläfen.

27 Zwischen ihren Füßen brach er zusammen, er fiel, er lag da;

Zwischen ihren Füßen brach er zusammen, er fiel;

Wo er zusammenbrach, da fiel er, überwunden.+

28 Aus dem Fenster blickte eine Frau und spähte ständig nach ihm aus*,

Die Mutter Sịseras, durchs Gitterwerk:+

,Weshalb säumt sein Kriegswagen zu kommen?+

Warum müssen sich die Hufschläge seiner Wagenpferde so verspäten?‘+

29 Die Weisen ihrer Edelfrauen*+ antworteten ihr gewöhnlich,

Ja auch sie gab sich jeweils selbst Antwort mit ihren eigenen Reden:

30 ‚Sollten sie nicht finden, sollten sie nicht Beute verteilen,+

Einen Mutterschoß — zwei Mutterschöße* für jeden kräftigen Mann,+

Beute an gefärbten Stoffen für Sịsera, Beute an gefärbten Stoffen,

Ein gesticktes Kleid, gefärbten Stoff, zwei gestickte Kleider

Für den Hals [der Männer] der Beute?‘*

31 So mögen alle deine Feinde umkommen,+ o Jehova,

Und die dich* lieben,+ seien, wie wenn die Sonne aufgeht in ihrer Macht.“+

Und das Land hatte fortan Ruhe, vierzig Jahre lang.+

6 Dann begannen die Söhne Israels zu tun, was böse war in den Augen Jehovas.+ Da gab Jehova sie sieben Jahre lang in die Hand Mịdians.+ 2 Und die Hand Mịdians gewann die Oberhand über Israel.+ Mịdians wegen machten die Söhne Israels für sich die unterirdischen Vorratsstellen, die in den Bergen waren, und die Höhlen und die schwer zugänglichen Orte.+ 3 Und es geschah, wenn Israel gesät hatte,+ daß Mịdian und Ạmalek+ und die Leute des Ostens*+ heraufkamen, ja sie kamen gegen sie herauf. 4 Und sie lagerten sich immer wieder gegen sie, und stets verdarben sie den Ertrag der Erde, den ganzen Weg bis Gạsa, und sie ließen jeweils weder Lebensunterhalt noch Schaf, noch Stier, noch Esel in Israel übrig.+ 5 Denn sie kamen gewöhnlich mit ihrem Viehbestand und ihren Zelten herauf. Sie kamen jeweils so zahlreich wie die Heuschrecken,+ und sie und ihre Kamele waren ohne Zahl;+ und sie kamen stets in das Land, um es zu verderben.+ 6 Und Israel verarmte Mịdians wegen sehr; und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen.+

7 Und es geschah, weil die Söhne Israels Mịdians wegen zu Jehova um Hilfe riefen,+ 8 daß Jehova dann einen Mann, einen Propheten+, zu den Söhnen Israels sandte und zu ihnen sprach: „Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: ‚Ich war es, der euch aus Ägypten heraufführte+ und euch so aus dem Sklavenhaus herausbrachte.+ 9 So befreite ich euch aus der Hand Ägyptens und aus der Hand aller eurer Bedrücker und trieb sie vor euch her aus und gab euch ihr Land.+ 10 Des weiteren sprach ich zu euch: „Ich bin Jehova, euer Gott.+ Ihr sollt die Götter der Amorịter,+ in deren Land ihr wohnt, nicht fürchten.“+ Und ihr hörtet nicht auf meine Stimme.‘ “+

11 Später kam Jehovas Engel+ und setzte sich unter den großen Baum, der in Ọphra war, welcher Jọas, dem Abiësrịter,+ gehörte, während Gịdeon+, sein Sohn, in der Weinkelter Weizen ausschlug, um ihn Mịdian schnell aus den Augen zu schaffen. 12 Dann erschien ihm Jehovas Engel und sprach zu ihm: „Jehova ist mit dir,+ du tapferer Starker.“ 13 Darauf sagte Gịdeon zu ihm: „Entschuldige, mein Herr, aber wenn Jehova mit uns ist, warum ist denn all das über uns gekommen,+ und wo sind alle seine Wundertaten,+ die unsere Väter uns erzählten,+ indem [sie] sprachen: ‚Hat uns Jehova nicht aus Ägypten heraufgeführt?‘?+ Und jetzt hat Jehova uns im Stich gelassen,+ und er gibt uns in die Faust Mịdians.“ 14 Da wandte sich Jehova* ihm zu und sprach: „Geh in dieser deiner Kraft,+ und du wirst bestimmt Israel aus der Faust Mịdians retten.+ Sende nicht ich dich?“+ 15 Er seinerseits sagte zu ihm: „Entschuldige, Jehova*. Womit soll ich Israel retten?+ Siehe! Meine Tausendschaft* ist die geringste in Manạsse, und ich bin der Kleinste im Hause meines Vaters.“+ 16 Aber Jehova sprach zu ihm: „Weil es sich erweisen wird, daß ich mit dir bin,+ und du wirst Mịdian bestimmt niederschlagen+ wie e i n e n Mann.“

17 Darauf sagte er zu ihm: „Wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen,+ so sollst du auch ein Zeichen für mich tun dafür, daß du es bist, der mit mir redet.+ 18 Weiche bitte nicht von hier, bis ich zu dir komme+ und ich meine Gabe herausgebracht und sie dir vorgesetzt habe.“+ Demzufolge sprach er: „Ich meinerseits werde hier sitzen bleiben, bis du zurückkehrst.“ 19 Und Gịdeon ging hinein und machte dann ein Ziegenböckchen bereit+ und ein Ẹpha* Mehl als ungesäuerte Kuchen.+ Das Fleisch tat er in den Korb, und die Brühe tat er in den Kochtopf, wonach er es zu ihm hinaus unter den großen Baum brachte und es vorsetzte.

20 Der Engel des [wahren] Gottes* sagte nun zu ihm: „Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, und leg sie dort auf den großen Felsen,*+ und gieß die Brühe aus.“ Hierauf tat er so. 21 Dann streckte Jehovas Engel die Spitze des Stabes, der in seiner Hand war, aus und berührte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, und Feuer begann aus dem Felsen aufzusteigen und das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen zu verzehren.+ Was Jehovas Engel betrifft, so entschwand er seinen Augen. 22 Daher merkte Gịdeon, daß es Jehovas Engel war.+

Sogleich sagte Gịdeon: „O wehe, Souveräner Herr Jehova, darum, daß ich Jehovas Engel von Angesicht zu Angesicht gesehen habe!“+ 23 Jehova aber sprach zu ihm: „Friede sei mit dir!+ Fürchte dich nicht.+ Du wirst nicht sterben.“+ 24 Da baute Gịdeon dort Jehova einen Altar+, und er wird weiterhin Jehọva-Schalọm* genannt*+ bis auf diesen Tag. Er steht noch in [dem] Ọphra+ der Abiësrịter.

25 Und es geschah während jener Nacht, daß Jehova weiter zu ihm sprach: „Nimm den jungen Stier, den Stier, der deinem Vater gehört, das heißt den zweiten jungen Stier von sieben Jahren, und du sollst den Altar Baals, der deinem Vater gehört, niederreißen,+ und den heiligen Pfahl*, der daneben ist, solltest du umhauen.+ 26 Und du sollst Jehova, deinem Gott, auf dem Gipfel dieser Feste einen Altar bauen mit der Reihe Steine, und du sollst den zweiten jungen Stier nehmen und ihn als ein Brandopfer auf den Holzstücken des heiligen Pfahls opfern, den du umhauen wirst.“ 27 Demgemäß nahm Gịdeon zehn Männer von seinen Dienern und ging daran, so zu tun, wie Jehova zu ihm geredet hatte;+ doch geschah es, weil er die Hausgenossen seines Vaters und die Männer der Stadt zu sehr fürchtete, es bei Tag zu tun, daß er es dann bei Nacht tat.+

28 Als die Männer der Stadt wie gewöhnlich früh am Morgen aufstanden, siehe, da war der Altar Baals niedergerissen, und der heilige Pfahl+, der daneben stand, war umgehauen, und der zweite junge Stier war auf dem Altar, der gebaut worden war, geopfert worden. 29 Und sie begannen zueinander zu sagen: „Wer hat diese Sache getan?“ Und sie gingen daran, sich zu erkundigen und zu suchen. Schließlich sprachen sie: „Gịdeon, der Sohn des Jọas, ist es, der diese Sache getan hat.“ 30 Da sagten die Männer der Stadt zu Jọas: „Bring deinen Sohn heraus, damit er stirbt,+ weil er den Altar Baals niedergerissen und weil er den heiligen Pfahl, der daneben stand, umgehauen hat.“ 31 Darauf sprach Jọas+ zu allen, die gegen ihn aufstanden:+ „Werdet ihr es sein, die für Baal rechten, um zu sehen, ob ihr selbst ihn retten könnt? Wer immer für ihn rechtet, sollte noch an diesem Morgen zu Tode gebracht werden.+ Wenn er Gott ist,+ so möge er für sich selbst rechten,+ weil jemand seinen Altar niedergerissen hat.“ 32 Und er begann ihn an jenem Tag Jerubbaal* zu nennen,+ indem [er] sagte: „Möge Baal für sich selbst rechten, weil jemand seinen Altar niedergerissen hat.“+

33 Und ganz Mịdian+ und Ạmalek+ und die Leute des Ostens+ versammelten sich wie e i n+ [Mann] und zogen dann hinüber und lagerten sich in der Tiefebene von Jẹsreël+. 34 Und Jehovas Geist+ hüllte Gịdeon ein*, so daß er dann in das Horn* stieß,+ und die Abiësrịter*+ wurden zusammengerufen, ihm nach. 35 Und er entsandte Boten+ durch ganz Manạsse, und auch sie wurden zusammengerufen, ihm nach. Er sandte auch Boten durch Ạscher und Sẹbulon und Nạphtali, und sie kamen herauf, ihm* entgegen.

36 Dann sprach Gịdeon zu dem [wahren] Gott: „Wenn du Israel durch mich rettest, so wie du es verheißen hast,+ 37 siehe, ich halte ein Wollvlies ausgebreitet auf der Dreschtenne. Wenn es auf dem Vlies allein Tau geben wird, aber auf der ganzen Erde dort Trockenheit ist, dann werde ich bestimmt wissen, daß du Israel durch mich retten wirst, so wie du es verheißen hast.“ 38 Und so geschah es. Als er früh am nächsten Tag aufstand und das Vlies auswrang, drückte er schließlich genug Tau aus dem Vlies heraus, um eine große Festmahlschale mit Wasser zu füllen. 39 Dennoch sagte Gịdeon zu dem [wahren] Gott: „Dein Zorn entbrenne nicht gegen mich, sondern laß mich nur noch einmal reden. Laß mich bitte nur noch einmal eine Probe mit dem Vlies machen. Möge bitte auf dem Vlies allein Trockenheit eintreten, und auf der ganzen Erde möge es Tau geben.“ 40 Da tat Gott in jener Nacht auf diese Weise; und es gab Trockenheit auf dem Vlies allein, und auf der ganzen Erde fand sich Tau.

7 Dann stand Jerubbaal+, das heißt Gịdeon+, samt allem Volk, das mit ihm war, früh auf und schlug das Lager an dem Brunnen Hạrod* auf; und das Lager Mịdians befand sich nördlich von ihm, am Hügel Mọre, in der Tiefebene. 2 Jehova sprach nun zu Gịdeon: „Das Volk, das mit dir ist, ist zu zahlreich, als daß ich Mịdian in ihre Hand geben könnte.+ Vielleicht würde sich Israel gegen mich brüsten+ und sagen: ‚Meine Hand ist es gewesen, die mich gerettet hat.‘+ 3 Und nun ruf bitte vor den Ohren des Volkes aus, indem [du] sprichst: ‚Wer fürchtet sich und zittert? Er ziehe sich zurück.‘ “+ So stellte Gịdeon sie auf die Probe.* Darauf zogen sich zweiundzwanzigtausend vom Volk zurück, und da waren zehntausend, die übrigblieben.

4 Dennoch sprach Jehova zu Gịdeon: „Noch ist des Volkes zuviel.+ Laß sie ans Wasser hinabgehen, damit ich sie dir dort auf die Probe stelle. Und es soll geschehen, daß, von wem immer ich dir sage: ‚Dieser wird mit dir gehen‘, er es ist, der mit dir gehen wird, doch jeder, von dem ich dir sage: ‚Dieser wird nicht mit dir gehen‘, er es ist, der nicht mitgehen wird.“ 5 So ließ er das Volk zum Wasser hinabgehen.+

Dann sprach Jehova zu Gịdeon: „Einen jeden, der mit seiner Zunge etwas von dem Wasser aufleckt, so wie ein Hund leckt, wirst du für sich stellen, auch jeden, der sich auf seine Knie niederläßt, um zu trinken.“+ 6 Und es stellte sich heraus, daß die Zahl derer, die mit ihrer Hand zum Mund leckten, dreihundert Mann war. Was alle übrigen des Volkes betrifft, sie ließen sich auf ihre Knie nieder, um Wasser zu trinken.

7 Jehova sagte nun zu Gịdeon: „Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, werde ich euch retten, und ich will Mịdian in deine Hand geben.+ Was alles andere Volk betrifft, sie mögen jeder an seinen Ort gehen.“ 8 Da nahmen sie den Proviant des Volkes in ihre Hand* und ihre Hörner+, und er sandte alle Männer Israels weg, jeden in sein Heim*; und die dreihundert Mann behielt er. Was das Lager Mịdians betrifft, es befand sich unterhalb von ihm in der Tiefebene.+

9 Und es geschah während jener Nacht,+ daß Jehova dann zu ihm sprach: „Steh auf, steig zum Lager hinab, denn ich habe es in deine Hand gegeben.+ 10 Fürchtest du dich aber hinabzusteigen, so steig du mit Pụra, deinem Bediensteten*, zum Lager hinab.+ 11 Und du sollst dem zuhören, was sie reden werden,+ und danach werden deine Hände bestimmt stark werden,+ und du wirst gewiß bis ans Lager hinabsteigen.“ Darauf stieg er mit Pụra, seinem Bediensteten, hinab an den Rand derer, die in Schlachtordnung im Lager waren.

12 Nun waren Mịdian und Ạmalek und alle Leute des Ostens+ so zahlreich wie Heuschrecken+ in die Tiefebene eingefallen; und ihre Kamele+ waren ohne Zahl, so zahlreich wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind. 13 Gịdeon kam nun, und siehe, da war ein Mann, der seinem Gefährten einen Traum erzählte, und er sagte weiter: „Ich habe da einen Traum gehabt.+ Und siehe, ein runder Gerstenbrotkuchen rollte in das Lager Mịdians hinein. Dann kam er zu einem Zelt und traf es so, daß es umfiel,+ und er kehrte dann das Unterste zuoberst, und das Zelt fiel zusammen.“ 14 Darauf antwortete sein Gefährte+ und sprach: „Das ist nichts anderes als das Schwert Gịdeons+, des Sohnes des Jọas, eines Mannes von Israel. Der [wahre] Gott+ hat Mịdian und das ganze Lager in seine Hand gegeben.“+

15 Und es geschah, sobald Gịdeon den Traum und dessen Erklärung erzählen hörte,+ daß er anzubeten* begann.+ Danach kehrte er ins Lager Israels zurück und sagte: „Macht euch auf,+ denn Jehova hat das Lager Mịdians in eure Hand gegeben.“ 16 Dann teilte er die dreihundert Mann in drei Trupps auf und gab ihnen allen Hörner+ in die Hand und große, leere Krüge und Fackeln in die großen Krüge hinein. 17 Und er sprach weiter zu ihnen: „Ihr solltet lernen, indem ihr mir zuseht,* und ebenso solltet ihr tun. Und wenn ich an den Rand des Lagers gekommen bin, so soll es geschehen, daß ihr so tun werdet, wie ich tun werde. 18 Sobald ich in das Horn gestoßen habe, ich und alle, die mit mir sind, sollt auch ihr rings um das ganze Lager in die Hörner stoßen,+ und ihr sollt sagen: ‚Jehovas+ und Gịdeons!‘ “

19 Danach kam Gịdeon mit den hundert Mann, die mit ihm waren, zu Beginn der mittleren Nachtwache+ bis zum Rand des Lagers. Eben hatte man die Wachen aufgestellt. Und sie bliesen dann die Hörner,+ und die großen Wasserkrüge, die sie in ihren Händen hatten, wurden zerschmettert.+ 20 Darauf bliesen die drei Trupps die Hörner+ und zerschlugen die großen Krüge und ergriffen mit ihrer linken Hand die Fackeln und mit ihrer rechten Hand die Hörner, um sie zu blasen, und sie begannen auszurufen: „Schwert Jehovas+ und Gịdeons!“ 21 Die ganze Zeit über blieben sie stehen, jeder an seinem Platz, rings um das Lager her, und das ganze Lager begann zu laufen und brach in lautes Schreien aus und ergriff die Flucht.+ 22 Und die dreihundert+ fuhren fort, die Hörner zu blasen,+ und Jehova richtete dann im ganzen Lager das Schwert eines jeden gegen den anderen;+ und das Lager floh weiter bis nach Beth-Schịtta, auf Zerẹra* zu, bis zu dem Randgebiet von Ạbel-Mehọla+ bei Tạbbath.

