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  • Helft „diesen Kleinen“
    Königreichsdienst 1977 | November
    • wenn er bei solchen Personen vorspricht um sie zu ermuntern.

      WAS MAN TUN SOLLTE

      5 Wenn man Untätige besucht, sollte man sie weder schelten noch ihnen Vorwürfe machen, sondern tiefe Liebe und großes Interesse bekunden. Sagt ihnen, daß wir sie in unseren Zusammenkünften vermissen. Bietet euch an, sie abzuholen, wenn dies eine Hilfe wäre, um mit euch gemeinsam zu den Zusammenkünften zu kommen. Versucht zur passenden Zeit, auf freundliche Weise und ohne die Betreffenden in Verlegenheit zu bringen oder in ihnen ein unangenehmes Empfinden wachzurufen herauszufinden, weshalb sie weggeblieben sind. Bestand der Grund darin, daß sie die Schmerzen verspürt haben, die auf das Bemühen, unnötige materielle Dinge aufzuhäufen, zurückzuführen sind? (1. Tim. 6:9, 10). Sind sie aber etwas gestrauchelt, was in Ordnung gebracht werden kann? Laßt sie zu Wort kommen, damit ihr wißt, wie ihr ihnen helfen könnt.

      6 Seid nicht entmutigt, falls sie beim ersten Besuch nicht positiv reagieren. In einigen Fällen wird es das beste sein, in etwa ein oder zwei Wochen wieder vorzusprechen. Manchmal sind mehrere Besuche erforderlich. Seid bereit, sie anhand der Bibel zu ermuntern und mit ihnen zu studieren, wenn das eine Hilfe wäre.

      7 Wenn ihr diese Art von liebevollem Interesse an Jehovas „Kleinen“ bekundet, werdet auch ihr Erfahrungen sammeln wie diejenige, die ein reisender Aufseher einsandte. Er berichtete: „Kürzlich erkundigte ich mich nach einer neugetauften Schwester und erfuhr, daß sie schon fünf Wochen keine Zusammenkunft mehr besucht hatte. Ich bat eine Schwester, sie anzurufen und ihr zu sagen, daß wir sie gerne am nächsten Vormittag besuchen würden. Die neugetaufte Schwester freute sich darüber. In unserem Gespräch gab sie zu, daß sie geistig einen ziemlichen Tiefstand erreicht hatte. Sie war sich nicht bewußt gewesen, daß sie in geistiger Hinsicht so krank war, weil sie immer noch die Absicht gehabt hatte, die Zusammenkünfte zu besuchen. Während unseres Besuchs in der Versammlung kam sie zum öffentlichen Vortrag und ging auch in den Predigtdienst, was zeigte, daß unser Hirtenbesuch erfolgreich gewesen war.“

      8 Personen zu helfen, die zugelassen haben, daß sie sich „verirrt“ haben, ist ein wesentlicher Bestandteil unseres christlichen Dienstes. Wenn die Ältesten und andere denen, die abgetrieben worden sind, auf liebevolle Weise helfen, ihre Probleme zu überwinden, mag vielen „Kleinen“, die geistig schwach geworden sind, zum Lobpreis Jehovas geholfen werden können, stärker zu werden.

  • Eure Dienstzusammenkünfte
    Königreichsdienst 1977 | November
    • Eure Dienstzusammenkünfte

      WOCHE VOM 14. NOVEMBER

      15 Min. Lied 58. Lebendige Besprechung des Briefs des Zweigbüros und örtliche Bekanntmachungen.

      15 Min. „Seid freudige Arbeiter“. Der Predigtdienstaufseher und zwei andere Brüder (nicht notwendigerweise Älteste) unterhalten sich zwanglos über den Artikel und wenden ihn auf die örtlichen Bedürfnisse und Verhältnisse an.

      30 Min. Am Dienste Gottes Freude finden wie Paulus. Besprich mit den Anwesenden folgende Punkte:

      1. Alle Christen wünschen sich Freude im Dienste Jehovas.

      Freude wird definiert als Beglückung, innere Befriedigung, Frohgefühl, Fröhlichkeit, Jubel.

      Jehova möchte, daß sich seine Diener bei ihrer Arbeit freuen (Pred. 5:19).

      2. Freude im Dienst ist trotz der Probleme und Mühsale möglich.

      Paulus, ein vortreffliches Beispiel. Zum Apostel der Nationen berufen (Apg. 9:15).

      Mit welchen Mühsalen hatte er im Dienst zu kämpfen? (2. Kor. 11:23-28).

      Wie dachte Paulus jedoch über die Gemeinschaft mit Brüdern, so daß er bereit war, in entfernte Länder zu reisen, um bei ihnen zu sein? (Röm. 1:10-12; Philem. 7).

      Mit welcher Einstellung half Paulus seinen Brüdern und erteilte ihnen Rat? (2. Kor. 4:1, 15, 17; Phil. 3:1).

      Wie bewertete Paulus die Freude im Dienste Gottes im Vergleich zu materiellen Interessen? (Phil. 3:7, 8).

      Worauf hielt Paulus sein geistiges Auge gerichtet, um seine Freude im Dienst zu bewahren? (2. Kor. 4:18).

      Mit welchen Mühsalen mögen wir heute im Dienste Gottes zu kämpfen haben?

