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Eure DienstzusammenkünfteKönigreichsdienst 1975 | März
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10 Min. Abschließende Bemerkungen. Erwähne, welche Vorteile es hat, wenn Einigkeit herrscht und wenn man aneinander interessiert ist. Wir leben in kritischen Tagen (2. Tim. 3:1). Die Brüder in Rom verstanden, daß sie an ihren christlichen Brüdern interessiert sein sollten (Apg. 28:15). Wir sollten auch weiterhin im Predigtdienst das Abonnementsangebot machen. Lied 64.
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Bist du wirklich geistig gesinnt?Königreichsdienst 1975 | März
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Bist du wirklich geistig gesinnt?
1 Jesus sagte, daß diejenigen glücklich sind, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind. Wenn du dir also deiner geistigen Bedürfnisse bewußt bist, dann bist du auch glücklich. Natürlich ist zum Teil jeder, der sich Gott hingegeben hat, geistig gesinnt und deshalb auch glücklich. Könnte man aber das Geistiggesinntsein verbessern? Könnte man im Dienste Jehovas noch glücklicher werden?
2 Geistig gesinnt zu sein bedeutet, daß wir uns mit geistigen Dingen beschäftigen; daß wir die Dinge so sehen, wie Gott sie sieht; daß die geistigen Dinge uns viel wichtiger sind als die materiellen. Paulus gibt uns in 1. Korinther 2:14-16 eine gute Erklärung über den Unterschied zwischen dem physischen Menschen und dem Geistesmenschen.
3 Treffen wir nicht oft Menschen im Predigtdienst an, die deutlich zeigen, daß sie geistige Dinge als Torheit betrachten? Sicherlich möchten wir nicht zu ihnen gehören. Wie kann man aber das Geistiggesinntsein fördern? Einige Beispiele mögen uns helfen, besser beurteilen zu können, inwieweit es notwendig ist, uns in dieser Hinsicht zu verbessern. Behalten wir dabei im Sinn: Wer geistig gesinnt ist, ist glücklich.
4 Wie reagierst du, wenn du feststellst, daß es bei einem Kongreß in der Cafeteria nicht so richtig klappt und man eventuell etwas länger warten muß als sonst? Stehst du manchmal früher auf und versäumst dadurch einen Teil des Programms, um eben der erste in der Cafeteria zu sein? Was ist für dich „die Hauptsache“ — die geistige oder die physische Speise? Derjenige, der sich nicht darüber aufregt, daß man etwas warten muß, sondern die Zeit damit ausnutzt, sich mit seinen Brüdern zu unterhalten, um sie besser kennenzulernen, ist bestimmt der Glücklichere. Bist du nicht auch dieser Meinung?
5 Wenn wir geistig gesinnt sind, dann werden wir in erster Linie auf die geistigen Dinge achten und weniger darauf, wie jemand, der eine Studierendenaufgabe löst, frisiert und gekleidet ist. Auch ist es nicht ausschlaggebend, ob ein Bruder, der eine belehrende Aufgabe löst, ein weißes oder ein farbiges Hemd trägt, sondern vielmehr ist es von Bedeutung, daß er geistige Werte vermittelt. Ist es nicht lobenswert, daß jemand bereit ist, seinen Brüdern zu dienen und ihnen geistig erbauende und gute biblische Gedanken zu übermitteln? Eine andere Frage: Werden wir unruhig, wenn einmal die Zeit bei einer Zusammenkunft nicht genau eingehalten wird? Vergessen wir die schönen biblischen Gedanken, die wir in uns aufgenommen haben, nur wegen dieser 5 Minuten? Hätten wir während dieser 5 oder 10 Minuten nicht vielleicht etwas lernen können, zumindest geduldig zu sein, was auch erforderlich sein mag?
6 Kurz zusammengefaßt: Laßt uns geistige Dinge nicht übersehen wegen der menschlichen Unvollkommenheiten und Schwachheiten unserer Brüder. Werden wir dann nicht viel glücklicher sein? Wie kann man glücklich sein, wenn man sich immer nur mit negativen Dingen befaßt, sich ständig aufregt oder ärgert? Wäre es nicht besser, daß wir uns mit unseren Brüdern über biblische Gedanken unterhalten? Gibt es nicht eine Fülle von Dingen, über die man sprechen könnte? „Der Wachtturm“ vom 1. November 1974 gab uns neue Gedanken bezüglich unseres Verhaltens gegenüber denjenigen, denen die Gemeinschaft entzogen wurde. Warum nicht mit unseren Brüdern darüber sprechen? In welcher Hinsicht müssen wir unsere Auffassung ändern? Was bedeutet es für uns persönlich für unsere Versammlung? Haben wir das neue Buch, „Gottes ,ewiger Vorsatz‘ ...“, schon gelesen? Haben wir feststellen können, was mit der „Verwaltung“, von der Paulus im Epheserbrief spricht, gemeint ist? Wann begann der Morgen des 7. Schöpfungstages? Wieso? Warum nicht mit anderen darüber sprechen? Wie heißt es doch in der Heiligen Schrift? „Eisen wird durch Eisen geschärft. So schärft ein Mann das Angesicht eines anderen“ (Spr. 27:17).