23 Unterdessen wurden die Männer Israels, von Nạphtali+ und von Ạscher+ und von ganz Manạsse+, zusammengerufen, und sie gingen daran, Mịdian nachzujagen+. 24 Und Gịdeon sandte Boten in die ganze Berggegend von Ẹphraim+ und ließ sagen: „Zieht hinab, Mịdian entgegen, und nehmt vor ihnen her die Wasser bis nach Beth-Bạra und den Jordan ein.“ Da wurden alle Männer Ẹphraims zusammengerufen, und sie konnten die Wasser bis nach Beth-Bạra und den Jordan einnehmen.+ 25 Auch nahmen sie schließlich die beiden Fürsten Mịdians gefangen, nämlich Ọreb und Seẹb;+ und dann töteten sie Ọreb am Felsen Ọreb+, und Seẹb töteten sie bei der Weinkufe Seẹbs. Und sie jagten Mịdian weiter nach,+ und sie brachten den Kopf Ọrebs und denjenigen Seẹbs zu Gịdeon in die Gegend des Jordan.*+

8 Dann sprachen die Männer Ẹphraims zu ihm: „Was ist das für eine Sache, die du uns da angetan hast, daß du uns nicht hast rufen lassen, als du darangegangen bist, gegen Mịdian zu kämpfen?“+ Und sie suchten heftig, Streit mit ihm anzufangen.+ 2 Schließlich sagte er zu ihnen: „Was habe ich nun schon im Vergleich mit euch getan?+ Ist nicht die Nachlese Ẹphraims+ besser als die Weinlese Abiẹsers+? 3 In eure Hand hat Gott* Mịdians Fürsten Ọreb und Seẹb gegeben,+ und was konnte ich schon tun im Vergleich zu euch?“ Da beruhigte sich ihr Geist ihm gegenüber, als er dieses Wort redete.+

4 Schließlich kam Gịdeon an den Jordan [und] ging hinüber, er und die dreihundert Mann, die mit ihm waren, müde, setzten aber die Verfolgung fort. 5 Später sprach er zu den Männern von Sụkkoth+: „Gebt bitte den Leuten, die mir auf dem Fuße folgen, runde Brotlaibe,+ denn sie sind müde, und ich jage Sẹbach+ und Zalmụnna+, den Königen von Mịdian, nach.“ 6 Aber die Fürsten von Sụkkoth sagten: „Ist die Faust Sẹbachs und Zalmụnnas schon in deiner Hand, so daß deinem Heer Brot gegeben werden muß?“+ 7 Hierauf sprach Gịdeon: „Darum, wenn Jehova Sẹbach und Zalmụnna in meine Hand gibt, werde ich bestimmt euer Fleisch mit den Dornen der Wildnis und den Dorngewächsen* zerdreschen.“+ 8 Und von dort zog er weiter hinauf nach Pẹnuël+ und redete dann in derselben Weise zu ihnen, aber die Männer von Pẹnuël antworteten ihm ebenso, wie die Männer von Sụkkoth geantwortet hatten. 9 Folglich sagte er auch zu den Männern von Pẹnuël: „Wenn ich in Frieden zurückkehre, werde ich diesen Turm niederreißen.“+

10 Sẹbach und Zalmụnna+ nun waren in Kạrkor und ihre Lager mit ihnen, etwa fünfzehntausend [Mann], alle, die von dem gesamten Lager der Leute des Ostens übriggeblieben waren;+ und der schon Gefallenen waren hundertzwanzigtausend Mann, die das Schwert zu ziehen pflegten.+ 11 Und Gịdeon zog auf dem Weg der in Zelten Weilenden weiter hinauf, östlich von Nọbach und Jogbẹha+, und begann das Lager zu schlagen, während sich das Lager in Sicherheit wähnte.+ 12 Als Sẹbach und Zalmụnna die Flucht ergriffen, ging er sogleich daran, ihnen nachzujagen, und nahm schließlich Mịdians zwei Könige, Sẹbach und Zalmụnna+, gefangen; und er schreckte das ganze Lager auf.

13 Und Gịdeon, der Sohn des Jọas, trat seine Rückkehr aus dem Krieg über den Paß an, der nach Hẹres hinaufgeht.* 14 Unterwegs nahm er einen jungen Mann von den Männern von Sụkkoth+ gefangen und fragte ihn aus.+ Da schrieb er für ihn die Namen der Fürsten+ von Sụkkoth und seiner älteren Männer auf, siebenundsiebzig Mann. 15 Damit ging er zu den Männern von Sụkkoth und sprach: „Hier sind Sẹbach und Zalmụnna, derentwegen ihr mich verhöhnt habt, indem [ihr] sagtet: ‚Ist die Faust Sẹbachs und Zalmụnnas schon in deiner Hand, so daß deinen ermüdeten Männern Brot gegeben werden muß?‘ “+ 16 Dann nahm er die älteren Männer der Stadt und Dornen der Wildnis und Dorngewächse und ließ die Männer von Sụkkoth damit Erfahrung machen.+ 17 Und den Turm von Pẹnuël+ riß er nieder,+ und dann tötete er die Männer der Stadt.

18 Er sprach nun zu Sẹbach und Zalmụnna+: „Was für Männer waren es, die ihr in Tạbor+ getötet habt?“ Hierauf sagten sie: „Wie du bist, so waren sie, jeder, wie Königssöhne an Gestalt.“ 19 Darauf sprach er: „Es waren meine Brüder, die Söhne meiner Mutter. So wahr Jehova lebt, hättet ihr sie am Leben erhalten, so müßte ich euch nicht töten.“+ 20 Dann sagte er zu Jẹther, seinem Erstgeborenen: „Steh auf, töte sie.“ Und der Jüngling zog sein Schwert nicht, denn er fürchtete sich, da er noch ein Jüngling+ war. 21 Da sprachen Sẹbach und Zalmụnna: „Steh selber auf, und fall über uns her, denn wie ein Mann ist, so ist seine Macht+.“ Demzufolge stand Gịdeon auf und tötete+ Sẹbach und Zalmụnna und nahm die mondförmigen Zierate, die sich an den Hälsen ihrer Kamele befanden.

22 Später sagten die Männer von Israel zu Gịdeon: „Herrsche über uns,+ du und dein Sohn wie auch dein Enkel, denn du hast uns aus der Hand Mịdians gerettet.“+ 23 Aber Gịdeon sprach zu ihnen: „Ich selbst werde nicht über euch herrschen, noch wird mein Sohn über euch herrschen.+ Jehova ist es, der über euch herrschen wird.“+ 24 Und Gịdeon sagte weiter zu ihnen: „Laßt mich eine Bitte an euch richten: Gebt mir ein jeder den Nasenring+ seiner Beute.“ (Denn sie hatten goldene Nasenringe, weil sie Ismaelịter+ waren.) 25 Dann sprachen sie: „Wir werden sie bestimmt geben.“ Daraufhin breiteten sie einen Überwurf aus und warfen dann jeder den Nasenring seiner Beute hinein. 26 Und das Gewicht der goldenen Nasenringe, um die er gebeten hatte, belief sich auf eintausendsiebenhundert Goldschekel*, außer den mondförmigen Zieraten+ und den Ohrgehängen und den Kleidern aus purpurrötlichgefärbter Wolle,+ die auf den Königen von Mịdian waren, und außer den Halsketten, die sich an den Hälsen der Kamele befanden.+

27 Und Gịdeon ging daran, ein Ẹphod+ daraus zu machen und es in seiner Stadt Ọphra+ auszustellen; und ganz Israel begann, dort unsittlichen Verkehr damit zu haben,*+ so daß es Gịdeon und seinen Hausgenossen zu einer Schlinge wurde.+

28 So wurde Mịdian+ vor den Söhnen Israels unterworfen, und sie erhoben ihr Haupt nicht mehr; und das Land hatte in den Tagen Gịdeons fortan Ruhe, vierzig Jahre lang.+

29 Und Jerubbaal+, der Sohn des Jọas, ging hin und wohnte weiterhin in seinem Haus.

30 Und Gịdeon bekam siebzig Söhne,+ die aus seiner Hüfte hervorgingen, denn er hatte schließlich viele Frauen. 31 Was seine Nebenfrau betrifft, die in Sịchem war, so gebar auch sie ihm einen Sohn. Da gab er ihm den Namen Abimẹlech+. 32 Schließlich starb Gịdeon, der Sohn des Jọas, in gutem Alter und wurde in der Grabstätte seines Vaters Jọas, in [dem] Ọphra der Abiësrịter+, begraben.

33 Und es geschah, sobald Gịdeon gestorben war, daß sich die Söhne Israels wieder anschickten, unsittlichen Verkehr mit den Baalen zu haben,*+ so daß sie Baal-Bẹrith zu ihrem Gott* einsetzten.+ 34 Und die Söhne Israels gedachten nicht Jehovas, ihres Gottes,+ der sie aus der Hand all ihrer Feinde ringsumher befreit hatte;+ 35 und sie übten nicht liebende Güte*+ gegenüber den Hausgenossen Jerubbaals, Gịdeons, in Erwiderung all des Guten, das er Israel gegenüber geübt hatte.+

9 Im Laufe der Zeit begab sich Abimẹlech+, der Sohn Jerubbaals, nach Sịchem+ zu den Brüdern seiner Mutter und begann mit ihnen und der ganzen Familie des Vaterhauses seiner Mutter zu reden, indem [er] sprach: 2 „Redet bitte vor den Ohren aller Grundbesitzer von* Sịchem: ‚Was ist besser für euch, daß siebzig Männer+, alle Söhne Jerubbaals, über euch herrschen oder daß e i n Mann über euch herrscht? Und ihr sollt daran denken, daß ich euer Bein und euer Fleisch bin.‘ “+

3 Da begannen die Brüder seiner Mutter vor den Ohren aller Grundbesitzer von Sịchem alle diese Worte über ihn zu reden, so daß sich ihr Herz Abimẹlech zuneigte,+ denn sie sagten: „Er ist unser eigener Bruder.“+ 4 Dann gaben sie ihm siebzig Silberstücke aus dem Haus des Baal-Bẹrith+, und damit ging Abimẹlech daran, lose und freche Männer+ zu dingen, daß sie ihn begleiteten. 5 Danach begab er sich in seines Vaters Haus nach Ọphra+ und tötete seine Brüder,+ die Söhne Jerubbaals, siebzig Männer, auf e i n e m Stein, doch Jọtham, der jüngste Sohn Jerubbaals, blieb übrig, denn er hatte sich versteckt.

6 Danach versammelten sich alle Grundbesitzer von Sịchem und das ganze Haus Mịllo+ und gingen und veranlaßten, daß Abimẹlech als König regierte,+ nahe bei dem großen Baum,+ der Säule, die sich in Sịchem+ befand.

7 Als man es Jọtham berichtete, ging er sogleich hin und stellte sich auf den Gipfel des Berges Gẹrisim+ und erhob seine Stimme und rief aus und sprach zu ihnen: „Hört mich an, ihr Grundbesitzer von Sịchem, und Gott möge euch anhören:

8 Einst gingen die Bäume hin, einen König über sich zu salben. Sie sagten dann zum Olivenbaum+: ‚Sei doch König* über uns.‘+ 9 Aber der Olivenbaum sprach zu ihnen: ‚Soll ich meine Fettigkeit aufgeben, mit der man Gott und Menschen verherrlicht+, und soll ich hingehen, um über den anderen Bäumen zu schweben?‘+ 10 Da sagten die Bäume zum Feigenbaum+: ‚Komm du, sei König* über uns.‘ 11 Aber der Feigenbaum sprach zu ihnen: ‚Soll ich meine Süßigkeit und meinen guten Ertrag aufgeben, und soll ich hingehen, um über den anderen Bäumen zu schweben?‘+ 12 Als nächstes sagten die Bäume zum Weinstock: ‚Komm du, sei König über uns.‘ 13 Der Weinstock seinerseits sprach zu ihnen: ‚Soll ich meinen neuen Wein aufgeben, der Gott und Menschen erfreut,+ und soll ich hingehen, um über den Bäumen zu schweben?‘ 14 Schließlich sagten alle anderen Bäume zum Dornstrauch+: ‚Komm du, sei König über uns.‘ 15 Darauf sprach der Dornstrauch zu den Bäumen: ‚Wenn ihr mich in Wahrheit zum König über euch salbt, so kommt, sucht Zuflucht unter meinem Schatten.+ Wenn aber nicht, so gehe Feuer+ vom Dornstrauch aus und verzehre die Zedern+ des Lịbanon+.‘

16 Und nun, wenn ihr in Wahrheit und in Untadeligkeit gehandelt habt und ihr dann Abimẹlech zum König machtet+ und wenn ihr Jerubbaal und seinen Hausgenossen gegenüber Gutes getan habt und wenn ihr ihm getan habt, wie es das Tun seiner Hände verdiente, 17 damals, als mein Vater für euch kämpfte+ und dann seine Seele* einsetzte,+ um euch aus der Hand Mịdians+ zu befreien, 18 und ihr eurerseits euch heute gegen die Hausgenossen meines Vaters erhoben habt, um seine Söhne zu töten,+ siebzig Männer,+ auf e i n e m Stein und um Abimẹlech, den Sohn seiner Sklavin,+ zum König+ über die Grundbesitzer von Sịchem zu machen, nur weil er euer eigener Bruder ist, 19 ja, wenn ihr an diesem Tag in Wahrheit und Untadeligkeit gegenüber Jerubbaal und seinen Hausgenossen gehandelt habt, so freut euch über Abimẹlech, und auch er freue sich über euch.+ 20 Wenn aber nicht, so gehe Feuer+ aus von Abimẹlech und verzehre die Grundbesitzer von Sịchem und das Haus Mịllo,+ und Feuer+ gehe von den Grundbesitzern von Sịchem und vom Hause Mịllo aus und verzehre Abimẹlech.“+

21 Dann ergriff Jọtham+ die Flucht und eilte davon und begab sich nach Beẹr, und Abimẹlechs, seines Bruders, wegen nahm er dort Wohnsitz.

22 Und Abimẹlech spielte sich drei Jahre lang als Fürst über Israel auf.*+ 23 Da ließ Gott einen schlechten Geist+ zwischen Abimẹlech und den Grundbesitzern von Sịchem aufkommen,* und die Grundbesitzer von Sịchem handelten dann treulos+ gegen Abimẹlech, 24 damit die an den siebzig Söhnen Jerubbaals verübte Gewalttat käme*+ und damit er ihre Blut[schuld] auf Abimẹlech, ihren Bruder, lege, weil er sie getötet hatte,+ und auf die Grundbesitzer von Sịchem, weil sie seine Hände gestärkt hatten,+ seine Brüder zu töten. 25 Da legten ihm die Grundbesitzer von Sịchem auf den Gipfeln der Berge Leute in den Hinterhalt, und gewöhnlich beraubten sie jeden, der auf der Straße an ihnen jeweils vorüberkam. Das wurde mit der Zeit Abimẹlech berichtet.

26 Dann kamen Gaal+, der Sohn Ẹbeds, und seine Brüder und zogen nach Sịchem+ hinüber, und die Grundbesitzer von Sịchem begannen ihm zu vertrauen.+ 27 Und sie zogen wie gewöhnlich aufs Feld hinaus und beschäftigten sich mit der Traubenlese ihrer Weingärten und mit dem Keltern und mit der Veranstaltung eines Freudenfestes+, wonach sie in das Haus ihres Gottes gingen+ und aßen und tranken+ und Übles auf Abimẹlech herabriefen.+ 28 Und Gaal, der Sohn Ẹbeds, sprach dann: „Wer ist Abimẹlech,+ und wer ist Sịchem*, daß wir ihm dienen sollten? Ist er nicht der Sohn Jerubbaals,+ und ist nicht Sebụl+ sein Beauftragter? Dient [ihr doch] den Männern Hạmors+, des Vaters von Sịchem, aber warum sollten wir unsererseits ihm dienen? 29 Und wäre dieses Volk nur in meiner Hand!*+ Dann würde ich Abimẹlech entfernen.“ Und er sagte weiter* zu Abimẹlech: „Mache dein Heer zahlreich, und rücke aus.“+

30 Und Sebụl, der Stadtfürst, bekam die Worte Gaals, des Sohnes Ẹbeds,+ zu hören. Da entbrannte sein Zorn. 31 So sandte er unter einem Vorwand* Boten zu Abimẹlech und ließ sagen: „Siehe! Gaal, der Sohn Ẹbeds, und seine Brüder sind nun nach Sịchem+ gekommen, und hier wiegeln sie die Stadt gegen dich auf. 32 Und nun, steh auf bei Nacht,+ du und das Volk, das mit dir ist, und leg dich im Feld auf die Lauer.+ 33 Und es soll geschehen, daß du am Morgen, sobald die Sonne aufleuchtet, früh aufstehen solltest, und du sollst gegen die Stadt losstürmen; und wenn er mit dem Volk, das bei ihm ist, gegen dich auszieht, sollst du auch ihm tun, wie deine Hand zu tun für möglich findet.“

34 Demgemäß erhob sich Abimẹlech und alles Volk, das bei ihm war, bei Nacht, und sie begannen sich in vier Trupps gegen Sịchem auf die Lauer zu legen. 35 Später zog Gaal+, der Sohn Ẹbeds, aus und trat an den Eingang des Stadttors. Dann erhob sich Abimẹlech und das Volk, das mit ihm war, aus dem Ort des Hinterhalts. 36 Als Gaal das Volk erblickte, sprach er sofort zu Sebụl: „Siehe! Leute kommen von den Gipfeln der Berge herab.“ Aber Sebụl sagte zu ihm: „Die Schatten der Berge sind das, was du für Männer ansiehst.“+

37 Später redete Gaal wiederum und sprach: „Siehe! Leute kommen herab vom Mittelpunkt des Landes, und ein Trupp kommt auf dem Weg des großen Baumes von Meonẹnim*.“ 38 Darauf sagte Sebụl zu ihm: „Wo ist nun deine Rede, die du äußertest:*+ ‚Wer ist Abimẹlech, daß wir ihm dienen sollten?‘?+ Ist nicht dies das Volk, das du verworfen hast?+ Zieh jetzt bitte aus, und kämpfe gegen sie.“

39 Da zog Gaal an der Spitze der Grundbesitzer von Sịchem aus und nahm den Kampf gegen Abimẹlech auf. 40 Und Abimẹlech jagte ihm nach, und er floh vor ihm her; und die Erschlagenen fielen fortgesetzt in [großen] Mengen bis zum Eingang des Tores.

