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Erwachet! 1978
g78 22. 9. S. 14-16

Was kann getan werden?

WAS kann getan werden, damit der religiösen Unduldsamkeit in Argentinien Einhalt geboten wird? Die Behörden sollten einmal folgende Fragen bedenken:

WANN wird es in Argentinien nicht mehr als Verbrechen gelten, ein Zeuge Jehovas zu sein?

Müssen wir noch Monate oder Jahre warten, bis die langsamen Räder der Justiz eine gerechte Entscheidung herbeiführen?

Werden die höchsten Vertreter der Nation Argentinien persönlich NUR EIN EINZIGES MAL unvoreingenommen den Standpunkt der Zeugen Jehovas anhören?

Die Machthaber Argentiniens haben jetzt die Gelegenheit, vor der ganzen Welt zu beweisen, welche Rolle Argentinien wirklich auf der Weltbühne spielt: die Rolle eines Verfechters der Freiheit oder eines Anstifters zu religiöser Unduldsamkeit.

Gerechtgesinnte Menschen in aller Welt hoffen, daß sich Argentiniens Führer auf die Seite der Freiheit stellen werden.

Die öffentliche Meinung in Argentinien

Viele Argentinier denken ähnlich. Tatsächlich stehen, insgesamt gesehen, Argentinier aller sozialen Schichten ratlos vor der Frage, weshalb ihre Regierung solche ungerechten Maßnahmen gegen die Zeugen getroffen hat. Freunde und Verwandte, Nachbarn, Geschäfts- und Berufskollegen und andere Personen, mit denen die Zeugen im täglichen Leben zu tun haben, bringen ihr Mitgefühl zum Ausdruck.

Einige fragen: „Was gibt es Neues über euren Fall?“ Und sie fügen dann schnell hinzu: „¡Dios quiera que salga bien!“ („Gott wird es schon zum Guten lenken!“). Andere sagen: „Warum sperrt die Regierung nicht all die Verbrecher ein und hackt statt dessen auf euch herum, die ihr doch nur Gutes tut?“ „Welch eine Ungerechtigkeit!“ „Warum verbieten sie nicht den Schund, der an den Zeitungsständen verkauft wird, statt die anständigen, lehrreichen Artikel eurer Zeitschriften zu verbieten?“

Besonderer Erwähnung wert sind die Freundlichkeiten, die den Zeugen von vielen Nachbarn und Geschäftsleuten erwiesen werden. Aus eigener Initiative und gutem Willen haben sie prompt Nahrungsmittel und Kleidung für diejenigen gespendet, die sich im Gefängnis befinden, da sie wissen, daß die Polizei für so etwas nicht sorgt. Außerdem haben sie die eingesperrten Zeugen regelmäßig besucht, um sich nach ihren Bedürfnissen zu erkundigen.

Es stimmt zwar, daß die meisten Nachrichtenmedien in Argentinien die feindliche Einstellung der Regierung widerspiegeln. Doch es gibt auch erwähnenswerte Ausnahmen. Die in Buenos Aires erscheinenden Zeitungen Herald und La Opinión und die in Misiones erscheinende Zeitung El Territorio gehören zu den Zeitungen, die Interviews mit Vertretern der Zeugen erbeten oder gewährt haben und ihre Erklärungen dann korrekt veröffentlicht haben.

Man sollte auch nicht zu dem Schluß kommen, daß alle Polizisten, Richter und anderen Beamten ihre Machtbefugnisse mißbraucht und Jehovas Zeugen voreingenommen behandelt haben. Das ist nicht der Fall. Bei vielen Gelegenheiten haben Polizeichefs und andere Beamte den Zeugen gegenüber ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht und die Umstände beklagt, die sie gezwungen haben, Maßnahmen gegen sie zu ergreifen. Und eine Anzahl Gefängnisbeamte haben den Zeugen bei ihrer Entlassung aus der Haft alles Gute gewünscht.

Was die Zukunft bringt

Jehovas Zeugen erwarten, daß eines Tages auf der ganzen Erde wahre Gerechtigkeit herrscht. Sie wissen, daß sie bald unaufhaltsam durch das Königreich des gerechten Richters und Königs Jesus Christus herbeigeführt werden wird.

Unterdessen vertrauen sie sich dem Schutz dessen an, an den die Gründer der argentinischen Verfassung appellierten, als sie in der Präambel zur Verfassung folgende Worte schrieben:

„Um für uns, für unsere Nachkommen und für alle Menschen der Welt, die auf argentinischem Boden leben möchten, den Nutzen des Freiheit zu sichern, rufen wir Gott, den Quell allen Rechts und aller Gerechtigkeit, um seinen Schutz an.“

Was kannst du tun?

Wie reagierst du auf die Unterdrückung der Religionsfreiheit in Argentinien? Kannst du irgend etwas dagegen tun? Ja, ganz gewiß.

Wenn du diese ungerechte Handlungsweise bedauerst, wirst du den Wunsch haben, an Regierungsbeamte zu schreiben und sie um Gerechtigkeit zu bitten. Du kannst respektvoll an sie appellieren, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um der christlichen Minderheit der Zeugen Jehovas die Freiheit wiederzugeben.

Du kannst an irgendeinen der unten aufgeführten argentinischen Beamten schreiben oder telegrafieren:

Adressen von Beamten:

Generalleutnant Jorge Rafael Videla

Präsident von Argentinien

Casa de Gobierno

Balcarce 50

1064 Buenos Aires, Argentinien

Admiral Emilio Eduardo Massera

Casa de Gobierno

Balcarce 50

1064 Buenos Aires, Argentinien

Brigadegeneral Orlando Ramón Agosti

Casa de Gobierno

Balcarce 50

1064 Buenos Aires, Argentinien

Minister für auswärtige Angelegenheiten und Religion

Vizeadmiral Oscar Antonio Montes

Arenales 761

1061 Buenos Aires, Argentinien

Innenminister

General Eduardo Albano Harguindeguy

Casa de Gobierno

Balcarce 50

1064 Buenos Aires, Argentinien

Verteidigungsminister

Brigadegeneral José María Klix

Paseo Colón 255

1063 Buenos Aires, Argentinien

Minister für Kultur und Erziehung

Doktor Juan José Catalán

Avda. Eduardo Madero 235

1106 Buenos Aires, Argentinien

Justizminister

Brigadier Julio A. Gómez

Av. Gelly y Obes 2289

1425 Buenos Aires, Argentinien

Oberster Gerichtshof

Doktor Horacio H. Heredia

Talcahuano 550

1013 Buenos Aires, Argentinien

Oberster Gerichtshof

Doktor Adolfo R. Gabrielli

Talcahuano 550

1013 Buenos Aires, Argentinien

Oberster Gerichtshof

Doktor Abelardo F. Rossi

Talcahuano 550

1013 Buenos Aires, Argentinien

Oberster Gerichtshof

Doktor Pedro J. Frías

Talcahuano 550

1013 Buenos Aires, Argentinien

Oberster Gerichtshof

Doktor Emilio M. Daireaux

Talcahuano 550

1013 Buenos Aires, Argentinien

In Übereinstimmung mit 1. Timotheus 2:1, 2 kannst du auch Gott bitten, denen, die in Argentinien „in hoher Stellung“ sind, zu helfen, gegenüber Jehovas Zeugen in diesem Land eine tolerantere Haltung einzunehmen, damit sie wieder ein ruhiges und stilles Leben führen können, ohne die bedrückende Last dieses ungerechten Verbots.

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