7 Wann kann dies auch noch geschehen? Wenn wir unsere Brüder zu Hause besuchen, wenn wir vor und nach den Zusammenkünften mit ihnen im Königreichssaal sprechen oder auch, wenn wir mit ihnen im Predigtdienst stehen. Wie ist dir zumute, wenn du mehrere Stunden im Predigtdienst warst und nicht einmal richtig mit einem Wohnungsinhaber über die Wahrheit hast sprechen können? Bist du nicht viel glücklicher, wenn du mindestens einmal richtig über geistige Dinge sprechen konntest, wenn du in der Lage warst, nicht nur Zeitschriften anzubieten, sondern ein richtiges biblisches Gespräch zu führen? Warum? Weil man selbst geistig erbaut wird, wenn man über geistige Dinge spricht (Spr. 15:23).
8 Die Menschen in unserem Gebiet sind aber im allgemeinen sehr gleichgültig geworden, im Gegensatz zu den Menschen in einigen anderen Ländern, wo die Brüder mehr Möglichkeiten haben, mit ihnen über geistige Dinge zu sprechen. Deshalb ist es hier bei uns besonders wichtig, daß wir mindestens mit unserem Partner (sofern wir zu zweit arbeiten) über geistige Dinge anstatt über belanglose Angelegenheiten sprechen. Sonst kommen wir nach Hause, ohne mit einem Wohnungsinhaber oder auch mit unserem Partner über geistige Dinge gesprochen zu haben. Da keine geistige Erbauung erfolgt ist, empfinden wir nur wenig Freude. Wäre es deshalb nicht gut, unsere Gespräche mit unseren Brüdern im Predigtdienst hauptsächlich auf geistige Dinge zu beschränken?
9 Nun, du magst sagen: „Wir sprechen schon über unser Angebot und darüber, wie wir die Botschaft besser darbieten können, auch wie man Einwände besser überwinden kann.“ Das mag schon sein, aber nicht ein Gespräch über die Predigtmethode, wie wir die Wahrheit darlegen, ist das, was das Geistiggesinntsein fördert, sondern wenn wir über die Wahrheit selbst sprechen, über biblische Wahrheiten, werden wir geistig gestärkt. Deshalb sprechen wir gern über die neuesten Gedanken aus dem „Wachtturm“-Studium, dem Versammlungsbuchstudium und über Gedanken aus Vorträgen, die jede Woche im Königreichssaal gehalten werden. Tun wir dies, dann wird bei uns das Geistiggesinntsein gefördert, und wir werden glücklicher sein.
10 Sind wir davon überzeugt? Es kommt auf den Versuch an. Wir sollten nicht zulassen, daß wir auf einmal so gleichgültig werden wie die Menschen, zu denen wir im Dienst sprechen. Wenn sie über die wunderbaren Wahrheiten der Bibel und über unseren liebevollen Vater, Jehova, nicht sprechen wollen, dann ist das ihre Sache. Wir möchten darüber sprechen, und wenn wir zu zweit im Predigtdienst stehen, kann uns daran niemand hindern. Es liegt nur an uns. Sprechen wir deshalb über geistige Dinge! Bleiben wir uns unserer geistigen Bedürfnisse bewußt! Wir werden dadurch glücklicher.
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Vernünftigkeit — eine wohltuende EigenschaftKönigreichsdienst 1975 | März
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Vernünftigkeit — eine wohltuende Eigenschaft
1 Vernünftigkeit ist bestimmt eine höchst wünschenswerte Eigenschaft. Es ist schwer, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der unvernünftig, eigensinnig, streng, herrisch oder kritisch ist (Hes. 34:4). Kein Wunder daher, daß die Bibel nicht nur Älteste, sondern uns alle ermuntert, vernünftig zu sein (Phil. 4:5; Tit. 3:1, 2; Jak. 3:17).