41 Und Abimẹlech wohnte weiterhin in Arụma*, und Sebụl+ trieb dann Gaal+ und seine Brüder aus ihrem Wohnsitz in Sịchem+ hinaus. 42 Und es geschah am nächsten Tag, daß das Volk aufs Feld hinauszugehen begann. Da teilte man es Abimẹlech+ mit. 43 Daher nahm er die Leute und teilte sie in drei Trupps auf+ und begann sich im Feld auf die Lauer zu legen. Dann schaute er, und siehe, das Volk zog aus der Stadt heraus. Nun erhob er sich gegen sie und schlug sie nieder. 44 Und Abimẹlech und die Trupps*, die mit ihm waren, stürmten los, um sich an den Eingang des Stadttors zu stellen, während zwei Trupps gegen alle losstürmten, die auf dem Feld waren, und sie schlugen sie dann nieder.+ 45 Und Abimẹlech kämpfte jenen ganzen Tag gegen die Stadt und nahm die Stadt schließlich ein; und er tötete die Leute, die darin waren,+ wonach er die Stadt niederriß+ und sie mit Salz übersäte.+

46 Als alle Grundbesitzer des Turms von Sịchem davon hörten, begaben sie sich sogleich zum Gewölbe des Hauses des El-Bẹrith.*+ 47 Da wurde es Abimẹlech berichtet, daß sich alle Grundbesitzer des Turms von Sịchem zusammengetan hatten. 48 Hierauf stieg Abimẹlech den Berg Zạlmon+ hinauf, er und alles Volk, das mit ihm war. Abimẹlech nahm nun eine Axt in seine Hand und hieb einen Ast von den Bäumen ab und hob ihn auf und legte ihn auf seine Schulter und sprach zu dem Volk, das bei ihm war: „Was ihr mich habt tun sehen — das tut mir eilends nach!“+ 49 Da hieben sich alle Leute auch jeder einen Ast ab und folgten dann Abimẹlech. Dann legten sie sie gegen das Gewölbe, und über ihnen setzten sie das Gewölbe in Brand, so daß alle Leute des Turms von Sịchem ebenfalls starben, etwa tausend Männer und Frauen.+

50 Und Abimẹlech ging daran, nach Tẹbez+ zu gehen und sich gegen Tẹbez zu lagern und es einzunehmen. 51 Da sich nun ein starker Turm in der Mitte der Stadt befand, flohen dann alle Männer und Frauen und alle Grundbesitzer der Stadt dorthin, wonach sie hinter sich zuschlossen und auf das Dach des Turms stiegen. 52 Und Abimẹlech bahnte sich den Weg bis zum Turm und eröffnete den Kampf gegen ihn, und er ging weiter hinauf, nahe an den Turmeingang heran, um ihn mit Feuer zu verbrennen.+ 53 Dann warf eine gewisse Frau einen oberen Mühlstein auf Abimẹlechs Kopf und zerschmetterte seinen Schädel.+ 54 Da rief er schnell den Bediensteten, der ihm die Waffen trug, und sprach zu ihm: „Zieh dein Schwert, und gib mir den Todesstoß,+ damit man nicht von mir sagt: ‚Eine Frau hat ihn getötet.‘ “ Sogleich durchstach ihn sein Bediensteter, so daß er starb.+

55 Als die Männer Israels schließlich sahen, daß Abimẹlech gestorben war, gingen sie nun jeder an seinen Ort. 56 So ließ Gott das Üble, das Abimẹlech seinem Vater angetan hatte, indem er seine siebzig Brüder tötete, [auf ihn] zurückkommen.+ 57 Und alles Üble der Männer von Sịchem ließ Gott auf ihr eigenes Haupt zurückkommen, damit der Fluch+ Jọthams,+ des Sohnes Jerubbaals+, über sie komme.+

10 Nach Abimẹlech nun stand Tọla auf, der Sohn Pụas, des Sohnes Dọdos, ein Mann aus Ịssachar, um Israel zu retten+, und er wohnte in Schạmir in der Berggegend von Ẹphraim.+ 2 Und er richtete Israel dreiundzwanzig Jahre lang, wonach er starb und in Schạmir begraben wurde.

3 Nach ihm stand dann Jạir, der Gileadịter+, auf, und er richtete Israel zweiundzwanzig Jahre lang. 4 Und er bekam dreißig Söhne, die auf dreißig ausgewachsenen Eseln ritten,+ und sie hatten dreißig Städte*. Diese nennt man weiterhin Hawọth-Jạir*+ bis auf diesen Tag; sie sind im Land Gịlead. 5 Danach starb Jạir und wurde in Kạmon begraben.

6 Und die Söhne Israels gingen wieder dazu über, zu tun, was böse war in den Augen Jehovas,+ und sie begannen den Baalen zu dienen+ und den Aschtọret-Bildnissen+ und den Göttern Syriens+ und den Göttern Sịdons+ und den Göttern Mọabs+ und den Göttern der Söhne Ạmmons+ und den Göttern der Philịster+. So verließen sie Jehova und dienten ihm nicht.+ 7 Darauf entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel,+ so daß er sie in die Hand der Philịster+ und in die Hand der Söhne Ạmmons+ verkaufte+. 8 Folglich zerschlugen und unterdrückten sie die Söhne Israels in jenem Jahr schwer — achtzehn Jahre lang, alle Söhne Israels, die auf der Seite des Jordan im Land der Amorịter waren, das in Gịlead [lag]. 9 Und die Söhne Ạmmons überschritten jeweils den Jordan, um auch gegen Juda und Bẹnjamin und das Haus Ẹphraim zu kämpfen; und Israel war sehr bedrängt.+ 10 Und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen,+ indem [sie] sagten: „Wir haben gegen dich gesündigt,+ denn wir haben unseren Gott verlassen, und wir dienen den Baalen.“+

11 Dann sprach Jehova zu den Söhnen Israels: „War es nicht aus Ägypten+ und von den Amorịtern+ und von den Söhnen Ạmmons+ und von den Philịstern+ 12 und den Sidọniern+ und von Ạmalek+ und Mịdian*+, als sie euch bedrückten+ und ihr dann zu mir geschrien habt, daß ich euch daraufhin aus ihrer Hand rettete? 13 Ihr aber, ihr habt mich verlassen+ und den Dienst für andere Götter aufgenommen.+ Darum werde ich euch nicht wieder retten.+ 14 Geht und ruft die Götter* um Hilfe an,+ die ihr erwählt habt.+ Sie mögen euch in der Zeit eurer Bedrängnis retten.“ 15 Die Söhne Israels aber sagten zu Jehova: „Wir haben gesündigt.+ Tue du uns nach dem, was irgend gut ist in deinen Augen.+ Nur befreie uns bitte an diesem Tag.“+ 16 Und sie begannen die fremdländischen Götter aus ihrer Mitte zu entfernen+ und Jehova zu dienen,+ so daß seine Seele+ wegen des Ungemachs Israels ungeduldig wurde.+

17 Im Laufe der Zeit wurden die Söhne Ạmmons+ zusammengerufen und schlugen das Lager in Gịlead+ auf. Da versammelten sich die Söhne Israels und schlugen das Lager in Mịzpa+ auf. 18 Und das Volk und die Fürsten von Gịlead begannen zueinander zu sprechen: „Wer ist der Mann, der im Kampf gegen die Söhne Ạmmons die Führung übernehmen wird?+ Er werde das Haupt aller Bewohner Gịleads.“+

11 Jẹphtha+ nun, der Gileadịter,+ war ein tapferer, starker Mann geworden,+ und er war der Sohn einer Prostituierten+, und Gịlead wurde Jẹphthas Vater. 2 Und Gịleads Frau gebar ihm weiterhin Söhne. Als die Söhne der Frau groß wurden, gingen sie daran, Jẹphtha auszutreiben und zu ihm zu sagen: „Du sollst kein Erbe im Hause unseres Vaters haben,+ denn du bist der Sohn einer anderen Frau.“ 3 So lief Jẹphtha wegen seiner Brüder weg und nahm im Land Tob+ Wohnsitz. Und weiterhin scharten sich lose Männer um Jẹphtha, und sie zogen jeweils mit ihm aus.+

4 Und es geschah nach einiger Zeit, daß die Söhne Ạmmons gegen Israel zu kämpfen begannen.+ 5 Und es geschah, als die Söhne Ạmmons tatsächlich gegen Israel kämpften,+ daß die älteren Männer Gịleads sogleich darangingen, Jẹphtha aus dem Land Tob zu holen.+ 6 Dann sprachen sie zu Jẹphtha: „Komm doch, und diene als unser Befehlshaber, und wir wollen gegen die Söhne Ạmmons kämpfen.“ 7 Aber Jẹphtha sagte zu den älteren Männern+ Gịleads: „Wart nicht ihr es, die mich so haßten, daß ihr mich aus dem Haus meines Vaters triebt?+ Und warum seid ihr gerade jetzt, da ihr in Bedrängnis seid, zu mir gekommen?“+ 8 Darauf sprachen die älteren Männer Gịleads zu Jẹphtha: „Darum sind wir jetzt zu dir zurückgekehrt+, und du sollst mit uns gehen und gegen die Söhne Ạmmons kämpfen, und du sollst für uns das Haupt aller Bewohner Gịleads werden.“+ 9 Da sagte Jẹphtha zu den älteren Männern Gịleads: „Wenn ihr mich zurückholt, damit ich gegen die Söhne Ạmmons kämpfe, und Jehova sie mir tatsächlich preisgibt+, werde ich, ja ich, euer Haupt werden!“ 10 Die älteren Männer Gịleads sprachen ihrerseits zu Jẹphtha: „Jehova erweise sich als Zuhörer zwischen uns,+ wenn wir nicht so tun werden, wie es nach deinem Wort ist.“+ 11 Demzufolge ging Jẹphtha mit den älteren Männern Gịleads, und das Volk setzte ihn als Haupt und Befehlshaber über sich.+ Und Jẹphtha ging daran, alle seine Worte vor Jehova in Mịzpa+ zu reden.+

12 Dann sandte Jẹphtha Boten zu dem König der Söhne Ạmmons+ und ließ sagen: „Was habe ich mit dir zu schaffen,*+ daß du gegen mich gekommen bist, um in meinem Land zu kämpfen?“ 13 Da sprach der König der Söhne Ạmmons zu den Boten Jẹphthas: „Es ist, weil Israel mein Land genommen hat, als es aus Ägypten heraufkam,+ vom Ạrnon+ bis zum Jạbbok und bis zum Jordan.+ Und nun gib es doch friedlich zurück.“ 14 Jẹphtha aber sandte nochmals Boten zu dem König der Söhne Ạmmons 15 und ließ ihm sagen:

„Dies ist, was Jẹphtha gesprochen hat: ‚Israel hat das Land Mọab+ und das Land der Söhne Ạmmons+ nicht genommen. 16 Denn als es aus Ägypten heraufkam, wanderte Israel dann durch die Wildnis bis zum Roten Meer+ und kam schließlich nach Kạdesch+. 17 Dann sandte Israel Boten zum König von Ẹdom+ und ließ sagen: „Laß mich bitte durch dein Land ziehen“, und der König von Ẹdom schenkte kein Gehör. Und auch zu dem König von Mọab+ sandten sie, und er willigte nicht ein. Und Israel blieb in Kạdesch+. 18 Als sie durch die Wildnis weiterwanderten, umgingen sie das Land Ẹdom+ und das Land Mọab, so daß sie gegen Sonnenaufgang gingen, was das Land Mọab betrifft,*+ und das Lager in der Gegend des Ạrnon aufschlugen; und sie kamen nicht [in das Land] innerhalb der Grenze Mọabs,+ denn der Ạrnon war die Grenze Mọabs.+

19 Danach sandte Israel Boten zu Sịhon, dem König der Amorịter, dem König von Hẹschbon,+ und Israel sprach zu ihm: „Laß uns bitte durch dein Land an meinen eigenen Ort ziehen.“+ 20 Und Sịhon fühlte sich in bezug auf Israels Durchzug durch sein Gebiet nicht sicher, und Sịhon ging daran, all sein Volk zu versammeln und in Jạhaz+ zu lagern und gegen Israel zu kämpfen.+ 21 Darauf gab Jehova, der Gott Israels, Sịhon und sein ganzes Volk in die Hand Israels, so daß sie sie schlugen, und Israel nahm das ganze Land der Amorịter, die jenes Land bewohnten, in Besitz.+ 22 So nahmen sie das ganze Gebiet der Amorịter in Besitz, vom Ạrnon bis zum Jạbbok und von der Wildnis bis zum Jordan.+

23 Und nun war es Jehova, der Gott Israels, der die Amorịter vor seinem Volk Israel her enteignete,+ und du, du wolltest sie enteignen*. 24 Wirst du nicht enteignen, wen* immer Kạmos+, dein Gott*, zu enteignen dich veranlaßt? Und jeden, den Jehova, unser Gott, vor uns her enteignet hat, den werden wir enteignen.*+ 25 Und nun, bist du irgendwie besser als Bạlak, der Sohn Zịppors, der König von Mọab?+ Stritt er je mit Israel, oder kämpfte er je gegen sie? 26 Während Israel in Hẹschbon und seinen abhängigen Ortschaften+ und in Ạroër+ und seinen abhängigen Ortschaften und in allen Städten wohnte, die an den Ufern des Ạrnon [liegen], dreihundert Jahre lang, warum hast du sie [ihnen] während jener Zeit denn nie entrissen?+ 27 Was mich betrifft, ich habe nicht gegen dich gesündigt, sondern du handelst unrecht an mir, indem du gegen mich kämpfst. Möge Jehova, der Richter+, heute richten zwischen den Söhnen Israels und den Söhnen Ạmmons.‘ “

28 Und der König der Söhne Ạmmons hörte nicht auf die Worte Jẹphthas, die er ihm gesandt hatte.+

29 Jehovas Geist kam nun über Jẹphtha,+ und er machte sich daran, durch Gịlead und Manạsse zu ziehen und durch Mịzpe in Gịlead+ zu ziehen, und von Mịzpe in Gịlead zog er zu den Söhnen Ạmmons weiter.

30 Dann legte Jẹphtha Jehova ein Gelübde+ ab und sprach: „Wenn du die Söhne Ạmmons wirklich in meine Hand gibst, 31 soll es auch geschehen, daß der Herauskommende, der aus den Türen meines Hauses herauskommt, mir entgegen, wenn ich in Frieden von den Söhnen Ạmmons zurückkehre,+ dann Jehova gehören soll,+ und ich will diesen als ein Brandopfer opfern.“+

32 Da zog Jẹphtha zu den Söhnen Ạmmons weiter, um gegen sie zu kämpfen, und Jehova gab sie dann in seine Hand. 33 Und er schlug sie den ganzen Weg von Ạroër bis Mịnnith+ — zwanzig Städte — und bis nach Ạbel-Kẹramim mit einer sehr großen Schlachtung. So wurden die Söhne Ạmmons vor den Söhnen Israels unterworfen.