      (Betrachtet örtliche Probleme im Predigtdienst oder persönliche Probleme, die einige haben mögen.)

      3. Was wird uns helfen, trotz Mühsalen im Dienste Gottes Freude zu finden? (Behandelt die folgenden biblischen Gedanken.)

      Wie können wir Freude erlangen, da sie eine Frucht des Geistes Gottes ist? (Gal. 5:22; Luk. 11:13).

      Inwiefern können wir heute Freude finden, indem wir anderen Menschen helfen? (Apg. 20:35).

      Mit welcher Einstellung werden wir selbst unter Verfolgung Freude haben können? (Matth. 5:11, 12).

      Was wird dazu beitragen, daß wir auch in Zukunft Freude im Dienste Gottes haben? (Röm. 12:12; 14:17; Hebr. 12:2).

      4. Setzen wir unseren Dienst für Gott mit Freude fort, ahmen wir dadurch das vortreffliche Beispiel des Paulus nach, seien wir uns bewußt, daß unser treuer Dienst Jehova Freude bereitet (Spr. 27:11). Lied 101 und Gebet.

      WOCHE VOM 21. NOVEMBER

      20 Min. Lied 23. Lies und kommentiere „Briefe der Wertschätzung“. Gib örtliche Bekanntmachungen und den Rechnungsbericht. Besprich mit den Anwesenden den „Fragekasten“.

      20 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Indem wir die Aufmerksamkeit auf die Bibel lenken“ (Fragen und Antworten). Der für diesen Programmpunkt verantwortliche Bruder sollte eine realistische Demonstration vorbereiten, in der ein Ältester oder ein befähigter Verkündiger zeigt, wie das neue Gesprächsthema wirkungsvoll dazu dienen kann, sich anhand der Bibel zu unterhalten.

      20 Min. Interviews mit Verkündigern, die interessante oder ermunternde Erfahrungen gemacht haben, als sie mit der „Blut“-Broschüre bei ihrem Hausarzt, Rechtsanwalt oder bei Krankenpflegern oder Krankenschwestern vorgesprochen haben. Diese Interviews sollten gut vorbereitet sein. (Falls keine Erfahrungen gemacht wurden, können Älteste in dieser Zeit Bedürfnisse der Ortsversammlung behandeln.) Lied 24 und Gebet.

      WOCHE VOM 28. NOVEMBER

      15 Min. Lied 5. Bekanntmachungen und Gedanken zu Titus 3:1-3, 8, mit denen die Notwendigkeit hervorgehoben wird, weiterhin „vortreffliche Werke“ zum Nutzen anderer hervorzubringen.

      25 Min. „Gebt jeden Tag jemandem Zeugnis“ (anregende Ansprache über den Artikel). Laß zwei oder drei örtliche Erfahrungen (die im voraus ausgewählt worden sind) erzählen. Gib den Anwesenden Gelegenheit, weitere Erfahrungen zu erzählen, falls es die Zeit gestattet.

      20 Min. Bericht des Bruders, der die Bemühungen während des Feldzugs mit der „Blut“-Broschüre koordiniert hat. Er wird berichten, was erreicht worden ist, zum Beispiel interessante Äußerungen oder Erfahrungen aus dem Feldzug, und was noch zu tun verbleibt. Falls gewünscht, kann dieser Programmpunkt in Form eines Podiumsgesprächs dargeboten werden, das der betreffende Älteste leitet. Lied 107 und Gebet.

      WOCHE VOM 5. DEZEMBER

      20 Min. Lied 32. Örtliche Bekanntmachungen. „Helft diesen ‚Kleinen‘“ (Ansprache). Zeige, was in eurer Versammlung getan werden kann, um zu verhindern, daß Verkündiger untätig werden. Laß örtliche Erfahrungen erzählen, die zeigen, wie einigen geholfen worden ist, den Dienst wiederaufzunehmen und wieder Gemeinschaft mit Gottes Volk zu pflegen.

      20 Min. Beginnt Studien anhand der Bibel. Diesen Programmpunkt sollte der Bibelstudienaufseher leiten. Er sollte einen erfahrenen Verkündiger oder Pionier demonstrieren lassen, wie man beim ersten Besuch anhand der Bibel ein Studium beginnen kann. Die Demonstration sollte realistisch und den örtlichen Verhältnissen angepaßt sein. Es sollte ein Gesprächsthema verwendet werden, das sich in eurem Gebiet als wirkungsvoll erwiesen hat. Der Verkündiger zeigt, wie er sich einführt, die Aufmerksamkeit auf die Bibel lenkt und, sobald er Interesse feststellt, den Wohnungsinhaber bittet, seine Bibel zur Hand zu nehmen. Der Verkündiger wirft passende Fragen auf. Beide lesen die Antwort in der Bibel des Wohnungsinhabers nach. Der Verkündiger schlägt einen weiteren Besuch vor, um weitere Fragen zu besprechen. Der Bibelstudienaufseher ermuntert abschließend alle, im Predigtdienst die Bibel zu verwenden, damit die besten Ergebnisse erzielt werden können.

      20 Min. Die Ältesten werden für Stoff sorgen, der den örtlichen Bedürfnissen angemessen ist. Lied 66 und Gebet.

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