2 Was hilft uns, unseren Brüdern gegenüber vernünftig zu sein? Wir sollten stets daran denken, daß die Christenversammlung aus Personen besteht, die aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Ungeachtet ihrer Schwächen und Unvollkommenheiten und des Ausmaßes ihres geistigen Fortschritts möchten sie Gottes Willen tun. Wenn wir dies anerkennen, werden wir verständnisvoll sein und ihre Verhältnisse gebührend berücksichtigen.
3 Brüder, die nach der vortrefflichen Arbeit eines Aufsehers in der Christenversammlung „streben“, sollten besonders darauf bedacht sein, ein Beispiel in bezug auf Unparteilichkeit, Bescheidenheit und Geduld zu geben und die Fähigkeiten, Probleme und Verhältnisse ihrer Brüder wohlwollend und vernünftig zu betrachten (1. Tim. 3:1, 3). Der Vernünftige sucht bei seinen Brüdern das Gute, um sie zu loben und zu ermuntern. Er ist nicht schnell dabei, andere wegen geringfügiger Fehler zu verurteilen. (Vergleiche 1. Korinther 9:12, 18-23; 1. Petrus 2:18.) Er ermutigt andere zwar, Fortschritte zu machen, erkennt aber auch an, daß ihnen Grenzen gesetzt sind, und berücksichtigt ihre Sympathien und Antipathien.
4 Wenn wir die Aufgaben der Ältesten betrachten, können wir erkennen, weshalb Älteste unter anderem auch vernünftig sein sollten. Vernünftigkeit ist für die ganze Versammlung wohltuend. Vernünftige Älteste ziehen die Einzelperson in Betracht, wenn sie als Rechtskomitee gewisse Angelegenheiten zu behandeln haben. Es kommt darauf an, dem Betreffenden biblische Hilfe zu bieten, die seinen Bedürfnissen entspricht, damit er sich wieder von seiner geistigen Schwäche erholen kann. Wenn die Ältesten vernünftig sind, handeln sie nicht wie Richter, die ohne Barmherzigkeit ein Urteil fällen. Und wenn sie Rat geben oder Aufgaben in der Versammlung verteilen, werden sie wiederum die Verhältnisse und Grenzen einer Person nicht außer acht lassen. Während sie ihren Rat auf Gottes Wort stützen, appellieren sie an die Gerechtigkeitsliebe ihrer Brüder. Sie sind auch bereit, auf Anregungen zu hören und Rat anzuwenden, der ihnen gegeben worden ist.
5 Ja, wenn die ganze Versammlung darauf bedacht ist, vernünftig zu sein, wird es dazu beitragen, daß uns der Dienst für Gott nicht zu einer Last, sondern zur Freude wird (Matth. 11:28-30). Bemühen wir uns daher alle weiterhin, diese wohltuende Eigenschaft, Vernünftigkeit, zu entwickeln!
[Herausgestellter Text auf Seite 4]
Halte nach Möglichkeiten Ausschau, deinen Brüdern zu helfen!
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FragekastenKönigreichsdienst 1975 | März
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Fragekasten
● Wird einem reuigen Sünder eine öffentliche oder eine private Zurechtweisung „auferlegt“, so, als ob ihm eine Bewährungsfrist auferlegt würde?
Nein. Eine Zurechtweisung ist ein Ausdruck der Mißbilligung der Versammlung gegenüber einem ihrer Glieder, das eine so schwerwiegende Sünde begangen hat, daß ihm die Gemeinschaft hätte entzogen werden können, falls es nicht bereut hätte (1. Tim. 5:20; Tit. 1:10-13). Wenn diese Mißbilligung einmal zum Ausdruck gebracht worden ist, ist die Zurechtweisung vollständig. Für den Betreffenden ist keine Zeit angebrochen, in der er beständig gemaßregelt werden müßte und somit unter einer Zurechtweisung stände oder ihm sozusagen „eine Bewährungsfrist auferlegt“ worden wäre. Warum treten aber gewisse Einschränkungen in Kraft? Ein Glied der Versammlung, das eine schwerwiegende Sünde begangen hat, offenbart eine geistige Schwäche. Wie jemandem, der körperlich krank ist, Einschränkungen in bezug auf gewisse Speisen oder bestimmte Arbeiten auferlegt werden, bis sich sein Zustand sichtlich gebessert hat, so mag jemand, der geistig schwach ist, von gewissen Verantwortungen in der Versammlung so lange entbunden werden, bis er offensichtlich seine geistige Kraft wiedererlangt hat. Die Einschränkungen sollen dem Bereuenden größtenteils helfen, sich von seiner geistigen Schwäche zu erholen, und ihm die Notwendigkeit einprägen, Gottes Heiligkeit zu achten (Gal 6:7-9; siehe „orX“, S. 168).