34 Schließlich kam Jẹphtha zu seinem Haus nach Mịzpa+, und siehe, da kam seine Tochter heraus, ihm entgegen, mit Tamburinspiel und Reigentanz!*+ Nun war sie tatsächlich das einzige Kind.* Außer ihr hatte er weder Sohn noch Tochter. 35 Und es geschah, als er sie erblickte, daß er seine Kleider zu zerreißen+ und zu sprechen begann: „Ach, meine Tochter! Du hast mich wirklich niedergebeugt, und du selbst bist diejenige geworden, die ich mit dem Bann belegt habe. Und ich — ich habe meinen Mund vor Jehova aufgetan, und ich kann nicht zurücktreten.“+

36 Sie aber sagte zu ihm: „Mein Vater, wenn du deinen Mund vor Jehova aufgetan hast, so tu mit mir gemäß dem, was aus deinem Mund hervorgegangen ist,+ da Jehova für dich an deinen Feinden, den Söhnen Ạmmons, Rachetaten vollzogen hat.“ 37 Und sie sprach weiter zu ihrem Vater: „Möge diese Sache mit mir getan werden: Laß mich für zwei Monate allein, und laß mich gehen, und ich will auf die Berge hinabgehen, und laß mich meine Jungfrauschaft+ beweinen, ich und meine Gefährtinnen.“

38 Darauf sagte er: „Geh hin!“ So sandte er sie für zwei Monate weg; und sie ging hin, sie mit ihren Gefährtinnen, und beweinte ihre Jungfrauschaft auf den Bergen. 39 Und es geschah am Ende von zwei Monaten, daß sie zu ihrem Vater zurückkehrte, wonach er sein Gelübde vollzog, das er ihretwegen abgelegt hatte.+ Sie nun hatte niemals Beziehungen mit einem Mann. Und es wurde zu einer Bestimmung in Israel: 40 Von Jahr zu Jahr gingen die Töchter Israels jeweils hin, um der Tochter Jẹphthas, des Gileadịters, vier Tage im Jahr Lob zu spenden.*+

12 Dann wurden die Männer Ẹphraims zusammengerufen, und sie zogen nordwärts hinüber und sprachen zu Jẹphtha: „Wie kommt es, daß du hinübergezogen bist, um gegen die Söhne Ạmmons zu kämpfen, und du an uns keinen Aufruf erlassen hast, mit dir zu gehen?+ Dein eigenes Haus werden wir über dir mit Feuer verbrennen.“+ 2 Aber Jẹphtha sagte zu ihnen: „Ich bin ein besonderer Streiter* geworden, ich und mein Volk, mit den Söhnen Ạmmons.+ Und ich rief euch dann zu Hilfe, und ihr rettetet mich nicht aus ihrer Hand. 3 Als ich schließlich sah, daß du kein Retter warst, da entschloß ich mich, meine Seele* in die hohle Hand zu nehmen+ und hinüberzuziehen gegen die Söhne Ạmmons.+ Darauf gab Jehova sie in meine Hand. Warum also seid ihr an diesem Tag wider mich heraufgekommen, um gegen mich zu kämpfen?“

4 Sogleich brachte Jẹphtha alle Männer Gịleads zusammen+ und kämpfte gegen Ẹphraim; und die Männer Gịleads gingen daran, Ẹphraim niederzuschlagen, denn sie hatten gesagt: „Aus Ẹphraim Entronnene seid ihr, o Gịlead, inmitten von Ẹphraim, inmitten von Manạsse.“ 5 Und Gịlead nahm schließlich die Furten des Jordan+ vor Ẹphraim ein; und es geschah, wenn die Entrinnenden von Ẹphraim jeweils sprachen: „Laß mich hinübergehen“, so sagten die Männer Gịleads dann zu einem jeden: „Bist du ein Ephraimịter?“ Sagte er darauf: „Nein!“, 6 so sprachen sie jeweils zu ihm: „Sag bitte Schibbọleth.“*+ Und er sagte dann: „Sibbọleth“,* weil er das Wort nicht richtig aussprechen konnte*. Und sie ergriffen ihn daraufhin und erschlugen ihn an den Furten des Jordan. So fielen zu jener Zeit von Ẹphraim zweiundvierzigtausend.+

7 Und Jẹphtha richtete Israel sechs Jahre lang, wonach Jẹphtha, der Gileadịter, starb und in seiner Stadt in Gịlead* begraben wurde.

8 Und nach ihm begann Ịbzan aus Bẹthlehem+, Israel zu richten.+ 9 Und er bekam dreißig Söhne und dreißig Töchter. Er sandte nach auswärts und brachte dreißig Töchter für seine Söhne von auswärts* herein. Und er richtete Israel sieben Jahre lang. 10 Dann starb Ịbzan und wurde in Bẹthlehem begraben.

11 Und nach ihm begann Ẹlon, der Sebulonịter+, Israel zu richten. Und er richtete Israel zehn Jahre lang. 12 Dann starb Ẹlon, der Sebulonịter, und wurde in Ạjalon im Land Sẹbulon begraben.

13 Und nach ihm begann Ạbdon, der Sohn Hịllels, des Pirathonịters+, Israel zu richten. 14 Und er bekam vierzig Söhne und dreißig Enkel, die auf siebzig ausgewachsenen Eseln ritten.+ Und er richtete Israel acht Jahre lang. 15 Dann starb Ạbdon, der Sohn Hịllels, des Pirathonịters, und wurde in Pịrathon im Land Ẹphraim auf dem Amalekịterberg*+ begraben.

13 Und die Söhne Israels taten wieder, was böse war in Jehovas Augen,+ so daß Jehova sie vierzig Jahre lang in die Hand der Philịster+ gab.

2 Indessen war da ein gewisser Mann aus Zọra+, von der Familie der Danịter+, und sein Name war Manọach+. Und seine Frau war unfruchtbar und hatte kein Kind geboren.+ 3 Im Laufe der Zeit erschien Jehovas Engel der Frau+ und sprach zu ihr: „Sieh doch, du bist unfruchtbar und hast kein Kind geboren. Und du wirst bestimmt schwanger werden und einen Sohn gebären.+ 4 Und nun nimm dich bitte in acht, und trinke keinen Wein noch berauschendes Getränk,+ und iß nichts Unreines.+ 5 Denn siehe, du wirst schwanger werden,* und du wirst bestimmt einen Sohn gebären, und kein Schermesser sollte auf sein Haupt kommen,+ denn ein Nasirạ̈er+ Gottes wird das Kind* werden vom Mutterleib an;+ und er seinerseits wird die Führung übernehmen, um Israel aus der Hand der Philịster zu retten.“+

6 Dann ging die Frau hin und sagte zu ihrem Mann: „Ein Mann des [wahren] Gottes ist zu mir gekommen, und sein Aussehen war wie das Aussehen des Engels des [wahren] Gottes,+ sehr furchteinflößend+. Und ich fragte ihn nicht, woher er denn sei, noch teilte er mir seinen Namen mit.+ 7 Aber er sprach zu mir: ‚Siehe! Du wirst schwanger werden, und du wirst bestimmt einen Sohn gebären.+ Und nun, trink keinen Wein noch berauschendes Getränk, und iß nichts Unreines, denn ein Nasirạ̈er Gottes wird das Kind* werden vom Mutterleib an bis zum Tag seines Todes.‘ “+

8 Und Manọach begann Jehova inständig zu bitten und zu sagen: „Entschuldige, Jehova.*+ Laß doch den Mann des [wahren] Gottes, den du eben gesandt hast, bitte wieder zu uns kommen und uns unterweisen+ über das, was wir mit dem Kind* tun sollen, das geboren werden wird.“+ 9 Dementsprechend hörte der [wahre] Gott auf die Stimme Manọachs,+ und der Engel des [wahren] Gottes kam wieder zu der Frau, während sie auf dem Feld saß, und Manọach, ihr Mann, war nicht bei ihr. 10 Sogleich lief die Frau eilends hin und teilte [es] ihrem Mann mit+ und sprach zu ihm: „Siehe! Der Mann, der unlängst zu mir kam, ist mir erschienen.“+

11 Daraufhin stand Manọach auf und begleitete* seine Frau und kam zu dem Mann und sagte zu ihm: „Bist du der Mann, der zu der Frau geredet hat?“,+ worauf er sprach: „Ich bin es.“ 12 Da sagte Manọach: „Nun, laß deine Worte wahr werden. Was wird des Kindes* Lebensweise und seine Arbeit werden?“+ 13 Da sprach Jehovas Engel zu Manọach: „Von allem, was ich der Frau angegeben habe, sollte sie sich enthalten.+ 14 Gar nichts, was vom Weinstock stammt, sollte sie essen, und keinen Wein noch berauschendes Getränk laß sie trinken,+ und nichts Unreines von irgendeiner Art laß sie essen.+ Alles, was ich ihr geboten habe, möge sie halten.“+

15 Manọach sagte nun zu Jehovas Engel: „Laß dich bitte von uns aufhalten, damit wir vor dir ein Ziegenböckchen zurichten.“+ 16 Aber Jehovas Engel sprach zu Manọach: „Wenn du mich aufhältst, werde ich nicht von deinem Brot essen; aber wenn du Jehova ein Brandopfer darbieten willst,+ so kannst du es opfern.“ Manọach wußte nämlich nicht, daß es Jehovas Engel war. 17 Dann sagte Manọach zu Jehovas Engel: „Wie ist dein Name,+ damit wir dich, wenn dein Wort eintrifft, bestimmt ehren werden?“ 18 Jehovas Engel jedoch sprach zu ihm: „Warum denn solltest du nach meinem Namen fragen, wenn es ein wunderbarer ist?“

19 Und Manọach ging daran, das Ziegenböckchen und das Getreideopfer zu nehmen und es Jehova auf dem Felsen zu opfern.+ Und auf wunderbare Weise tat ER etwas, während Manọach und seine Frau zuschauten. 20 Und es geschah, als die Flamme vom Altar her zum Himmel aufstieg, daß dann Jehovas Engel in der Flamme des Altars aufstieg, während Manọach und seine Frau zuschauten.+ Sogleich fielen sie auf ihr Angesicht zur Erde.+ 21 Und Jehovas Engel erschien Manọach und seiner Frau nicht mehr. Da erkannte Manọach, daß es Jehovas Engel gewesen war.+ 22 Demzufolge sprach Manọach zu seiner Frau: „Wir werden ganz bestimmt sterben,+ denn es ist Gott, den wir gesehen haben.“+ 23 Aber seine Frau sagte zu ihm: „Wenn Jehova nur Gefallen daran gehabt hätte, uns zu Tode zu bringen, so hätte er nicht ein Brandopfer und Getreideopfer von unserer Hand angenommen,+ und er hätte uns nicht alle diese Dinge gezeigt, und er hätte uns nicht wie jetzt dergleichen hören lassen.“+

24 Später gebar die Frau einen Sohn und gab ihm den Namen Simson+; und der Knabe wurde fortwährend größer, und Jehova segnete ihn weiterhin.+ 25 Im Laufe der Zeit fing der Geist Jehovas+ an, ihn umherzutreiben in Mạhane-Dạn*+ zwischen Zọra+ und Ẹschtaol+.

14 Dann ging Simson nach Tịmna+ hinab und sah in Tịmna eine Frau von den Töchtern der Philịster. 2 Da ging er hinauf und teilte [es] seinem Vater und seiner Mutter mit und sprach: „Da ist eine Frau von den Töchtern der Philịster, die ich in Tịmna gesehen habe, und nun, nehmt sie mir zur Frau.“+ 3 Aber sein Vater und seine Mutter sagten zu ihm: „Gibt es unter den Töchtern deiner Brüder und unter meinem ganzen Volk keine Frau,+ so daß du hingehst, um eine Frau von den unbeschnittenen Philịstern+ zu nehmen?“ Dennoch sprach Simson zu seinem Vater: „Diese nimm mir, denn gerade sie ist recht in meinen Augen.“ 4 Was seinen Vater und seine Mutter betrifft, sie wußten nicht, daß dies von Jehova aus war,+ daß er nach einem Anlaß gegen die Philịster suchte, da zu jener besonderen Zeit die Philịster über Israel herrschten.+

5 Demgemäß ging Simson mit seinem Vater und seiner Mutter nach Tịmna hinab.+ Als er* bis an die Weingärten von Tịmna kam, siehe, da brüllte ihm ein mähniger junger Löwe entgegen. 6 Da wurde Jehovas Geist über ihm wirksam,+ so daß er ihn entzweiriß, so wie jemand ein Böckchen entzweireißt, und gar nichts war in seiner Hand. Und er teilte weder seinem Vater noch seiner Mutter mit, was er getan hatte. 7 Und er zog weiter hinab und begann zu der Frau zu reden, und sie war immer noch recht in Simsons Augen.+

8 Einige Zeit darauf nun kehrte er zurück, um sie heimzuführen.+ Dabei bog er ab, um nach dem Kadaver des Löwen* zu schauen, und da war ein Bienenschwarm im toten Körper des Löwen und Honig+. 9 Somit strich er ihn heraus in seine hohlen Hände und wanderte weiter, im Gehen essend.*+ Als er sich wieder zu seinem Vater und seiner Mutter gesellte*, gab er ihnen sogleich davon, und sie begannen zu essen. Und er teilte ihnen nicht mit, daß er den Honig aus dem toten Körper des Löwen herausgestrichen hatte.

10 Und sein Vater ging weiter zu der Frau hinab, und Simson machte sich daran, dort ein Festmahl zu veranstalten;+ denn auf diese Weise pflegten die jungen Leute zu tun. 11 Und es geschah, daß sie, als sie ihn sahen, sogleich dreißig Begleiter holten, damit diese bei ihm blieben. 12 Dann sprach Simson zu ihnen: „Laßt mich euch bitte ein Rätsel aufgeben.+ Wenn ihr es mir ganz gewiß während der sieben Tage+ des Festmahls mitteilen werdet und ihr es wirklich löst, werde ich euch in diesem Fall dreißig Unterkleider und dreißig Kleiderausstattungen geben müssen.+ 13 Wenn ihr [es] mir aber nicht mitteilen könnt, sollt ihr selbst mir dann dreißig Unterkleider und dreißig Kleiderausstattungen geben.“ Darauf sagten sie zu ihm: „Gib dein Rätsel auf, und laß es uns hören.“ 14 Da sprach er zu ihnen:

„Aus dem Fresser+ kam etwas zum Essen hervor,

Und aus dem Starken kam etwas Süßes hervor.“+

Und sie erwiesen sich drei Tage lang als unfähig, das Rätsel mitzuteilen. 15 Und es geschah am vierten* Tag, daß sie zu Simsons Frau zu sagen begannen: „Betöre deinen Mann, damit er uns das Rätsel mitteilt.+ Sonst werden wir dich und das Haus deines Vaters mit Feuer verbrennen.+ War es, um unsere Besitztümer zu nehmen,+ daß ihr uns hierher eingeladen habt?“ 16 Demzufolge begann Simsons Frau an ihm zu weinen+ und zu sagen: „Du haßt mich ja nur, und du liebst mich nicht.+ Du hast den Söhnen meines Volkes ein Rätsel aufgegeben,+ mir aber hast du es nicht mitgeteilt.“ Darauf sprach er zu ihr: „Nun, meinem eigenen Vater und meiner eigenen Mutter habe ich es nicht mitgeteilt,+ und ich sollte es dir mitteilen?“ 17 Sie aber weinte ständig an ihm die sieben Tage, die das Festmahl für sie dauerte, und es geschah am siebten Tag, daß er [es] ihr schließlich mitteilte, weil sie ihm zugesetzt hatte.+ Dann teilte sie das Rätsel den Söhnen ihres Volkes mit.+ 18 Da sprachen die Männer der Stadt am siebten Tag zu ihm, bevor er je in die Innenkammer hineingehen konnte:*+

„Was ist süßer als Honig,

Und was ist stärker als ein Löwe?“+

Er seinerseits sagte zu ihnen:

„Hättet ihr nicht mit meiner jungen Kuh gepflügt,+

So hättet ihr mein Rätsel nicht gelöst.“+

19 Und Jehovas Geist wurde über ihm wirksam,+ so daß er nach Ạskalon+ hinabging und dreißig Mann von ihnen niederschlug und das, was er ihnen abstreifte, nahm und die Ausstattungen denen gab, die das Rätsel mitgeteilt hatten.+ Und sein glühender Zorn hielt an, und er ging in das Haus seines Vaters hinauf.

20 Und Simsons Frau+ wurde einem seiner Begleiter+ zu eigen, der sich ihm beigesellt hatte.

15 Und es geschah nach einiger Zeit, daß Simson in den Tagen der Weizenernte mit einem Ziegenböckchen+ kam, um seine Frau zu besuchen. Er sagte dann: „Ich will zu meiner Frau in die Innenkammer+ gehen.“ Und ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Vielmehr sprach ihr Vater: „Tatsächlich sagte ich mir: ‚Du wirst sie zweifellos hassen.‘+ Daher gab ich sie deinem Begleiter+. Ist nicht ihre jüngere Schwester besser als sie? Laß bitte sie statt der anderen die Deine werden.“ 3 Simson indes sprach zu ihnen: „Diesmal werde ich bestimmt frei sein von Schuld gegenüber den Philịstern, falls ich mit ihnen zu ihrem Schaden handle.“+

4 Und Simson ging hin und fing dann dreihundert Füchse*+ und nahm Fackeln und wandte Schwanz gegen Schwanz und tat [je] eine Fackel zwischen zwei Schwänze, direkt in die Mitte. 5 Darauf setzte er die Fackeln in Brand und sandte sie hinaus in die Felder des stehenden Getreides der Philịster. Auf diese Weise setzte er alles in Brand, von der Garbe bis zum stehenden Getreide und die Weingärten und die Olivenhaine.+

6 Und die Philịster begannen zu sagen: „Wer hat dies getan?“ Dann sprachen sie: „Simson, der Schwiegersohn des Timnịters, weil er seine Frau nahm und sie dann seinem Begleiter gab.“+ Darauf zogen die Philịster hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer.+ 7 Simson seinerseits sagte zu ihnen: „Wenn ihr so handelt, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mich an euch zu rächen,+ und danach werde ich aufhören.“ 8 Und dann schlug er sie, [häufte] Schenkel auf Hüften, mit einer großen Schlachtung, wonach er hinabging und in einer Kluft des Felsens* Ẹtam zu wohnen begann.+

9 Später kamen die Philịster+ herauf und lagerten in Juda+ und streiften dann in Lẹhi+ umher. 10 Dann sprachen die Männer von Juda: „Warum seid ihr gegen uns heraufgekommen?“, worauf sie sagten: „Um Simson zu fesseln, sind wir heraufgekommen, um ihm geradeso zu tun, wie er uns getan hat.“ 11 So begaben sich dreitausend Mann von Juda zu der Kluft des Felsens Ẹtam+ hinab und sprachen zu Simson: „Weißt du nicht, daß die Philịster über uns herrschen?+ Was bedeutet dies denn, was du uns da angetan hast?“ Da sagte er zu ihnen: „So, wie sie mir getan haben, so habe ich ihnen getan.“+ 12 Sie aber sprachen zu ihm: „Um dich zu fesseln, sind wir herabgekommen, um dich in die Hand der Philịster zu geben.“ Darauf sagte Simson zu ihnen: „Schwört mir, daß ihr selbst nicht über mich herfallen werdet.“ 13 Und sie sprachen weiter zu ihm: „Nein, sondern wir werden dich bloß fesseln, und wir werden dich in ihre Hand geben; doch werden wir dich keineswegs zu Tode bringen.“

Somit banden sie ihn mit zwei neuen Stricken+ und führten ihn aus dem zerklüfteten Felsen herauf. 14 Er seinerseits kam bis nach Lẹhi, und die Philịster ihrerseits jauchzten ihm triumphierend entgegen.+ Und Jehovas Geist+ wurde über ihm wirksam, und die Stricke, die an seinen Armen waren, wurden wie Leinenfäden, die vom Feuer versengt sind,+ so daß seine Fesseln von seinen Händen wegschmolzen. 15 Er fand nun einen feuchten Eselskinnbacken* und streckte seine Hand aus und nahm ihn und ging daran, tausend Mann damit niederzuschlagen.+ 16 Dann sprach Simson:

„Mit dem Eselskinnbacken — einen Haufen, zwei Haufen!*

Mit dem Eselskinnbacken habe ich tausend Mann niedergeschlagen.“+

17 Und es geschah, als er mit Reden zu Ende war, daß er den Kinnbacken sogleich aus der Hand warf und jenen Ort Rạmath-Lẹhi*+ nannte. 18 Nun wurde er sehr durstig, und er begann Jehova anzurufen und zu sagen: „Du bist es gewesen, der diese große Rettung in die Hand deines Knechtes gegeben hat,+ und jetzt soll ich vor Durst sterben und muß in die Hand der Unbeschnittenen+ fallen?“ 19 Da spaltete Gott* eine mörserförmige Vertiefung auf, die in Lẹhi* war, und Wasser+ begann daraus hervorzukommen,* und er trank dann, wonach sein Geist+ zurückkehrte und er wieder auflebte.+ Darum gab er ihr den Namen En-Hakkorẹ*, die in Lẹhi ist, bis auf diesen Tag.

20 Und er richtete Israel in den Tagen der Philịster zwanzig Jahre lang.+

16 Einmal ging Simson nach Gạsa+ und sah dort eine Prostituierte und ging zu ihr hinein.+ 2 Und den Gasịtern wurde Bericht erstattet,* der besagte: „Simson ist hereingekommen.“ Da umringten sie ihn+ und lauerten ihm die ganze Nacht hindurch im Stadttor auf.+ Und sie verhielten sich die ganze Nacht still, indem [sie] sprachen: „Sobald der Morgen hell wird, wollen wir ihn dann töten.“+

3 Simson indes blieb bis Mitternacht liegen, und dann erhob er sich um Mitternacht und packte die Flügel des Stadttors+ und die beiden Seitenpfosten und riß sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern und trug+ sie dann hinauf auf den Gipfel des Berges, der vor Hẹbron+ ist.*

4 Und es geschah danach, daß er sich in eine Frau im Wildbachtal Sọrek verliebte, und ihr Name war Delịla+. 5 Und die Achsenherren+ der Philịster gingen dann zu ihr hinauf und sagten zu ihr: „Betöre+ ihn, und sieh, worin seine große Kraft besteht und womit wir die Oberhand über ihn gewinnen und womit wir ihn bestimmt fesseln können, um ihn zu bezwingen; und wir unsererseits werden dir jeder eintausendeinhundert Silberstücke geben.“+

6 Später sprach Delịla zu Simson: „Teil mir doch bitte mit: Worin besteht deine große Kraft, und womit kannst du gefesselt werden, damit man dich bezwinge?“+ 7 Da sagte Simson zu ihr: „Wenn sie mich mit sieben noch feuchten Sehnen+ fesseln, die nicht ausgetrocknet sind, dann werde ich bestimmt schwach und wie ein gewöhnlicher Mensch werden.“ 8 Da brachten die Achsenherren+ der Philịster sieben noch feuchte Sehnen, die nicht ausgetrocknet waren, zu ihr hinauf. Später fesselte sie ihn damit. 9 Nun saßen [Männer] in ihrer Innenkammer [im] Hinterhalt,+ und sie begann zu ihm zu sagen: „Die Philịster+ sind über dir, Simson!“ Darauf riß er die Sehnen entzwei, so wie ein gedrehter Wergfaden entzweireißt, wenn er Feuer riecht.+ Und seine Kraft wurde nicht bekannt.+

10 Darauf sprach Delịla+ zu Simson: „Siehe! Du hast dein Spiel mit mir getrieben, um Lügen zu mir zu reden.+ Nun teil mir doch bitte mit, womit du gefesselt werden kannst.“ 11 Da sagte er zu ihr: „Wenn man mich mit neuen Stricken, mit denen keine Arbeit getan worden ist, fest bindet, dann werde ich bestimmt schwach und wie ein gewöhnlicher Mensch werden.“ 12 Da nahm Delịla neue Stricke und fesselte ihn damit und sprach zu ihm: „Die Philịster sind über dir, Simson!“ Die ganze Zeit saßen [Männer] in der Innenkammer [im] Hinterhalt.+ Darauf riß er sie entzwei, von seinen Armen weg, wie einen Faden.+

13 Danach sagte Delịla zu Simson: „Bis jetzt hast du mit mir dein Spiel getrieben, um Lügen zu mir zu reden.+ Teil mir doch mit, womit du gefesselt werden kannst.“+ Da sprach er zu ihr: „Wenn du die sieben Flechten meines Hauptes mit dem Kettfaden+ verweben wirst.“ 14 Demgemäß befestigte sie sie mit dem Pflock,* wonach sie zu ihm sagte: „Die Philịster sind über dir, Simson!“+ Da erwachte er aus seinem Schlaf und riß den Webepflock und den Kettfaden heraus.

15 Sie sprach nun zu ihm: „Wie wagst du zu sagen: ‚Ich liebe dich wirklich‘,+ da dein Herz nicht mit mir ist? Diese drei Male hast du dein Spiel mit mir getrieben und hast mir nicht mitgeteilt, worin deine große Kraft besteht.“+ 16 Und es geschah, weil sie ihm mit ihren Worten die ganze Zeit zusetzte+ und ihn fortwährend drängte, daß seine Seele ungeduldig wurde bis zum Sterben.+ 17 Schließlich enthüllte er ihr sein ganzes Herz+ und sprach zu ihr: „Niemals ist ein Schermesser+ über mein Haupt gekommen, denn ich bin vom Leib meiner Mutter an ein Nasirạ̈er Gottes.+ Würde ich geschoren, so würde meine Kraft bestimmt von mir weichen, und ich würde tatsächlich schwach und allen anderen Menschen gleich werden.“+

18 Als Delịla nun sah, daß er ihr sein ganzes Herz enthüllt hatte, sandte sie sogleich hin und rief die Achsenherren+ der Philịster und ließ sagen: „Kommt diesmal herauf, denn er hat mir sein ganzes Herz enthüllt.“+ Und die Achsenherren der Philịster kamen zu ihr herauf, damit sie das Geld in ihrer Hand heraufbrächten.+ 19 Und sie ließ ihn dann auf ihren Knien einschlafen. Dann rief sie den Mann und ließ ihn die sieben Flechten seines Hauptes abscheren, worauf sie anfing, zu zeigen, daß sie ihn bezwang, und seine Kraft wich ständig von ihm. 20 Nun sprach sie: „Die Philịster sind über dir, Simson!“ Darauf erwachte er aus seinem Schlaf und sagte: „Ich werde [frei] ausgehen wie die anderen Male+ und mich losschütteln.“ Und er wußte selbst nicht, daß Jehova von ihm gewichen war.+ 21 Da packten ihn die Philịster und bohrten ihm die Augen aus+ und brachten ihn nach Gạsa+ hinab und banden ihn mit zwei kupfernen Fesseln;+ und er wurde im Gefangenenhaus+ einer, der mahlt+. 22 Unterdessen fing das Haar seines Hauptes, sobald er geschoren+ worden war, üppig zu wachsen an.

23 Was die Achsenherren der Philịster betrifft, so versammelten sie sich, um Dạgon+, ihrem Gott, ein großes Schlachtopfer zu opfern und um sich zu freuen, und sie sprachen fortwährend: „Unser Gott* hat Simson, unseren Feind, in unsere Hand gegeben!“+ 24 Als das Volk ihn zu sehen bekam, gaben sie sich sogleich der Lobpreisung ihres Gottes hin,+ „denn“, sagten sie, „unser Gott hat unseren Feind+ und den Verwüster unseres Landes+ und den, der unsere Erschlagenen mehrte,+ in unsere Hand gegeben“.

25 Und es geschah, weil sie frohen Herzens waren,+ daß sie zu sagen begannen: „Ruft Simson, damit er uns etwas zur Belustigung darbietet.“+ Da rief man Simson aus dem Gefangenenhaus, damit er vor ihnen Kurzweil treibe,+ und man stellte ihn dann zwischen die Säulen. 26 Darauf sprach Simson zu dem Knaben, der ihn an seiner Hand hielt: „Laß mich doch die Säulen betasten, auf denen das Haus fest steht, und mich an sie lehnen.“ 27 (Übrigens war das Haus voll von Männern und Frauen, und alle Achsenherren der Philịster waren dort;+ und auf dem Dach befanden sich etwa dreitausend Männer und Frauen, die zuschauten, während Simson etwas zur Belustigung darbot.+)

28 Simson+ rief nun zu Jehova+ und sprach: „Souveräner Herr Jehova*, gedenke bitte meiner,+ und stärke+ mich bitte nur dieses eine Mal, o du, der [wahre] Gott, und laß mich an den Philịstern Rache nehmen, Rache für eines meiner beiden Augen.“*+

29 Damit stemmte sich Simson gegen die zwei Mittelsäulen, auf denen das Haus fest stand, und faßte sie an, die eine mit seiner rechten und die andere mit seiner linken Hand. 30 Und Simson sagte dann: „Meine Seele sterbe+ mit den Philịstern.“ Dann beugte er sich mit Kraft, und so fiel das Haus auf die Achsenherren und auf alles Volk, das darin war,+ so daß der Toten, die er in seinem eigenen Tod tötete, mehr wurden als derer, die er zu seinen Lebzeiten zu Tode gebracht hatte.+

31 Später kamen seine Brüder und alle Hausgenossen seines Vaters herab und hoben ihn auf und brachten ihn hinauf und begruben ihn zwischen Zọra+ und Ẹschtaol+ in der Grabstätte Manọachs+, seines Vaters. Er nun, er hatte Israel zwanzig Jahre lang gerichtet.+

17 Nun war da ein Mann aus der Berggegend von Ẹphraim+, dessen Name Micha* war. 2 Einst sprach er zu seiner Mutter: „Die tausendeinhundert Silberstücke, die dir genommen worden sind und über die du einen Fluch ausgesprochen+ und es auch vor meinen Ohren gesagt hast — siehe, das Silber ist bei mir. Ich selbst hatte es genommen.“+ Darauf sagte seine Mutter: „Gesegnet sei mein Sohn von Jehova.“+ 3 Somit gab er die tausendeinhundert Silberstücke seiner Mutter zurück;+ und seine Mutter sprach weiter: „Ich werde das Silber von meiner Hand für meinen Sohn ganz bestimmt Jehova heiligen, um ein geschnitztes Bild+ und ein gegossenes Standbild+ zu machen; und nun werde ich es dir zurückgeben.“*

4 Da gab er das Silber seiner Mutter zurück, und seine Mutter nahm zweihundert Silberstücke und gab sie dem Silberschmied.+ Und er machte dann ein geschnitztes Bild+ und ein gegossenes Standbild+; und es kam in das Haus Michas. 5 Was den Mann Micha* betrifft, er hatte ein Götterhaus*+, und er ging daran, ein Ẹphod+ und Tẹraphim*+ zu machen und die Hand eines seiner Söhne mit Macht zu füllen,*+ damit er als Priester für ihn diente.+ 6 In jenen Tagen gab es keinen König in Israel.+ Jedermann war gewohnt, zu tun, was in seinen eigenen Augen recht war.+

7 Nun war da ein junger Mann von Bẹthlehem+ in Juda, aus der Familie Judas,* und er war ein Levịt.*+ Und er weilte eine Zeitlang dort. 8 Und der Mann zog dann aus der Stadt Bẹthlehem in Juda weg, um eine Zeitlang zu verweilen, wo immer er einen Ort finden würde. Schließlich kam er, als er seines Weges zog, in die Berggegend von Ẹphraim bis zum Haus Michas+. 9 Da sprach Micha zu ihm: „Woher kommst du?“ Darauf sagte er zu ihm: „Ich bin ein Levịt aus Bẹthlehem in Juda, und ich bin unterwegs, um eine Zeitlang zu verweilen, wo immer ich einen Ort finde.“ 10 Dann sprach Micha zu ihm: „Wohn doch bei mir, und diene mir als Vater+ und Priester+, und ich meinerseits werde dir zehn Silberstücke im Jahr geben und die gewohnte Kleiderausstattung und deinen Lebensunterhalt.“ Daher ging der Levịt hinein. 11 So entschloß sich der Levịt, bei dem Mann zu wohnen, und der junge Mann wurde ihm wie einer seiner Söhne. 12 Auch füllte Micha die Hand des Levịten mit Macht,+ damit der junge Mann als Priester für ihn diente+ und im Haus Michas blieb. 13 Infolgedessen sagte Micha: „Nun weiß ich wirklich, daß Jehova mir Gutes tun wird, weil der Levịt für mich Priester geworden ist.“+

18 In jenen Tagen gab es keinen König in Israel.+ Und in jenen Tagen suchte sich der Stamm der Danịter+ ein Erbe, um dort zu wohnen; denn bis zu jenem Tag war ihnen inmitten der Stämme Israels kein Erbe zugefallen.+

2 Schließlich sandten die Söhne Dans fünf Männer von ihrer Familie aus, Männer aus ihren Reihen, die tapfere Leute waren, aus Zọra+ und Ẹschtaol+, um das Land auszukundschaften+ und es zu erforschen. So sprachen sie zu ihnen: „Geht, erforscht das Land.“ Im Laufe der Zeit kamen sie in die Berggegend von Ẹphraim+ bis zum Haus Michas+ und übernachteten dann dort. 3 Während sie nahe beim Haus Michas waren, erkannten sie die Stimme des jungen Mannes, des Levịten, so daß sie dorthin abbogen. Und sie sagten dann zu ihm: „Wer hat dich hierhergebracht, und was tust du an diesem Ort, und was für Interessen hast du hier?“ 4 Darauf sprach er zu ihnen: „So und so hat Micha an mir getan, daß er mich dingte+ und daß ich für ihn als Priester dienen könnte.“+ 5 Da sagten sie zu ihm: „Befrage+ bitte Gott+, damit wir erkennen können, ob unser Weg, auf dem wir gehen, erfolgreich sein wird.“ 6 Da sprach der Priester zu ihnen: „Geht in Frieden. Vor Jehova ist euer Weg, auf dem ihr geht.“

7 Dementsprechend gingen die fünf Männer weiter und kamen nach Lạjisch+ und sahen, wie das Volk, das darin war, in Selbstsicherheit wohnte, nach der Art der Sidọnier, ruhig und sorglos,+ und es gab keinen bedrückenden Eroberer*, der irgend etwas im Land belästigt hätte, während sie von den Sidọniern+ weit entfernt waren und nichts mit Menschen* zu tun hatten.

8 Schließlich kamen sie zu ihren Brüdern nach Zọra+ und Ẹschtaol+, und ihre Brüder begannen zu ihnen zu sagen: „Wie war es bei euch?“ 9 Darauf sprachen sie: „Macht euch auf, und laßt uns gegen sie hinaufziehen; denn wir haben das Land gesehen, und siehe, es ist sehr gut.+ Und ihr zögert. Seid nicht träge, zu gehen, um hineinzukommen und das Land in Besitz zu nehmen.+ 10 Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr zu einem sorglosen Volk+ kommen, und das Land ist weiträumig*; denn Gott* hat es in eure Hand gegeben,+ ein Ort, wo es an nichts fehlt von irgend etwas, was es auf der Erde gibt.“+

11 Dann brachen sechshundert mit Kriegswaffen umgürtete Männer aus der Familie der Danịter+ von dort auf, das ist von Zọra und Ẹschtaol.+ 12 Und sie zogen hinauf und lagerten dann in Kịrjath-Jẹarim+ in Juda. Deshalb hat man jenen Ort Mạhane-Dạn*+ genannt bis auf diesen Tag. Siehe! Er ist westlich von* Kịrjath-Jẹarim. 13 Danach zogen sie von dort zur Berggegend von Ẹphraim weiter und kamen bis zum Haus Michas+.