Wenn ein Bruder, der vor kurzem zurechtgewiesen worden ist, in das Gebiet einer anderen Versammlung zieht, ist es ratsam, die Ältesten jener Versammlung über Einschränkungen, die in Kraft sein mögen, zu unterrichten. Dadurch werden die Ältesten der neuen Versammlung in der Lage sein, über die Wiedergewährung seiner Vorrechte zu wachen und ihm zu helfen, geistig wieder völlig hergestellt zu werden. Natürlich wird in der neuen Versammlung eine solche Zurechtweisung nicht bekanntgegeben. Älteste sollten stets Jehova nachahmen, der mit seinem Volk barmherzig verfuhr, selbst wenn es gezüchtigt werden mußte (Jes. 63:7-9).
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Die gute Botschaft darbieten — Ohne VorurteilKönigreichsdienst 1975 | März
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Die gute Botschaft darbieten — Ohne Vorurteil
1 Alle Menschen haben ein Anrecht darauf, die „gute Botschaft“ zu hören. Jesus ist nicht nur für einige gestorben, sondern „für alle“ (2. Kor. 5:14). Wir sollten uns daher davor hüten, gegen bestimmte Personen ein Vorurteil zu haben und zu denken, es sei Zeitverschwendung, sie wieder zu besuchen.
2 Es gibt zwar Personen, die nur aus Gefälligkeit Literatur entgegennehmen, doch ungeachtet dessen, wie sie bei unserem ersten Besuch eingestellt sein mögen, kennen wir weder die Neigungen ihres Herzens, noch können wir wissen, welche Wirkung die Literatur auf sie haben mag. Wir mögen den Betreffenden nur einmal angetroffen und gesprochen haben. Wäre es daher nicht traurig, wenn er durch unsere Voreingenommenheit wertvolle Zeit verlöre, um auf den Weg des Lebens zu gelangen?
3 Tiefes Interesse an unseren Mitmenschen wird uns auch veranlassen, Personen zu beachten, die etwas Interesse an der Bibel zeigen, aber keine Literatur entgegennehmen. Wenn etwas Interesse gezeigt wird, kannst du die Grundlage für einen Rückbesuch legen. Bevor du dich verabschiedest, könntest du erwähnen, daß du dich gern mit dem Wohnungsinhaber wieder unterhalten würdest, um mit ihm weitere Gedanken aus der Bibel zu besprechen. Versuche festzustellen, welches Thema sich gut dafür eignen würde und welche Zeit für den Rückbesuch am besten wäre. Halte das auf deinem Haus-zu-Haus-Notizenzettel fest, sobald du die Wohnung verlassen hast. Bei deiner Vorbereitung auf den Rückbesuch könntest du Schriftstellen aus den „Predigt-Redeplänen“, aus einem Artikel einer Zeitschrift oder aus einem Kapitel eines Buches auswählen. Vielleicht mußt du den Wohnungsinhaber einige Male besuchen, bis du so viel Interesse wecken kannst, daß er den Wunsch hat, mit dir die Bibel zu studieren.
4 Wir wissen nie, was sich ergeben mag. Die Menschen mögen bei unserer ersten Vorsprache nicht sehr begeistert reagieren; doch das kann sich ändern. Eine unserer Äußerungen mag den Wohnungsinhaber zum Nachdenken veranlassen, oder ein Gedanke in einer Veröffentlichung mag sein Interesse wecken. Unsere aufrichtige, freundliche Art mag ihn beeindrucken. Würden wir ihn aber aufgrund unseres Vorurteils vernachlässigen, könnte es dazu führen, daß sein Interesse zurückgeht. Wir haben daher allen Grund, eifrig Rückbesuche zu machen, und dadurch zeigen wir, daß wir mit dem Willen Jehovas völlig übereinstimmen, der darin besteht, „daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Tim. 2:4).
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BekanntmachungenKönigreichsdienst 1975 | März
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Bekanntmachungen
◆ Literatur-Angebot für Mai: „‘Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin’ — Wie?“ mit einer Broschüre für 2,50 DM. Juni: „Neue-Welt-Übersetzung“ zusammen mit dem Buch „Ist mit dem jetzigen Leben alles vorbei?“ für 6 DM.