14 Dann antworteten die fünf Männer, die ausgezogen waren, um das Land Lạjisch+ auszukundschaften,+ und sprachen zu ihren Brüdern: „Wußtet ihr, daß es in diesen Häusern ein Ẹphod und Tẹraphim+ und ein geschnitztes Bild+ und ein gegossenes Standbild+ gibt? Und nun bedenkt, was ihr zu tun habt.“+ 15 Da bogen sie dorthin ab und kamen zu dem Haus des jungen Mannes, des Levịten+, beim Haus Michas und begannen zu fragen, wie es ihm ergehe.+ 16 Die ganze Zeit standen die sechshundert mit ihren Kriegswaffen umgürteten Männer,+ die die Söhne Dans+ waren, am Eingang des Tores. 17 Die fünf Männer, die ausgezogen waren, das Land auszukundschaften,+ stiegen nun hinauf, um dort hineinzugehen und das geschnitzte Bild+ und das Ẹphod+ und die Tẹraphim+ und das gegossene Bild+ zu nehmen.* (Und der Priester+ stand am Toreingang mit den sechshundert mit Kriegswaffen umgürteten Männern.)* 18 Und diese gingen in das Haus Michas und nahmen dann das geschnitzte Bild, das Ẹphod und die Tẹraphim und das gegossene Bild.+ Da sagte der Priester+ zu ihnen: „Was tut ihr?“ 19 Sie aber sprachen zu ihm: „Sei still. Leg deine Hand auf deinen Mund, und geh mit uns, und werde uns Vater+ und Priester+. Was ist besser, daß du weiterhin Priester für das Haus eines einzigen+ Mannes bist oder daß du ein Priester für einen Stamm und eine Familie in Israel wirst?“+ 20 Das gefiel dem Herzen des Priesters,+ und er nahm nun das Ẹphod und die Tẹraphim und das geschnitzte Bild+ und kam in die Mitte des Volkes.

21 Dann wandten sie sich und zogen ihres Weges und stellten die Kleinen und das Vieh und die wertvollen Dinge voran.+ 22 Sie selbst waren in einige Entfernung vom Haus Michas gelangt, als die Männer, die in den Häusern waren, welche sich nahe beim Haus Michas+ befanden, zusammengerufen wurden und die Söhne Dans einzuholen versuchten. 23 Als sie den Söhnen Dans fortgesetzt zuschrien, da wandten sie ihr Angesicht und sagten zu Micha: „Was hast du,+ daß du zusammengerufen worden bist?“ 24 Da sprach er: „Meine Götter+, die ich gemacht habe,+ habt ihr genommen, auch den Priester+, und ihr zieht eures Weges, und was habe ich denn noch?+ Wie könnt ihr also zu mir sagen: ‚Was hast du?‘?“ 25 Darauf sprachen die Söhne Dans zu ihm: „Laß deine Stimme nicht in unserer Nähe hören, damit die Männer, die bitterer Seele sind,+ nicht über euch herfallen und du deine eigene Seele* und die Seele deiner Hausgenossen einbüßen mußt.“ 26 Und die Söhne Dans zogen ihres Weges weiter; und Micha sah schließlich, daß sie stärker waren als er,+ und so wandte er sich und kehrte in sein Haus zurück.

27 Sie nun, sie nahmen [mit], was Micha gemacht hatte, und den Priester+, der sein geworden war, und sie zogen nach Lạjisch+ weiter, gegen ein Volk, das still und sorglos war.+ Und sie gingen daran, sie mit der Schärfe des Schwertes zu schlagen,+ und die Stadt verbrannten sie mit Feuer.+ 28 Und da war kein Befreier, denn sie war von Sịdon+ weit entfernt, und sie hatten gar nichts mit Menschen zu tun; und sie war in der Tiefebene, die zu Beth-Rẹhob+ gehörte. Dann bauten sie die Stadt auf und nahmen darin Wohnsitz.+ 29 Ferner gaben sie der Stadt den Namen Dan nach dem Namen Dans, ihres Vaters,+ der Israel geboren worden war.+ Jedoch war der Name der Stadt zuerst Lạjisch.+ 30 Danach stellten die Söhne Dans das geschnitzte Bild+ für sich auf; und Jọnathan*+, der Sohn Gẹrschoms+, des Sohnes Mose*, er und seine Söhne wurden Priester für den Stamm der Danịter bis zu dem Tag, an dem das Land* ins Exil geführt wurde.+ 31 Und sie hielten das geschnitzte Bild Michas, das er gemacht hatte, für sich aufgestellt alle die Tage, die das Haus+ des [wahren] Gottes in Sịlo bestand.+

19 In jenen Tagen nun war es, daß es in Israel keinen König gab.+ Und es geschah, daß ein gewisser Levịt eine Zeitlang im entlegensten Teil der Berggegend von Ẹphraim+ weilte. Im Laufe der Zeit nahm er sich als seine Frau eine Nebenfrau+ aus Bẹthlehem+ in Juda. 2 Und seine Nebenfrau begann gegen ihn Hurerei+ zu begehen.* Schließlich ging sie von ihm fort zum Haus ihres Vaters in Bẹthlehem in Juda und blieb vier volle Monate dort. 3 Dann machte ihr Mann sich auf und ging ihr nach, um ihr tröstlich zuzureden* und sie zurückzuholen; und mit ihm war sein Bediensteter*+ und ein Paar Esel. Da ließ sie ihn in das Haus ihres Vaters kommen. Als der Vater der jungen Frau ihn zu sehen bekam, freute er sich sofort, ihn zu treffen. 4 Infolgedessen hielt ihn sein Schwiegervater, der Vater der jungen Frau, fest, so daß er drei Tage bei ihm blieb; und sie aßen und tranken jeweils, und er* übernachtete auch dort.+

5 Und es geschah am vierten Tag, als sie wie gewöhnlich früh am Morgen aufstanden, daß er sich nun erhob, um zu gehen, aber der Vater der jungen Frau sprach zu seinem Schwiegersohn: „Stärk dein Herz mit einem Bissen Brot,+ und danach mögt ihr gehen.“ 6 Da setzten sie sich, und sie beide begannen zusammen zu essen und zu trinken, wonach der Vater der jungen Frau zu dem Mann sagte: „Entschließ dich bitte, und bleib über Nacht,+ und dein Herz sei guter Dinge.“+ 7 Als der Mann sich erhob, um zu gehen, fuhr sein Schwiegervater fort, in ihn zu dringen, so daß er dort wieder übernachtete.+

8 Als er am fünften Tag früh am Morgen aufstand, um zu gehen, sprach dann der Vater der jungen Frau: „Nimm bitte eine Stärkung für dein Herz.“+ Und sie zögerten, bis der Tag sich neigte. Und sie beide aßen weiter. 9 Der Mann+ erhob sich nun, um zu gehen, er und seine Nebenfrau+ und sein Bediensteter+; aber sein Schwiegervater, der Vater der jungen Frau, sagte zu ihm: „Siehe doch! Der Tag hat sich geneigt zum Abendwerden. Bleibt bitte über Nacht.+ Siehe, der Tag geht zur Neige. Bleib hier über Nacht, und dein Herz sei guter Dinge.+ Und morgen sollt ihr euch zu eurer Reise früh aufmachen, und du sollst zu deinem Zelt gehen.“ 10 Der Mann willigte jedoch nicht ein, über Nacht zu bleiben, sondern er erhob sich und machte sich auf den Weg und kam bis vor Jẹbus+, das heißt Jerusalem+; und bei ihm war das Paar gesattelter Esel und seine Nebenfrau und sein Bediensteter.*

11 Als sie in der Nähe von Jẹbus waren [und] das Tageslicht beträchtlich abgenommen hatte,+ sprach nun der Bedienstete zu seinem Herrn*: „O komm doch, und laß uns zu dieser Stadt der Jebusịter+ abbiegen und über Nacht darin bleiben.“ 12 Aber sein Herr sagte zu ihm: „Wir wollen nicht in eine Stadt von Ausländern+ abbiegen, die nicht zu den Söhnen Israels gehören; und wir müssen bis nach Gịbea+ weiterziehen.“ 13 Und er sprach weiter zu seinem Bediensteten: „Komm, und wir wollen uns einem der Orte nähern, und wir müssen entweder in Gịbea oder in Rạma+ übernachten.“ 14 So zogen sie weiter und verfolgten ihren Weg, und die Sonne begann über ihnen unterzugehen, als sie nahe bei Gịbea waren, das zu Bẹnjamin gehört.

15 Somit bogen sie dort ab, um hineinzugehen und in Gịbea zu übernachten. Und sie* gingen dann hinein und setzten sich auf dem öffentlichen Platz der Stadt nieder, und da war niemand, der sie zum Übernachten ins Haus mitnahm.+ 16 Schließlich, siehe, ein alter Mann kam am Abend von seiner Arbeit auf dem Feld herein,+ und der Mann war aus der Berggegend von Ẹphraim,+ und er weilte eine Zeitlang in Gịbea; aber die Männer des Ortes waren Benjaminịter+. 17 Als er seine Augen erhob, sah er dann den Mann, den Reisenden, auf dem öffentlichen Platz der Stadt. Da sprach der alte Mann: „Wohin gehst du, und woher kommst du?“+ 18 Er sagte darauf zu ihm: „Wir ziehen von Bẹthlehem in Juda zu dem entlegensten Teil der Berggegend von Ẹphraim.+ Von dort bin ich her, doch ging ich nach Bẹthlehem in Juda+; und ich gehe nun in mein eigenes Haus*, und da ist niemand, der mich ins Haus aufnimmt.+ 19 Und sowohl Stroh als auch Futter+ für unsere Esel ist vorhanden, und sowohl Brot+ als auch Wein ist vorhanden für mich und für deine Sklavin+ und für den Bediensteten+ bei deinem Knecht*. Es fehlt an gar nichts.“ 20 Der alte Mann aber sprach: „Friede sei mit dir!*+ Was immer dir fehlt, das laß nur meine Sorge sein.+ Nur übernachte nicht auf dem öffentlichen Platz.“ 21 Damit brachte er ihn in sein Haus+ und warf den Eseln Mengfutter vor.+ Dann wuschen sie ihre Füße+ und begannen zu essen und zu trinken.

22 Während sie ihr Herz guter Dinge werden ließen,+ siehe, da umringten die Männer der Stadt, lauter nichtsnutzige Männer*+, das Haus,+ wobei sie einander gegen die Tür stießen; und sie sagten in einem fort zu dem alten Mann, dem Hausbesitzer: „Bring den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, damit wir mit ihm Verkehr haben können.“+ 23 Darauf ging der Hausbesitzer zu ihnen hinaus und sprach zu ihnen:+ „Nein, meine Brüder,+ tut bitte nichts Unrechtes, da dieser Mann in mein Haus gekommen ist. Begeht nicht diese schändliche Torheit.+ 24 Hier sind meine jungfräuliche Tochter und seine Nebenfrau. Laßt mich sie bitte herausbringen, und vergewaltigt sie,+ und tut mit ihnen, was gut ist in euren Augen. Diesem Mann aber dürft ihr diese schändliche, törichte Sache nicht antun.“

25 Und die Männer wollten nicht auf ihn hören. Daher ergriff der Mann seine Nebenfrau+ und führte sie nach draußen zu ihnen hinaus; und sie begannen Verkehr mit ihr zu haben+ und fuhren fort, sie die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen zu mißbrauchen+, wonach sie sie, als die Morgenröte heraufkam, wegschickten. 26 Dann kam die Frau, als es Morgen wurde, und fiel am Eingang des Hauses des Mannes, wo sich ihr Herr befand, nieder+ [und lag dort] bis zum lichten Tag. 27 Später am Morgen erhob sich ihr Herr und öffnete die Türen des Hauses und ging hinaus, um seines Weges zu gehen, und siehe, die Frau, seine Nebenfrau+, [war] hingefallen am Eingang des Hauses, mit ihren Händen auf der Schwelle! 28 Da sagte er zu ihr: „Steh auf, und laß uns gehen.“ Aber niemand antwortete.+ Darauf lud der Mann sie auf den Esel und machte sich auf und zog zu seinem Ort.+

29 Dann trat er in sein Haus und nahm das Schlachtmesser und ergriff seine Nebenfrau und zerlegte sie nach ihren Gebeinen in zwölf Stücke+ und schickte sie in jedes Gebiet Israels.+ 30 Und es geschah, daß jedermann, der es sah, sprach: „So etwas wie dieses ist niemals zustande gebracht oder gesehen worden von dem Tag an, an dem die Söhne Israels aus dem Land Ägypten heraufzogen, bis zu diesem Tag. Richtet euer Herz* darauf, faßt Rat+ und redet.“

20 Infolgedessen zogen alle Söhne Israels aus,+ und die Gemeinde versammelte sich wie e i n Mann+ von Dan+ bis Beërschẹba+ hinab*, dazu das Land Gịlead,+ zu Jehova nach Mịzpa+. 2 Da bezogen die Hauptleute* des ganzen Volkes und alle Stämme Israels ihre Stellung in der Versammlung* des Volkes des [wahren] Gottes+, vierhunderttausend Mann zu Fuß, die das Schwert zogen.+

3 Und die Söhne Bẹnjamins hörten schließlich, daß die Söhne Israels nach Mịzpa hinaufgezogen waren.+

Dann sprachen die Söhne Israels: „Redet. Wie hat sich diese böse Sache zugetragen?“+ 4 Darauf antwortete der Mann, der Levịt+, der Ehemann der ermordeten Frau, und sagte: „Nach Gịbea+, das zu Bẹnjamin gehört, kam ich, ich und meine Nebenfrau+, um zu übernachten. 5 Und die Grundbesitzer von Gịbea erhoben sich dann gegen mich und umringten das Haus wider mich des Nachts. Mich gedachten sie zu töten, aber es war meine Nebenfrau, die sie vergewaltigten,+ und sie starb schließlich.+ 6 Daraufhin ergriff ich meine Nebenfrau und zerlegte sie und schickte sie in jedes Feld des Erbes Israels,+ weil man Zügellosigkeit+ und schändliche Torheit in Israel begangen hatte.+ 7 Seht! All ihr Söhne Israels, gebt hier euer Wort und euren Rat+.“

8 Da erhob sich das ganze Volk wie e i n Mann+ und sprach: „Wir werden nicht, keiner von uns, in sein Zelt gehen, auch werden wir, keiner von uns, in sein Haus abbiegen.+ 9 Und nun, dies ist die Sache, die wir Gịbea antun werden. Laßt uns nach dem Los gegen dasselbe hinaufziehen.*+ 10 Und wir wollen zehn Männer von hundert aus allen Stämmen Israels und hundert von tausend und tausend von zehntausend nehmen, um Proviant für das Volk zu beschaffen, damit sie vorgehen, indem sie gegen Gịbea* von Bẹnjamin ziehen, in Anbetracht all der schändlichen Torheit+, die man* in Israel getan hat.“ 11 So wurden alle Männer Israels wie e i n Mann als Verbündete gegen die Stadt versammelt.

12 Demgemäß sandten die Stämme Israels Männer zu allen Stammesleuten* Bẹnjamins+ und ließen sagen: „Was ist das für eine böse Sache, die unter euch verübt worden ist?+ 13 Und nun, gebt die Männer, die Nichtsnutze+, die in Gịbea+ sind, heraus,+ damit wir sie zu Tode bringen können,+ und laßt uns, was schlecht ist, aus Israel wegschaffen.“+ Und die Söhne Bẹnjamins* wollten nicht auf die Stimme ihrer Brüder, der Söhne Israels, hören.+

14 Dann gingen die Söhne Bẹnjamins daran, sich aus den Städten nach Gịbea zu versammeln, um zur Schlacht gegen die Söhne Israels auszuziehen. 15 So wurden die Söhne Bẹnjamins an jenem Tag aus den Städten gemustert, sechsundzwanzigtausend Mann, die das Schwert zogen,+ außer den Bewohnern von Gịbea, von denen siebenhundert ausgewählte Männer gemustert wurden. 16 Von allen diesen Leuten waren siebenhundert ausgewählte Männer linkshändig*+. Jeder von diesen schleuderte mit Steinen+ aufs Haar genau und ohne zu fehlen.

17 Und die Männer Israels wurden gemustert, außer Bẹnjamin: vierhunderttausend Mann, die das Schwert zogen.+ Jeder von diesen war ein Kriegsmann. 18 Und dann erhoben sie sich und zogen nach Bẹthel hinauf und befragten Gott.+ Da sagten die Söhne Israels: „Wer von uns sollte an der Spitze zur Schlacht gegen die Söhne Bẹnjamins hinaufziehen?“+ Darauf sprach Jehova: „Juda an der Spitze.“+

19 Danach erhoben sich die Söhne Israels am Morgen und lagerten sich gegen Gịbea.

20 Die Männer Israels zogen nun zur Schlacht aus gegen Bẹnjamin; und die Männer Israels stellten sich dann in Schlachtordnung wider sie bei Gịbea auf. 21 Da kamen die Söhne Bẹnjamins aus Gịbea+ heraus und streckten an jenem Tag zweiundzwanzigtausend Mann in Israel vernichtend zu Boden.+ 22 Indes zeigten sich die Leute, die Männer Israels, mutig und stellten sich dann wieder in Schlachtordnung an dem Ort auf, wo sie sich am ersten Tag in Formation aufgestellt hatten. 23 Dann zogen die Söhne Israels hinauf und weinten+ vor Jehova bis zum Abend und befragten Jehova, indem [sie] sagten: „Soll ich noch einmal zur Schlacht gegen die Söhne Bẹnjamins, meines Bruders, antreten?“+ Darauf sprach Jehova: „Zieht gegen ihn hinauf.“

24 Somit näherten sich die Söhne Israels am zweiten Tag den Söhnen Bẹnjamins.+ 25 Bẹnjamin seinerseits kam am zweiten Tag aus Gịbea heraus, ihnen entgegen, und streckte weitere achtzehntausend Mann, die alle das Schwert zogen,+ unter den Söhnen Israels vernichtend zu Boden.+ 26 Darauf zogen alle Söhne Israels,+ ja das ganze Volk, hinauf und kamen nach Bẹthel* und weinten+ und saßen dort vor Jehova und fasteten+ an jenem Tag bis zum Abend und opferten vor Jehova Brandopfer+ und Gemeinschaftsopfer.+ 27 Danach befragten die Söhne Israels Jehova,+ da sich in jenen Tagen die Lade des Bundes+ des [wahren] Gottes dort befand. 28 Pịnehas+ nun, der Sohn Eleạsars, des Sohnes Aarons, stand in jenen Tagen davor+ und sagte: „Soll ich nochmals zur Schlacht gegen die Söhne Bẹnjamins, meines Bruders, ausziehen, oder soll ich damit aufhören?“+ Darauf sprach Jehova: „Zieh hinauf, denn morgen werde ich ihn in deine Hand geben.“+ 29 Dann legte Israel Männer in den Hinterhalt+ gegen Gịbea ringsherum.

30 Und die Söhne Israels gingen am dritten Tag daran, gegen die Söhne Bẹnjamins hinaufzuziehen und sich in Formation wider Gịbea aufzustellen, ebenso wie die anderen Male.+ 31 Als die Söhne Bẹnjamins ausrückten, dem Volk entgegen, wurden sie von der Stadt fortgezogen.+ Dann fingen sie ebenso wie die anderen Male an, einige vom Volk tödlich Verwundete auf den Landstraßen zu erschlagen, von denen die eine nach Bẹthel+ hinaufgeht und die andere nach Gịbea+, auf dem Feld, etwa dreißig Mann in Israel.+ 32 Da begannen die Söhne Bẹnjamins zu sagen: „Sie erleiden eine Niederlage vor uns, ebenso wie das erstemal.“+ Was die Söhne Israels betrifft, sie sprachen: „Laßt uns fliehen,+ und wir werden sie bestimmt von der Stadt zu den Landstraßen hin fortziehen.“ 33 Und alle Männer Israels erhoben sich von ihren Stellen und gingen daran, sich in Baal-Tạmar in Formation aufzustellen, während die von Israel im Hinterhalt+ von ihren Stellen aus in der Umgebung von Gịbea+ zum Angriff schritten. 34 Auf diese Weise kamen Gịbea gegenüber zehntausend aus ganz Israel ausgewählte Männer heran, und der Kampf wurde schwer; und die Benjaminịter* wußten nicht, daß ihnen Unglück+ drohte.

35 Und Jehova bereitete dann Bẹnjamin+ vor Israel eine Niederlage, so daß die Söhne Israels an jenem Tag in Bẹnjamin fünfundzwanzigtausendeinhundert Mann, von denen alle das Schwert zogen, vernichtend niederstreckten.+

36 Indes nahmen die Söhne Bẹnjamins an, daß die Männer Israels vor einer Niederlage ständen, als sie Bẹnjamin fortgesetzt Raum gaben,+ weil sie auf den Hinterhalt vertrauten, den sie gegen Gịbea gelegt hatten. 37 Was die [Männer im] Hinterhalt betrifft, sie handelten schnell und gingen daran, gegen Gịbea loszustürmen.+ [Die Männer aus] dem Hinterhalt+ breiteten sich dann aus und schlugen die ganze Stadt mit der Schärfe des Schwertes.+

38 Die Männer Israels nun hatten mit [denen aus] dem Hinterhalt* eine Vereinbarung getroffen, für sie ein Rauchsignal* von der Stadt her aufsteigen zu lassen.+

39 Als sich die Söhne Israels in der Schlacht umwandten, fing Bẹnjamin an, etwa dreißig Mann, tödlich Verwundete, unter den Männern Israels zu erschlagen,+ denn sie sprachen: „Sie erleiden zweifellos vor uns nichts als eine Niederlage, so wie in der ersten Schlacht.“+ 40 Und von der Stadt her fing das Signal+ an, als eine Rauchsäule aufzusteigen.+ Als sich nun Bẹnjamin rückwärts wandte, siehe, die ganze Stadt stieg zum Himmel empor.+ 41 Und die Männer Israels machten kehrt,+ und die Männer Bẹnjamins gerieten in Bestürzung,+ denn sie sahen, daß das Unglück sie erreicht hatte.+ 42 Folglich wandten sie sich vor den Männern Israels in die Richtung zur Wildnis, und die Schlacht folgte ihnen auf den Fersen, während die Männer aus den Städten sie in ihrer Mitte vernichtend niederstreckten. 43 Sie umringten Bẹnjamin.+ Sie jagten ihm nach, ohne [ihm] einen Ruheort [zu lassen].+ Sie traten ihn direkt vor Gịbea+ gegen Sonnenaufgang nieder. 44 Schließlich fielen achtzehntausend Mann von Bẹnjamin, alle diese waren tapfere Männer+.

45 So wandten sie sich und flohen dann in die Wildnis zu dem zerklüfteten Felsen Rịmmon.+ Und man hielt unter ihnen auf den Landstraßen+ eine Nachlese von fünftausend Mann, und man blieb ihnen auf den Fersen bis nach Gịdom und streckte so von ihnen weitere zweitausend Mann nieder. 46 Und alle die von Bẹnjamin, die an jenem Tag fielen, beliefen sich schließlich auf fünfundzwanzigtausend Mann, die das Schwert zogen,+ alle diese waren tapfere Männer. 47 Aber sechshundert Mann wandten sich und gingen daran, in die Wildnis zu dem zerklüfteten Felsen Rịmmon zu fliehen, und sie blieben vier Monate auf dem zerklüfteten Felsen Rịmmon+.

48 Und die Männer Israels kehrten zurück gegen die Söhne Bẹnjamins und schlugen dann die [Leute] von der Stadt mit der Schärfe des Schwertes, [von den] Menschen bis zum Haustier, bis zu allem, was sich vorfand.+ Auch steckten sie alle Städte, die sich vorfanden, in Brand.+

21 Die Männer Israels nun hatten in Mịzpa geschworen+ und gesagt: „Kein Mann von uns wird seine Tochter Bẹnjamin zur Frau geben.“+ 2 Infolgedessen kam das Volk nach Bẹthel+ und blieb dort vor dem [wahren] Gott+ bis zum Abend sitzen, und sie erhoben fortgesetzt ihre Stimme und gaben sich vielem Weinen+ hin. 3 Und man sagte immer wieder: „Warum, o Jehova, du Gott Israels, ist dies in Israel geschehen, daß heute ein Stamm aus Israel vermißt wird?“+ 4 Und es geschah am nächsten Tag, daß das Volk daranging, früh aufzustehen und dort einen Altar zu bauen und Brandopfer+ und Gemeinschaftsopfer zu opfern.+

5 Dann sprachen die Söhne Israels: „Wer aus allen Stämmen Israels ist es, der nicht in die Versammlung* zu Jehova heraufgekommen ist, denn einen großen Eid+ ist man denjenigen betreffend eingegangen, der nicht zu Jehova nach Mịzpa heraufgekommen ist, indem [man] gesagt hat: ‚Er soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.‘ “+ 6 Und die Söhne Israels begannen wegen ihres Bruders Bẹnjamin Bedauern zu empfinden. Und sie sprachen: „Heute ist ein Stamm von Israel abgehauen worden. 7 Was sollen wir mit denen, die übriggeblieben sind, tun, was Frauen betrifft, jetzt, da wir selbst bei Jehova geschworen haben,+ ihnen keine unserer Töchter zur Frau zu geben?“+

8 Und sie sagten weiter: „Welcher aus den Stämmen Israels ist nicht heraufgekommen zu Jehova nach Mịzpa?“+ Und siehe, niemand aus Jạbesch-Gịlead+ war zur Versammlung ins Lager gekommen. 9 Als das Volk gezählt wurde, siehe, es war kein Mann da von den Bewohnern von Jạbesch-Gịlead. 10 Daher ging die Gemeinde daran, zwölftausend der tapfersten Männer* dorthin zu senden und ihnen zu gebieten und zu sagen: „Geht hin, und ihr sollt die Bewohner von Jạbesch-Gịlead mit der Schärfe des Schwertes schlagen, auch die Frauen* und die Kleinen.+ 11 Und dies ist die Sache, die ihr tun solltet: Alles Männliche und jede Frau, die den Beischlaf mit einer männlichen Person erfahren hat, solltet ihr der Vernichtung weihen.“+ 12 Indes fanden sie unter den Bewohnern von Jạbesch-Gịlead+ vierhundert Mädchen, Jungfrauen+, die keinen Verkehr mit einem Mann gehabt hatten, indem sie bei einer männlichen Person lagen. Da brachten sie sie ins Lager nach Sịlo+, das im Land Kạnaan ist.

13 Und die ganze Gemeinde sandte nun hin und redete zu den Söhnen Bẹnjamins, die auf dem zerklüfteten Felsen Rịmmon waren,+ und bot ihnen Frieden an. 14 Demgemäß kam Bẹnjamin zu jener Zeit zurück. Dann gaben sie ihnen die Frauen, die sie von den Frauen aus Jạbesch-Gịlead+ am Leben gelassen hatten; aber sie fanden nicht genug für sie.+ 15 Und das Volk empfand Bedauern wegen Bẹnjamin,+ weil Jehova zwischen den Stämmen Israels einen Bruch gemacht hatte. 16 Infolgedessen sagten die älteren Männer der Gemeinde: „Was sollen wir mit den Männern, die übriggeblieben sind, tun, was Frauen betrifft, denn die Frauen sind aus Bẹnjamin vertilgt worden?“ 17 Dann sprachen sie: „Es sollte für diejenigen ein Besitztum geben, die von Bẹnjamin entronnen sind,+ damit nicht ein Stamm aus Israel ausgetilgt wird. 18 Was uns betrifft, wir dürfen ihnen von unseren Töchtern keine Frauen geben, weil die Söhne Israels geschworen und gesagt haben: ‚Verflucht ist, wer Bẹnjamin eine Frau gibt.‘ “+

19 Schließlich sprachen sie: „Siehe! Von Jahr zu Jahr findet ein Fest Jehovas in Sịlo+ statt, das nördlich von Bẹthel ist, östlich von der Landstraße, die von Bẹthel nach Sịchem+ hinaufgeht, und südlich von Lebọna.“ 20 So geboten sie den Söhnen Bẹnjamins, indem [sie] sagten: „Geht, und ihr sollt euch in den Weingärten auf die Lauer legen. 21 Und ihr sollt sehen, und wenn nun die Töchter von Sịlo herauskommen, um im Reigen zu tanzen+, so sollt ihr aus den Weingärten hervorkommen und euch mit Gewalt ein jeder aus den Töchtern von Sịlo seine Frau wegtragen; und ihr sollt in das Land Bẹnjamin ziehen. 22 Und es soll geschehen, wenn ihre Väter oder ihre Brüder kommen sollten, um einen Rechtsfall gegen uns* zu führen, daß wir* dann bestimmt zu ihnen sagen werden: ‚Erweist uns um ihretwillen eine Gunst, denn wir haben nicht durch Krieg für einen jeden seine Frau genommen,+ denn nicht ihr habt [sie] ihnen gegeben zu einer Zeit, da ihr schuldig werden würdet.‘ “*+

23 Somit taten die Söhne Bẹnjamins geradeso, und sie trugen dann Frauen für ihre Zahl+ aus den Reigentänzerinnen+ weg, die sie erhaschten; danach gingen sie fort und kehrten in ihr Erbe zurück und bauten die Städte+ und nahmen darin Wohnsitz.

24 Und die Söhne Israels begannen sich zu jener Zeit von dort zu zerstreuen, ein jeder zu seinem eigenen Stamm und seiner eigenen Familie; und sie gingen von dort hinweg, jeder zu seinem eigenen Erbe.+

25 In jenen Tagen gab es keinen König in Israel.+ Jeder war es gewohnt zu tun, was in seinen eigenen Augen recht war.+

„Richter“. Hebr.: Schophetím; gr.: Kritái; lat.: Iụdicum.

Od.: „Dann glitt sie vom Esel herab“ od.: „Dann stieg sie vom Esel ab.“

Bedeutet „Wasserbecken“, Pl.

Od.: „die oberen Becken und die unteren Becken“.

Od.: „des Keniters, des Schwiegervaters Mose“.

Bedeutet „Weihung zur Vernichtung“; LXXB: „Anathema“; Vg: „Horma, das heißt: Anathema“.

Od.: „eiserne Kriegswagen“.

Wtl.: „seinen Töchtern“.

Späterer Name Ptolemais. Siehe Apg 21:7.

Od.: „von dem Felsen an“. Hebr.: mehaßSsélaʽ.

Od.: „eidlich versprach“.

Bedeutet „Weinende“, Pl.

Od.: „der Ältesten“. Hebr.: hasseqením; gr.: tōn presbytérōn. Siehe Apg 15:2, Fn.

Od.: „die Josua überlebten“.

„Timnath-Heres“, MLXX; SyVg: „Timnath-Serach“. Vgl. Jos 19:50; 24:30.

„Und [sie] dienten (verehrten [die Baale], beteten [die Baale] an)“. Hebr.: wajjaʽavdhú; LXXA(gr.): kai elátreuon, „und sie brachten [den Baalen] heiligen Dienst dar“. Siehe 2Mo 3:12, Fn.

„Und die Aschtoret-Bildnisse“. Wtl.: „und (für) die Aschtaroth [Pl.]“, d. h. die Bildnisse od. Darstellungen der heidnischen Göttin. Hebr.: welaʽAschtarṓth; gr.: kai tais Astártais, „und die Astarten“; lat.: et Ạstharoth.

Od.: „übergab“, LXX.

Od.: „sie begingen Hurerei (Unsittlichkeit)“. Gr.: exepórneusan. Siehe Anh. 5A.

„Achsenherren“. Gr.: satrapéias, „Satrapien“; lat.: sạtrapas, „Satrapen“. Siehe Jos 13:3, Fn. („Achsenherren“).

Siehe Jos 13:5, Fn. („Hamath“).

Od.: „den Ascherim“.

„Mesopotamien“, Vg; M: „Aram-Naharajim“; LXX: „Syrien der Ströme“.

„Syrien [der Ströme]“, LXXAVg; M: „Aram“.

Wtl.: „einen [an] seiner rechten Hand verschlossenen (gehemmten, gehinderten) Mann“, M; LXX: „einen mit beiden Händen gleich geschickten (einen beidhändigen) Mann“. Vgl. 20:16.

Od.: „Gaben“.

„Eine Spanne“, LXX; Vg: „eine flache Hand“; hebr.: gómedh, ein unbestimmtes Längenmaß. Einige verstehen darunter eine kurze Elle von ca. 38 cm, gemessen vom Ellbogen bis zu den Fingerknöcheln der geballten Faust.

Od.: „den geschnitzten (gehauenen) Bildern“.

Od.: „und er gelangte durch das Schlupfloch hinaus“. Vg: „und sogleich brachen die Exkremente des Bauches durch die geheimen Teile der Natur hervor“.

Od.: „die Vorhalle“; od.: „den Abort“.

Wtl.: „Er bedeckt gerade seine Füße“.

„Ihr Herr“. Hebr.: ʼadhonēhém, Hoheitspl.; gr.: ho kýrios [Sg.] autṓn; lat.: dọminum [Sg.] sụum.

Wtl.: „auf (in) dem Horn (Schofar)“. Hebr.: baschschōphár.

Od.: „Fetter (Gutgenährter)“.

„Und sein Heeroberster“. Hebr.: weßar-zevaʼṓ; dem hebr. Wort ßar, „Oberster“, entspricht in LXX gr. árchōn, „Fürst (Herrscher)“, u. in Vg lat. dụcem, „Führer (Fürst)“.

Od.: „in Haroscheth-hag-Gojim“.

Od.: „eiserne Kriegswagen“.

Bedeutet „Biene“.

Od.: „übergeben“, LXXVg.

Od.: „Hobabs, Moses’ Schwiegervater“.

Od.: „während er schnarchte“.

Od.: „bebten (wankten)“. Vg: „flossen“. TLXXSy: „bebten (wankten)“.

Wtl.: „hörten Pfade auf“.

Die Bedeutung in M ist unklar.

„Dann kämpften (führten . . . Krieg) die Städte der Herrscher (Fürsten)“, LXXB.

Die Bedeutung in M ist unklar; LXXBVg: „die ihr zu Gericht sitzt“.

Od.: „Gefangenschaft“, d. h. Gefangenenschar.

„In der Tiefebene“, LXXATh; MLXXBVg: „in Amalek“.

Od.: „nach“.

„Erforschungen“, wie in V. 16; M: „Bestimmungen“.

„Der Wildbach der alten Tage“. Od.: „der Wildbach der Angriffe“. Hebr.: náchal qedhumím; die Bedeutung von qedhumím ist ungewiß; LXXB: „der Winterwildbach der Alten“; Vg: „der Wildbach Cadumim“.

„Spähte ständig [nach ihm] aus“, T; M: „klagte ständig“.

Od.: „ihrer Fürstinnen“. Hebr.: ßarōthḗha.