◆ Achtet bitte darauf, jeder Überweisung für eine Bestellung von Kassaposten oder Abonnements ein Formular „Überweisung und Gutschriftsgesuch“ beizufügen.
◆ Die besondere Berichtskarte für die Zahl der Anwesenden beim Gedächtnismahl sollte vom vorsitzführenden Aufseher sogleich nach dieser Zusammenkunft der Gesellschaft zugesandt werden.
◆ Die „Königreichs-Nachrichten“ Nr. 20 werden in der Zeit vom 2. bis 11. Mai verbreitet werden. Sie werden den Versammlungen kostenlos aufgrund des Versammlungsberichtes vom November 1974 im Verhältnis von 100 Exemplaren pro Verkündiger (einschließlich Pionieren) zugesandt.
◆ Der nächste RIAS-Vortrag findet am 6. April 1975 um 7.15 Uhr statt.
◆ Diesem „Königreichsdienst“ sind 8 neue Vortragsdispositionen beigefügt. Diese Vorträge sollten im Anschluß an die Sondervorträge, die im Januar-„Königreichsdienst“ angekündigt wurden, gehalten werden.
◆ Für die beiden Sondervorträge werden keine besonderen Handzettel gedruckt. Sie sollten daher in eine reguläre Handzettel-Bestellung mit aufgenommen werden.
◆ Berücksichtigt bitte bei euren Planungen, daß ab 15. April vorerst keine Bethelführungen durchgeführt werden.
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Theokratische NachrichtenKönigreichsdienst 1975 | März
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Theokratische Nachrichten
◆ Im Dezember vergangenen Jahres löschte der Wirbelsturm Tracy praktisch ganz Darwin (Australien) aus; doch alle 160 Brüder, die dort wohnen, sind am Leben geblieben. Obgleich fast alle ihr Haus verloren haben, ist gut für sie gesorgt. Der Königreichssaal wurde beschädigt, doch er steht noch und ist in Gebrauch.
◆ In Kenia fanden zwei Bezirkskongresse mit insgesamt 3 288 Anwesenden statt, und 117 Personen wurden getauft. In diesem Land gibt es 1 560 Königreichsverkündiger. John Booth von der leitenden Körperschaft sprach auf dem Kongreß in Nairobi, der von Delegierten aus fünfzehn Ländern besucht wurde.
◆ Nigeria berichtet eine Höchstzahl von 104 530 Verkündigern. Neunzehn Bezirkskongresse wurden von 246 852 Personen besucht, 6 034 wurden getauft.
◆ Brasilien erreichte eine neue Höchstzahl von 98 144 Verkündigern. Somit hat sich die Zahl der Königreichsverkündiger in zehn Jahren nahezu verdreifacht. Die 25 Kongresse wurden von 184 817 Personen besucht, und 7 131 wurden getauft.
◆ Die Brüder in Griechenland freuen sich, daß sie nun in der Öffentlichkeit Kreiskongresse abhalten können. Bei den letzten Kongressen wurden 1 000 bis 1 400 Anwesende gezählt. Durch die neue Höchstzahl von 17 563 Verkündigern im Dezember wurde die Freude der Brüder noch erhöht.
◆ Folgende Versammlungen konnten ihren Königreichssaal der Bestimmung übergeben: Bad Wörishofen, Bergneustadt, Bremen-Horn, Bühl (Baden), Giengen, Hechingen und Westerkappeln.
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Januar-PredigtdienstberichtKönigreichsdienst 1975 | März
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Januar-Predigtdienstbericht
BUNDESREPUBLIK
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 629 140,5 56,3 3,8 100,3
Pioniere 2 064 98,4 37,5 2,1 89,8
Pioniere auf Zeit 674 81,9 27,3 0,8 86,4
Vers.-Verk. 95 937 9,5 5,0 0,3 12,9
GESZ. VERK. 99 304
Neugetaufte: 412
ZIEL FÜR BRD 1975:
105 171 Verkündiger
WEST-BERLIN
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 11 154,8 67,0 4,1 69,9
Pioniere 112 99,7 42,6 2,3 93,1
Pioniere auf Zeit 25 79,5 21,3 0,6 60,4
Vers.-Verk. 5 310 9,4 5,4 0,3 12,6
GESZ. VERK. 5 458
Neugetaufte: —
ZIEL FÜR WEST-BERLIN 1975:
5 980 Verkündiger
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