In der Soldatensprache Ausdruck für kriegserbeutete Frauen, Beischläferinnen.

„Für den Hals einer Königsfrau (königlichen Gemahlin)“, bei Abänderung eines hebr. Buchstabens u. der Vokalisation; bei geringfügig geänderter Vokalisation: „für meinen Hals als Beute“; bei Abänderung eines hebr. Buchstabens am Wortende u. der Vokalisation: „für seinen Hals als Beute“.

„Dich“, SyVg; MLXX: „ihn“.

Wtl.: „und Söhne [des] Ostens“. Vg: „und andere orientalische Nationen“.

„Jehova“, M; gr.: ho ággelos [sprich: ángelos] kyríou, „der Engel Jehovas“.

Eine der 134 Stellen, an denen die Sopherim JHWH in ʼAdhonáj änderten. Siehe Anh. 1B.

„Tausendschaft“. Eine Unterabteilung der Stämme Israels.

Ca. 22 l.

„Des [wahren] Gottes“. Hebr.: haʼElohím; LXXAVg: „Jehovas“; LXXB: „Gottes“. Siehe Anh. 1F.

Od.: „den zerklüfteten Felsen“.

Bedeutet „Jehova ist Friede“.

Od.: „und er nannte ihn dann . . .“

Od.: „die Aschera“.

Bedeutet „Möge Baal mit ihm rechten“.

Od.: „bekleidete Gideon“.

Od.: „den Schofar“.

Wtl.: „und Abieser [wurde]“.

„Ihm“, LXXAVg; MLXXBSy: „ihnen“.

Bedeutet „Zittern“.

„So stellte Gideon sie auf die Probe“, bei Korrektur; M: „und gehe früh vom Berg Gilead (von der Berggegend von Gilead) weg“. Einige lesen „Gilboa“ statt „Gilead“.

Möglicherweise: „Da nahm er die großen Wasserkrüge des Volkes aus ihren Händen“.

Wtl.: „seine Zelte“.

Od.: „jungen Mann“, „Knaben“.

Od.: „sich niederzubeugen (zu verbeugen, niederzuwerfen)“.

Wtl.: „Von mir solltet ihr [es] sehen“.

Möglicherweise mit „Zarethan“ in 1Kö 4:12 identisch; 20 hebr. Hss.: „Zereda“.

Od.: „in das Grenzgebiet des Jordan“; od.: „in das Jordangebiet“.

„Gott“, MSy; TLXXVg: „Jehova“.

D. h. mit etwas Stechendem; möglicherweise mit Dreschschlitten.

Od.: „über die Steige von Heres an“.

„Goldschekel“, LXXAVg; „Schekel“ fehlt in MLXXBSy. Siehe Anh. 8A.

Od.: „Hurerei damit zu begehen“.

Wtl.: „und die Söhne Israels kehrten dann zurück und hatten . . .“

„Zu . . . Gott“. Hebr.: leʼlohím; gr.: ẹis theón; lat.: in dẹum; LXXVg verstanden ʼelohím als Hoheitspl. u. übersetzten dementsprechend sing.

Od.: „loyale Liebe“.

„Grundbesitzer von“. Hebr.: baʽalḗ; LXXVg: „Männer von“.

Od.: „Herrsche (Regiere) doch“, im Hebr. Mask.

Od.: „herrsche (regiere)“, im Hebr. Fem.

„Seine Seele (sein Leben)“. Hebr.: naphschṓ; gr.: tēn psychḗn autoú; lat.: ạnimam sụam.

„Spielte sich . . . als Fürst . . . auf“. Od.: „herrschte . . .“

„Ließ . . . aufkommen“. Wtl.: „sandte (schickte) . . .“

„Um die an den siebzig Söhnen Jerubbaals verübte Gewalttat (Ungerechtigkeit) zu bringen“, LXX.

„Sichem“, MSyVg; LXX: „der Sohn von Sichem“.

Wtl.: „Und wer gibt dieses Volk in meine Hand?“

„ ‚Und ich würde Abimelech entfernen und [zu Abimelech] sagen‘ “, LXX; Vg: „ ‚damit ich Abimelech entferne (aus dem Weg schaffe)!‘ Und man sagte“.

„Unter einem Vorwand“. Möglicherweise: „nach Torma (Arụma)“. Siehe V. 41.

Bedeutet „Magietreibende“. Siehe 5Mo 18:14.

Od.: „dein Maul, da du sagtest“.

Möglicherweise: „Rụma“. Siehe 2Kö 23:36.

„Die Trupps“, M; Vg: „der Trupp [, der . . . war]“.

Bedeutet „Gott eines Bundes“; LXXA: „Baal eines Bundes“.

„Städte“, LXXSyVg; M: „ausgewachsene Esel“.

Bedeutet „Zeltdörfer Jairs“.

„Midian“, LXX; M: „Maon“; Vg: „Kanaan“.

„Die Götter“. Hebr.: haʼelohím; gr.: tous theoús; lat.: dẹos.

Wtl.: „Was [ist] für mich und für dich [. . .?]“. Im Hebr. ein idiomatischer Ausdruck; eine abweisende Frage, die Widerspruch anzeigen soll. Siehe Anh. 7B.

Od.: „so daß sie in die Gegend östlich des Landes Moab gingen“.

„Sie beerben“, LXX; Vg: „ihr Land in Besitz nehmen“.

„Wirst du nicht ererben, was [. . .?]“, LXX; Vg: „Gehört dir nicht mit Recht, was [. . .?]“.

„Dein Gott“. Hebr.: ʼelohḗcha; gr.: ho theós sou; lat.: dẹus tụus; LXXVg verstanden ʼelohḗcha (von ʼelohím) als Hoheitspl. u. übersetzten dementsprechend sing.

„Das werden wir ererben“, LXXA; Vg: „das fällt in unseren Besitz“.

Wtl.: „in Tamburinen und in Reigentänzen“.

Wtl.: „Und nur sie, sie allein (die einzige)“. Hebr.: weráq hiʼ jechidháh; LXX übersetzt jechidháh mit monogenḗs, „einziggezeugte“; Vg hat dafür unigẹnita fịlia, „einziggezeugte Tochter“. Vgl. 1Mo 22:2. Siehe Luk 8:42, Fn.

„Um [die Tochter . . .] zu beklagen“, LXX; bei Korrektur von M: „um . . . zu antworten (um sich mit . . . zu unterreden)“. Siehe 5:11, wo das gleiche hebr. Verb, tanáh, „aufzählen“, verwendet wird.

Wtl.: „ein Mann [des] Streits“.

Od.: „mein Leben“. Hebr.: naphschí; gr.: tēn psychḗn mou; lat.: ạnimam mẹam.

„Sag bitte Schibboleth.“ Hebr.: ʼemor-náʼ schibbóleth. „Schibboleth“ bedeutet „Ähre“ od. „Wasserschwall“. Siehe 1Mo 41:5.

„Und er sagte dann: ‚Sibboleth‘ “. Hebr.: wajjóʼmer ßibbóleth. „Sibboleth“ ist die ephraimitische Aussprache von „Schibboleth“.

„Nicht . . . konnte“, in Übereinstimmung mit 12 hebr. Hss., in denen es wtl. heißt: „nicht . . . [auszusprechen] verstand“; M: „nicht beharrlich war [, das Wort . . . auszusprechen]“.

„In seiner Stadt in Gilead“, LXXB; M: „in [einer] der Städte Gileads“; Sy: „in einer Stadt Gileads“.

„Von auswärts“, d. h. aus anderen Familien od. Sippen.

„Auf dem Berg Lanak“, LXXA.

„Du wirst schwanger werden“, LXXA; Vg: „du wirst empfangen“; MLXXB: „du bist schwanger“.

Od.: „der Knabe“. Hebr.: hannáʽar.

Siehe V. 5, Fn. („Kind“).

Eine der 134 Stellen, an denen die Sopherim JHWH in ʼAdhonáj (hier ʼAdhōnáj geschrieben) änderten. Siehe Anh. 1B.

Siehe V. 5, Fn. („Kind“).

Od.: „und ging hinter [seiner Frau] her“. Hebr.: wajjélech . . . ʼacharḗ. Letzteres hebr. Wort ist eine Präposition. Siehe 1Mo 16:13 (Fn. [„angeschaut“]); 24:5, 8, 39; 2Mo 15:20, wo überall Formen von ʼachár vorkommen.

Siehe V. 5, Fn. („Kind“).

Bedeutet „Lager Dans“.

„Er“, LXX; MVg: „sie [. . . kamen]“.

„Des Löwen“. Hebr.: haʼarjéh, des afrikanischen Löwen.

Wtl.: „ein Gehen und ein Essen“. Im Hebr. stehen dafür Infinitivi absoluti, Verbformen, bei denen die Zeit unbestimmt ist.

„Er sich wieder zu . . . gesellte“. Wtl.: „er zu . . . ging“.

„Vierten“, LXXSy; MVg: „siebten“.

„Bevor er je in die Innenkammer hineingehen konnte“, bei Textverbesserung; Sy: „bevor er zum Festmahl hineingehen konnte“; MLXXAVg: „bevor die Sonne unterging“; LXXB: „bevor die Sonne aufging“. Vgl. 15:1.

Möglicherweise: „Schakale“.

Od.: „des zerklüfteten Felsens“.

„Einen . . . Eselskinnbacken“. Hebr.: lechi-chamṓr.

„Einen Haufen, zwei Haufen!“ Bei geänderter Vokalisation: „Ich habe sie gründlich aufgehäuft“; LXX: „Ich habe sie völlig ausgelöscht (ausgewischt, vernichtet).“

Bedeutet „Kinnbackenhöhe“.

„Gott“, MLXX; Sy: „Jehova Gott“; TVg: „Jehova“.

Wtl.: „in dem Lehi“. Hebr.: balLéchi. „Lehi“ bedeutet „Kinnbacken“.

„Und Gott zerbrach die Vertiefung (Grube), die in dem Kinnbacken war, und Wasser kam daraus hervor“, LXXB; Sy: „Und Jehova Gott zerbrach den Kinnbacken des Esels, und Wasser kam daraus hervor“; Vg: „Da öffnete Jehova [lat.: Dọminus] einen Backenzahn im Kinnbacken des Esels, und Wasser kam daraus hervor“.

Bedeutet „Quelle des Rufenden“.

„Und . . . wurde Bericht erstattet“, LXX; fehlt in M.

LXX fügt hinzu: „und legte sie dort hin“.

„Und es geschah, als er schlief, daß Delila (Dalida) die sieben Flechten seines Hauptes nahm und in dem Kettfaden verwebte und mit dem Pflock an der Mauer (Wand) befestigte“, LXXB.

„Unser Gott“. Hebr.: ʼelohḗnu, Hoheitspl., auf Dagon bezogen u. mit sing. Verb; LXXA(gr.): ho theós hēmṓn; lat.: dẹus nọster. Siehe 1Sa 5:7; 2Kö 19:37.

„Souveräner Herr Jehova“. Hebr.: ʼAdhonáj Jehowíh; LXXB(gr.): Adōnaié kýri·e; lat.: Dọmine Dẹus. Siehe Anh. 1E.

„Und ich werde mich an den Fremden (Philistern) mit e i n e r Rache für meine beiden Augen rächen“, LXXA; Vg: „daß ich mich an meinen Feinden räche und e i n e  Rache nehme für den Verlust beider Augen“.

Bedeutet „Wer ist wie Jehova?“ Hebr.: Michájehu.

„Und nun werde ich es dir zurückgeben“. Einige schlagen vor, diesen V.-Teil hinter die Worte „Ich selbst hatte es genommen“ in V. 2 zu stellen.

„Micha“. Hebr.: Micháh.

„Ein Götterhaus“. Hebr.: bēth ʼelohím; gr.: óikos theoú, „ein Gotteshaus“. Siehe 18:24.

Vgl. 1Mo 31:19, Fn.

Od.: „und einen seiner Söhne einzusetzen“.

Möglicherweise: „aus der Familie Mose“. Vgl. 18:30.

Od.: „und der war ein Levit“, MLXXVg; Sy: „und sein Name war Levi“.

Od.: „unterdrückenden Eroberer (Enteigner)“. Wtl.: „Enteigner (Okkupanten) [des] Druckes ([der] Bedrückung)“. Siehe VT, Bd.  2,  1952, S. 67—69.

„Mit Syrien“, LXXASymSyHexapla.

Wtl.: „weit nach (von) beiden Seiten (Händen)“, d. h. weiträumig, ausgedehnt.

„Gott“, MLXXSy; TVg: „Jehova“.

Bedeutet „Lager Dans“.

Wtl.: „hinter“, d. h., wenn man nach Osten blickt.

Wtl.: „und (sie) stiegen hinauf, gingen dort hinein, nahmen . . .“

Od.: „und das gegossene Bild und den Priester zu nehmen, während die sechshundert mit Kriegswaffen umgürteten Männer am Toreingang standen“.

„Deine eigene Seele (dein eigenes Leben)“. Hebr.: naphschechá; LXXA(gr.): tēn psychḗn sou; syr.: naphschach.

Wtl.: „Jehonathan“, bedeutet „Jehova hat gegeben“.

„Mose“, LXXAVg; MLXXBSy: „Manasses“. Aus Hochachtung vor Moses fügten die Sopherim ein Nun suspensum, d. h. einen „schwebenden“ od. „hängenden“ hebr. Buchstaben Nun („n“), in den ursprünglichen Namen in M ein, so daß die Lesart „Manasses“ entstand.

„Das Land“. Hebr.: haʼárez. Einige behaupten, daß „die Lade“ (הָאָרוֹן, haʼarṓn) statt „das Land“ (הָאָרֶץ, haʼárez) zu lesen sei, u. verweisen auf 1Sa 4:3⁠—⁠7:2.

„Und seine Nebenfrau begann gegen ihn Hurerei zu begehen.“ Hebr.: wattisnéh ʽaláw pilaghschṓ; LXXA: „Und seine Nebenfrau wurde zornig über ihn.“

Wtl.: „um zu ihrem Herzen zu reden“.

Od.: „junger Mann“, „Knabe“.

„Er“, LXXHss.It; MSy: „sie [übernachteten]“.

„Und seine Nebenfrau und sein Bediensteter“, in Übereinstimmung mit V. 9 u. 11; M: „und seine Nebenfrau war bei ihm“.

„Seinem Herrn“. Hebr.: ʼadhonáw, Hoheitspl.; gr.: ton kýrion autoú; lat.: dọminum sụum. Siehe 1Mo 39:2, Fn.

„Sie“, LXXSyVg; M: „er [ging]“.

„In mein eigenes Haus“, LXX (vgl. V. 29); MSy: „in Jehovas Haus“; Vg: „in Gottes Haus“. Doch man vermutet gemäß KBL, S. 368, HAL, Lf. 2, S. 378, daß „Jehova“ an dieser Stelle eine „irrige Auflösung“ des Suffixes der 1. Person Sg. für „mein“ ist.

„Deinem Knecht“, TSy; M: „deinen Knechten“.

Wtl.: „Friede dir“. Hebr.: schalṓm lach.

Wtl.: „Männer [der] Söhne Belials (von Nichtsnutzigkeit, Nichtswürdigkeit)“.

„Euer Herz“, T; M: „euch (für euch)“.

„Von Dan bis Beerscheba hinab“. Hebr.: lemidDán weʽadh-Beʼér Schévaʽ; die erste Belegstelle für diesen Ausdruck.

Wtl.: „die Ecktürme“, bildlich für die hervorragenden, angesehenen Männer, die Anführer od. Obersten.

„Versammlung“. Gr.: ekklēsíai (sprich: ekklēsía); lat.: ecclẹsiam.

„Laßt uns . . . hinaufziehen“, LXX; fehlt in M.

„Gibea“. Wtl.: „Geba“. Beide Namen bedeuten „Hügel“.

„Man (sie [Pl.])“, LXXA-Sy; M: „es“.

Wtl.: „[allen] Stämmen“, M; LXXVg: „dem [ganzen] Stamm“; Sy: „dem [ganzen] Haus“.

„Die Söhne Benjamins“, TLXXSy u. viele hebr. Hss. In M stehen vor „Benjamins“ die Qere-Vokalzeichen für „Söhne (von)“ ohne die hebr. Konsonanten; „zu lesen [Qere], aber nicht geschrieben [Kethib]“.

„Mit beiden Händen gleich geschickt (beidhändig)“, LXX. Siehe 3:15, Fn. („Mann“).

„Kamen zum Haus Gottes“, Vg.

Wtl.: „und sie“.

„Dem Hinterhalt“. Hebr.: haʼorév. Das folgende Wort hérev ist wegen einer offensichtlichen Dittographie („Doppelschreibung“) zu tilgen.

Wtl.: „die Erhebung des Rauches“.

„Versammlung“. Gr.: ekklēsíai (sprich: ekklēsía).

Wtl.: „zwölftausend Mann von den Söhnen der Tapferkeit (Stärke, Kraft)“.

Od.: „Ehefrauen“.

„Uns“, MSy; LXXVg: „euch“.

„Wir“, MLXXSyVg. Möglicherweise: „ihr [. . . sagen werdet]“.

Möglicherweise: „ihnen gegeben, denn sonst würdet ihr schuldig werden“, bei geringfügiger Korrektur von M. Vgl. 13:23, wo der hebr. Ausdruck für „zu einer Zeit, da“ mit „wie jetzt“ wiedergegeben worden ist.

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen